Frühling

Juhu - es ist Frühling!


Dass Schönste am Frühling ist doch, dass das Wetter endlich von grau, diesig, hellgrau, trüb, dunkelgrau, pfui bah, noch mehr grau, zu zartem grün, Sonne, blauem Hmmel mit kleinen Federwölkchen und spriessenden Blumen mutiert! (okay - AUSSER, es schneit mitten im April...)

 

Aber im Ernst! Morgens ist es nicht mehr dunkel, wenn der Wecker klingelt, die Bäume blühen, die Blumen strecken ihre Köpfe aus der Erde und das Abendessen findet ebenfalls noch bei Tageslicht statt.

 

Und das Beste am Frühling ist doch, endlich den Wintermantel einzumotten, T-Shirts tragen zu können (wenigstens unter der Strickjacke) und statt der dicken Winterbotten endlich wieder meine Lieblingsschuhe anzuziehen. Eins der eins-zwei-drei-undzwanzig Lieblingsschuhen.

 

Und das Leckerste am Frühling ist der grüne Spargel. Und der Bärlauch. Und die Erdbeeren...

Okay, den Erdbeeren fehlt noch ein bischen die Sonne, damit sie richtig köstlich werden. Aber so lange mag ich nicht warten. Und ausserdem ist die Saison immer viel zu schnell vorüber, dass ich auch bei den ersten Erdbeeren zugreifen muss!

 

Jeder kennt Erdbeerkuchen als Obstboden, oder als Biskuitrolle, oder als Erdbeersahne/-quarktorte, in jedem Fall mit frischen Erdbeeren.

Frische Erdbeeren verwende ich für diesen Kuchen natürlich auch, nur dass ich sie schon mitbacke!

So haben selbst Erdbeeren, die noch nicht so süß und erdbeerig wie ihre Mai/Juni - Kumpanen sind, einen grossen Auftritt!

200 gr weiche Butter oder Sanella

150 gr Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

4 Eier

100 gr Speisestärke

200 gr Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 kg Erdbeeren

50 gr Zucker

nach Belieben gehobelte Mandeln, gehackte Cashewkerne oder Pinienkerne

 

Eine Springform (26cm) einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.

 

Den Backofen auf 160° C Umluft/ 180° Ober-Unterhitze vorheizen.

 

Die Butter/Sanella mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz mit dem Handmixer 4 bis 5 Minuten cremig aufschlagen. Nicht schummeln! Die Mühe lohnt sich, macht das lange Rühren den Teig wunderbar fluffig.

Die Eier nacheinander und abwechselnd mit je einem Esslöffel Speisestärke jeweils eine halbe Minute unterrühren.

Die restliche Speisestärke (wer vorher ncht abgewogen hat, so wie ich, 75gr) zusammen mit dem Mehl und dem Backpulver vermischen und nur kurz (!!!) unterrühren.

 

Den Teig in die vorbereitete Springform füllen.

 

Die erdbeeren putzen (ich spüle sie nie unterWasser ab, sondern wenn nötig staube sie mit einem Backpinsel vom Sand ab), das Grün abschneiden und je nach Größe halbieren oder vierteln, die ganz dicken achteln. Die Erdbeeren sollten aber nicht zu klein geschnitten werden!

Auf dem Teig verteilen.

1 Kilo Erdbeeren ist eine Menge, aber das macht`s extrafruchtig!

 

Mit 50 gr Zucker bestreuen und nach belieben obenauf extra knusper wie Mandeln, Nüsse oder megalecker Pinienkerne.

 

50 - 60 min auf der mittleren Schiene backen.

 

Stäbchenprobe und wenn fertig, aus dem Ofen nehmen, mit einem Messer am Rand entlangfahren und ca 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Danach die Form entfernen und gaanz abkühleen lassen.

 

Mit einem großen Klecks Schlagsahne und einem leckeren Kaffee geniessen.

Dieser Frühling wird  b ä eerig!

 

Erdbeerkuchenmampfend

 

Kirsten

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der Himmel über uns

18 Tage blau



 

18 16 Tage blau - der Himmel über uns

 

16 Tage Frankreich...

So viel blauer Himmel über uns...

Jeden Tag ein anderes blau...

Es war wunderbar...

 

das Leben ist wunderbar!

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Tag 16

alles hat ein Ende


18 Tage blau - der Himmer über uns zuhause!

 

Tag 16     15. April 2017

Wir haben ganz spontan entschieden, schon am Samstag zurück nach Hause zu fahren.

Es war ein toller Urlaub!

Wer hätte gedacht, dass wir mal in Frankreich Urlaub machen?? Und anschliessend begeistert sind?? Und sogar sagen, wir hätten nette Franzosen getroffen???

 

Aber so war es!

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Tag 15

Rhein


18 Tage blau - der Himmel über dem Rhein.

 

Tag 15 - 14. April 2017

Ist es nicht herrlich? Blauer Himmel, Sonne, angenehme Temperatur, draussen sitzen, Kaffee trinken, Urlaub!

 

Das Leben ist wunderbar!

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Tag 14

Elsass


18 Tage blau - der Himmel über Ile du Rhin

 

Tag 14 - 13. April 2017

Hach, dass könnte ewig so weitergehen!

 

Wir werden heute Colmar erkunden... Süsse kleine bunte Häuser mit Fensterlädan, kleine Gassen und wunderschönen Ecken...

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Tag 13

Eine Insel mit ...


18 Tage blau - der Himmel über dem Elsass!

 

Tag 13     12. April 2017

... mit zwei Bergen ... lalalalala ...

 

Nach einer Woche Mittelmeer und Bassin de Thau, drei Tagen Lyon, sind wir gestern auf einer Insel im Rhein im Elsass gelandet.

 

Ein kleiner Campingplatz mitten im Rhein!!

Rechts und links vom Platz fliesst der Rhein gemächlich an uns vorbei und wir mittendrin!!

Ich wusste gar nicht, dass es Inseln im Rhein gibt!?

 

Hier werden wir nun die restlichen Tage *blau* verbringen. Ich freu mich drauf...

 

bis morgen

Kirsten

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Tag 12

weiter geht`s ...


18 Tage blau - der Himmel über Lyon

 

Tag 12     11. April 2017

Ein letzter Morgen in Lyon, noch ein petit dejeuner und dann fahren wir weiter...

 

Erst mal Richtung Norden :(

Richtung nach Hause :((

aber noch nicht ganz!! :)

 

Mal schauen wo wir noch ein paar Tage verbringen werden - sind ja noch 6 Tage blau!!

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Tag 11

merci


18 Tage blau - der Himmel über Dardilly.

 

Tag 11     10. April 2017

Urlaub ist doch was feines... ;)

 

Erholung, Entspannung, gemeinsame Zeit, tolles Wetter, wunderbare Orte, nette Begegnungen, über den Tellerrand blicken, Horizont erweitern, fremde Kulturen kennenlernen, fremden Sprachen lauschen, Erinnerungen sammeln, Auszeit vom Alltag ...

 

Dafür möchte ich an dieser Stelle Danke sagen oder eher Merci!

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Tag 10

Lyon


18 Tage blau - der Himmel über Lyon.

 

Tag 11     10. April 2017

Lyon - Wir kommen!!

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Tag 9

au revoir


18 Tage blau - der Hmmel über dem Bassin de Thau!

 

Tag 9     08. April 2017

Heute heisst es Abschied nehmen von Südfrankreich, vom Étang de Thau, von Bouzigues.

 

Wir fahren morgen weiter ...

 

 

merci beaucoup pour les bon tempes e au revoir!

Kirsten

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Tag 8

Sonne satt!


18 Tage blau - der Himmel über Lou labeche!

 

Tag 8     07. April 2017

Das Leben ist einfach wunderbar!!!

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Tag 7

Montpellier


18 Tage blau - der Himmel über Montpellier!

 

Tag 7     06. April 2017

Ward Ihr schon einmal in Montpellier?

 

Nein?? Dann solltet Ihr dort unbedingt mal hinfahren!

 

 

Dass ich mich mal in eine französische Stadt verliebe?? Undenkbar und doch ist es heute passiert!

 

Montpellier ist sooo schön... wunderbare alte Häuser, ich könnte in jedes zweite einziehen... Plätze auf denen man verweilt und gar nicht mehr weg möchte... süsse Bars, Restaurants und Cafes... bezaubernde Ecken und Gassen...

Ich werde Euch bestimmt demnächst das ein oder andere Foto noch zeigen - versprochen!

Bis morgen

Kirsten

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Tag 6

Mittelmeer ...


18 Tage blau - der Himmel über Südfrankreich!

 

Tag 6     05.04.2017

Manchmal muss man einfach nur weg!

 

Egal wohin...

 

 

Hauptsache ans (Mittel) Meer!!

Ich bin sooo verliebt...

Kirsten

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Tag 5

So schmeckt Urlaub


18 Tage blau - der Himmel über dem Mittelmeer!

 

Tag 5        04.April 2017

 

So köstlich schmeckt Urlaub...

Liebe Grüße an alle Daheim-Gebliebenen

Kirsten

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Tag 4

immer besser!


18 Tage blau - der Himmel über Balaruc les Bais

 

Tag 4      03. April 2017

Es wird immer noch besser!!

 

Und dabei war es doch bisher schon fantastisch!

 

 

Wir haben einen kleinen schnuckelgen Campingplatz in der Nähe von Montpellier gefunden, direkt am Meer gelegen, wirklich winzig und dabei ganz reizend!!

 

Und - ich kann es selbst kaum glauben und muss mich immerzu kneifen - die Franzosen, denen wir bisher begegneten, sind mega nett! Sehr freundlich, sehr hilfsbereit, sehr bemüht. Vielleicht, wer weiss, wird das ja doch noch was, mit den Franzosen und mir?? ;)

Ich freu mich auf die Zeit hier, das wird grossartig...

 

bis morgen

Kirsten

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Tag 3

alles zu ?

18 Tage blau - der Himmel über Lou Labech, Bouzigues.

 

Tag 3      02. April 2017

Endete fast in einer Katastrophe...

 

Erst leuchtete Kadjas Kontrolllampe, die anwies SOFORT eine Werkstatt aufzusuchen, dann wollten sich Wohnwagen und Kadja nicht trennen (sind mittlerweile ziemlich beste Freunde!) und dann hatten auch noch alle? Campingplätze noch geschlossen!

 

Wenn das kein Start ist??

 

 

Aber dann entdeckten wir doch noch einen kleinen schnuckeligen Platz direkt am Meer, supernette Menschen (!!!) wunderbarer Platz, beste Sicht, einfach PERFEKT!

 

Hier bleiben wir...

Au revoir, a bientot

Kirsten

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Tag 2

Ein ganz besonderer Tag!


18 Tage blau - der Himmel über irgendwo zwischen Dijon und Lyon.

 

Tag 2        01. April 2017

Ein ganz besonderer Tag für Famile Silberfuchs oder Ich möchte lieber Glitzer heissen!

bis morgen

Kirsten

PS: dieses grau-blau kann man gerade noch durchgehen lassen, oder??

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mein erstes Jahr

Der Himmel über uns!


Jetzt schreibe ich hier schon seit einem Jahr!

Am 12. März habe ich meinen ersten Post veröffentlicht und seitdem 60 weitere...

 

Ich habe Euch Kaffeeduft in Portugal schnuppern lassen, 26 Rezepte habe ich ausprobiert und für so gut befunden, dass ich sie hier aufgeschrieben habe, ein bisschen Basiswissen mitgeteilt, Euch von London vorgeschwärmt, einen virtuellen Adventskalendar  gab es und Euch ein bisschen unsere neue Heimat vorgestellt.

Und ab morgen gibt es ein neues Kapitel in der Rubrik *gereist*.

 

* Der Himmel über ... *

 

 

Ja, über was?? Das weiss ich noch nicht ;)

 

 

Wir starten heute in den Urlaub. Wohin es allerdings geht, das wissen wir immer noch nicht. In die Sonne, das ist klar! Wir brauchen Frühling, wenn nicht Sommer, wir brauchen Sonne und schönes Wetter!

 

Die alte Schule ist gut versorgt, die Zeitung umbestellt, der Wohnwagen fast gepackt, FERIEN und aufi.

 

Und so wie letztes Jahr nach Portugal, möchte ich Euch wieder mitnehmen um mit uns zusammen den Himmel über ... anzuschauen.

 

Ich werde morgens, wenn ich aus dem Wohnwagen schlurfe, ohne ersten Kaffe und mit ungeputzten Zähnen, als ertes ein Foto vom Himmel über uns machen. Und ich hoffe, dass es blau und sonnig ist ;)

 

 

Jetzt muss ich aber noch schnell die restlichen Sachen packen, in einer Stunde wollen wir los...

bis morgen

Kirsten

PS: Das Foto oben ist übrigens der Himmel über uns heute gewesen!

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einer geht noch!

mit ohne Mixer?


Das hat ja schon mal richtig gut geklappt!

 

Im Kopf hatte ich einen richtig guten Plan...

Good old school deutscher Käsekuchen meets New York Cheesecake...

 

Eine Mischung aus Quark und Frischkäse auf einem Boden aus Keksen mit einem Hauch von Zitrone. Leicht luftig zart und cremig.

 

 

Und dann holte mich die Realität ein...

 

 

Ich habe ja zur Zeit gar keinen Mixer!!

 

 

Verflixt!!! Wisst Ihr eigentlich wie schwer es ist einen gescheiten Mixer zu finden???

Einen, der robust ist, trotzdem sanft anläuft, auch Hefeteig schafft und eine Lebensdauer auch jenseits der Garantiezeit hat...

 

...aber ich schweife ab!!

Trotzdem muss was auf den Tisch zum Kaffee am Nachmittag!!

 

Grübel, grübel, was kann ich backen mit reiner Muskelkraft?? Nur mit Schneebesen.

 

keinen Käsekuchen, das war schnell klar, denn dafür brauch ich Eischnee... Und den schaffe ich nicht mit Armmuckies!!

 

 

Was dann?? Cookies - logisch!!

 

Und dann diese hier: Tod durch Schokolade!

 

Der Name ist Programm.

Für ca. 18 Cookies

 

250 g Puderzucker

50 g Backkakao

1/4 TL Salz

3 Eiklar

200 g Zartbitterschokolade

 

 

Den Puderzucker mit dem Kakao und dem Salz mischen. Die Eiklar einzeln mit dem Schneebesen (am besten funktioniert ein dänischer!) unterrühren, das eine dickflüssige und zähfliessende Masse entsteht.

Die Schokolade in mundgerechte Stücke schneiden unnd unterheben.

 

Mit zwei Löffeln kleine Häufchen auf ein Backblech mit Backpapier setzen.

Nicht mehr als 10 Stück auf ein Blech, die Cookies gehen noch auseinander.

 

 

Bei 180°C Umluft genau (!) 14 Minuten backen. Auf keinen Fall länger, dann sind sie nämlich nicht soo herrlich weich innen!

Auf dem Backblech komplett abkühlen lassen und dann vorsichtig mit Hilfe eines Messers vom Backpapier lösen.

Bei einem starken Espresso den süssen Schokoladentod sterben!

Den Rest in einem Glas stapeln unnd bald aufessen.

Geht auch ohne Mixer! (Suche nach DEM Käsekuchen geht weiter und nun auch nach DEM Mixer!)

 

Bis ganz bald

Kirsten

wo meine i-Punkte in den Bildunterschriften hin sind, wird (hoffentlich) gerade in Hamburg geklärt! Vielleicht sind sie ja dort?!

Demnächst mit i-Punkt auf *Einfach! Küche!* ...

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gutes Aussehen?

Es sind die inneren Werte!

... es heisst nicht Eikohol - es heisst Eierlikör!!


Die Suche geht also weiiter!

 

Die Suche nach dem ultimativem Käsekuchen!

 


Dieses Mal eine Variante mit Frischkäse... dazu Schokolade... und Eierlikör...

 

...hmmmm... DAS könnte es werden...

 

das ultimative KäsekuchenRezept!

Optisch ein Sahneschnittchen (Achtung Wortwitz!)

 

Vielleicht einen Ticken zu kompakt.

 

Durch die Schokolade ein bisschen zu mächtig. Doch die Kombi der dunklen Schokolade mit den leicht säuerlichen Früchten passt perfekt.

 

 

Geschmacklich - ein Reinfall!!

 

 

Es war nicht so, dass er ungeniessbar war, er ging schon noch den Hals runter, aber das war`s dann auch schon.

Nee, kein zweites Stück, danke.

Aussehen ist eben nicht alles!

Was hilft es Dir, wenn Du es top aussieht, aber die inneren Werte fehlen?

Grosse Verheissung und dann?? Riesen Enttäuschung!

Klar, erst mal springen alle auf das Äussere an, aber wenn da nicht mehr ist, wenn da weiter nichts kommt, nix überzeugt, dann ist auch das Äussere nichts mehr wert!

 

Okay - die Bilder haben es noch in den Post geschafft (wir reden doch noch vom Kuchen, oder? ), das Rezept jedoch nicht mehr! Nichts, was man wiederholen müsste.

 

 

Aber etwas gutes hat es dann doch!!!!

 

Der Eierlikör war Bombe! Wow - gar köstlich!

Und das Likörchen ist alles andere als ein Lückenbüsser!

 

So cremig. So dezent nur der Alkohol. So lecker. Einfach grandios.

 

Und deshalb gibt es auch das Rezept dazu:

4 frische Eier

1 Dose gesüsste Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)

1 Vanilleschote

100 ml hochprozentigen Alkohol z.B. Wodka - ich habe "Prima Sprit" von Lautergold genommen

der Vorteil ist, dass dieser null Eigengeschmack hat und somit das Eierlikörchen einfach und

lecker NUR nach Eierlikör schmeckt!!

 

Die Eier mit der Kondensmilch schaumig verrühren, mit dem Handmixer oder einem Schneebesen. Die Vanilleschote längs aufschneiden, mit dem Messerrücken das Mark (die schwarzen Pünktchen) herausschaben und zur Eiermilch geben und gut untermischen. Den Alkohol dazugeben und nochmals alles gut verrühren.

In eine saubere Flasche füllen und in den nächsten Tagen auftrinken!!

Wir gönnen uns jetzt noch einen...

 

Auf die Liebe und das Leben!

Kirsten

PS: Also weitersuchen!

Nächstes Mal ein Versuch ganz klassisch mit Quark... vielleicht ja doch back to the roots good old german style??

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Krank aber Käsekuchen

auf der Suche


Lange war ich auf der Suche!

Nein, im Grunde bin ich es noch...

 

...auf der Suche nach Gesundheit!

 

 

Fast den gesamten Winter hielt sich die alte Dorfschule tapfer...

Die fiesen Viren und Bakterien hatten keine Chance...

Egal ob von Osten die Grippe-Ritter oder von Westen die ko**-und-ka**-Soldaten versuchten die Festung einzunehmen... niente... nada... nix da!!!

 

Wir blieben standhaft!!

Aber dann...

 

Am Ende waren wir dann doch zu erschöpft von all dem gegenhalten, dem dagegen ankämpfen, dem widersetzen...

 

Ende Januar stürmten die Truppen die Dorfschule und überrannten die Bewohner!

Von da an war Emergency Room im Grey`s Anatomy unter der Leitung von Dr. House Programm!

 

Wechselnde Rollen, jeder durfte mal Patient sein, jeder musste mal als Oberschwester Hildegard ran.

 

 

Tonnen von Taschentüchern wurden verbraucht, Zentner von Toilettenpapier!

(keine weiteren Details!!)

 

Kamillentee, Hühnerbrühe, Zwieback mit Banane, Fenchelaufguss, Schmerztabletten, Hausmittelchen, Globuli... her damit! Hoffentlich hilft`s !?

 

So langsam, so ganz langsam, so gaaanz gaaanz langsam scheint die Suche nach Gesundheit ein Ende zu haben. Licht am Ende des Tunnels kann man schon erahnen. (oder ist es doch nur der herannahende ICE voll mit neuen Erregern? Malen wir den Teufel nicht an die Wannd!!)

 

Die Suche scheint erfolgreich gewesen zu sein!

Aber ist das ganze Leben nicht eine einzige Suche???

 

ja, ja, mir geht`s schon wieder viel besser und ich kann schon wieder hochphilosophisch daherschwafeln ... ;)

 

 

Jedenfalls bin ich erneut auf der Suche!

Dieses Mal auf der Suche nach dem weltbesten Käsekuchen-Rezept!!

Ich liebe Käsekuchen!!

 

Aber diesen klassisch deutschen Käsekuchen?? Geschmacklich meistens ganz schön lecker, aber ...

... dieses ... wie soll ich es nennen?? ... dieses Gefühl im Mund ...  auf der Zunge ...

 

Da nimmt man erwartungsvoll einen Happen ... und dann bremst es plötzlich ... es geht einfach nicht weiter ... kauen, kauen, kauen ... hilft nüscht ... schlucken ... kannste vergessen ...  literweise Kaffee sind nötig, um diese Masse den Hals hinunter zu spülen ...

... nee, das kann es nicht sein!!

 

 

Ich weiss, ich weiss, die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA sind zur Zeit angespannt genug und ich will wirklich kein neues Fass aufmachen, aber der (im wahrsten Sinne des Wortes) in aller Munde New York CheeseCake ist auch keine Alternative für mich!!

 

Auch hier geschmacklich meistens eine sieben bis acht. In Sachen Cremigkeit ganz weit vorn.

Aber für mich viiiel zu süss!!

... nee, das also auch nicht!

Also auf die Suche machen!!

Auf die Suche nach einem Rezept, das dem Gaumen mundet!

Cremig soll er sein. Aber nicht zu süss. Die Ansprüche sind doch wirklich nicht hoch.

Ein solches Rezept muss doch zu finden sein!

 

Habe mich durch so einige Rezepte hindurch gebacken... Aber für Dich habe ich heute leider kein Foto ... Irgendwas war immer noch nicht perfekt, um als weltbester Käsekuchen durchzugehen.

(GNTM kann ja auch nicht jede werden!!)

 

Naja, bei diesem Titel muss man nun mal in allen Punkten punkten!

 

 

Es hilft also nix, dann muss eben improvisiert werden und das beste aus allen Rezepten in

EIN Rezept gepackt werden.

 

Möge die Suche beginnen!

Den Anfang macht dieser Versuch mit Schmand! Noch Luft nach oben, aber schon ganz schön gut!

 

Ich habe dieses Mal eine Springform mit 20 cm Durchmesser genommmen!

(ist ja schliesslich erst ein Versuch und wer soll den ganzen Käseskuchen essen?? Besonders, wenn er es wieder nicht ist? Der Beste!)

 

Für den, der den Kuchen in einer "normalen" Springform (26 bis 28 cm Durchmesser) backen möchte, stehen die Mengenangaben in Klammern!

 

 

Mürbeteig

 

70 g (120 gr) eiskalte Butter
110 g (185 gr) Mehl
35 g (60 gr) Puderzucker
10 g (10 gr) Speisestärke
1/2  (1) Päckchen Vanillezucker
1 Eigelb
etwas Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Prise Salz

 

 

Käsekuchenmasse

 

600 gr (1 kg) Schmand
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
60 g (100 gr) Zucker
Schale und Saft einer Bio-Orange
1 Prise Salz
1 grosses (2) Ei(er)

Für den Mürbeteig die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und mit den restlichen Zutaten verkneten. Man kann dafür die Knethaken vom Mixer nehmen, ich nehme meine Hände, die ich vorher unter kaltes Wasser gehalten und gut abgetrocknet habe.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

Die Springform ausbuttern und mit 2 EL braunem Zucker ausstreuen.

Den Teig mit den Händen ein wenig in eine runde Form bringen und in die Form legen, etwas andrücken.

Die Springform zurück in den Kühlschrank stellen.

 

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

 

Den Mürbeteig 15 bis 20 Minuten vorbacken.

Herausnehmen und auf einem Kuchengitter  abkühlen lassen.

 

Den Ofen auf 100° C herunterschalten.

Für die Käsekuchenmasse den Schmand zusammen mit dem Puddingpulver, dem Zucker, dem Orangensaft und der -schlale, sowie dem Salz in einer Rührschüssel gut verrühren.

Das Ei in einer zweiten Schüssel etwas aufschlagen und nur leicht unter die Schmandmasse untermischen. Wirklich nur kurz unterheben!!

Die Käsekuchenmasse auf den ausgekühlten Mürbeteigboden giessen.

 

Auf mittlerer Schiene ca. 60 Minuten backen.

 

Der Kuchen ist fertig, wenn die Mitte beim Anstupsen der Form nur noch leicht wackelt.

 

Herausnehmen und auf dem Kuchenrost in der Form ca. 15 min abkühlen lassen. Erst dann den Rand der Springform entfernen und den Kuchen restlos abkühlen lassen.

Wie gesagt...

Der Kuchen ist schon ganz schön lecker! Cremig und nicht zu süss! Aber da geht noch was!

 

 

Neuer Versuch ...

 

... die Suche geht weiter ...

 

 

Die besten Dinge passieren doch immer wenn man sie nicht erwartet! Ich wäre dann jetzt so weit!

 

in diesem Sinne,

Kirsten

P.S. Jaaa, der Käsekuchen ist gerissen!  - Ich weiss!!

Es gibt diverse Tricks, mit denen das angeblich nicht passiert. Bei mir reisst er trotzdem immer!

Deshalb gehört das für mich nun dazu! Sonst ist es kein Käsekuchen! Basta!!

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DAS BananenBrot

Es kann nur Eines geben!


Dieser Post ist für einen ganz besonderen Menschen!

Ich hab es nicht vergessen...

 

Es ist sooo schön, dass Ihr immer noch da seid! Obwohl wir nicht mehr da sind! Ich kann gar nicht sagen, wie sehr wir uns darüber freuen!

 

Und deshalb ist dieser Post für Dich!

Für den weltbesten, ultimativen, wunderbarsten Schulleiter Freund!!!

Das weltbeste, ultimative, köstlichste BananenBrot überhaupt!!!

 

Keine Übertreibung...

Viele Versuche... zu krümelig, zu matschig, zu wenig bananig, zu bananig, zu irgendwas...

 

Aber dann - dann war es da - DAS BananenBrot!

 

Eine Art Kuchen für den KaffeeKlatsch, eine Art süsses Brot fürs Frühstück am Wochenende. Seelenschmeichler, Tränentröster, Gästeüberrascher, Leckerlie.

 

Wandelbar und doch einzigartig. Immer wieder anders (wenn gewünscht) und doch immer wieder das beste BananenBrot ever.

Das Rezept:

 

250 g Mehl

175 g Zucker

1 Teelöffel Natron

1/2 Teelöffel Backpulver

2 Eier

3 sehr reife Bananen, gerne die braunen, die keiner mehr essen mag!

100 ml Öl

75 ml Buttermilch

1 Päckchen Vanillearoma

60 g Macadamianüsse (oder andere Nüsse), grob gehackt

50 g Dunkle Schokolade, grob gehackt

50 g Weiße Schokolade, grob gehackt

wer mag wirft noch eine handvoll Trockenfrüchte hinein z.B. Rosinen oder Cranberries

1/2 Teelöffel Zimt

1/4 Teelöffel Muskat

1/4 Teelöffel Salz

 

 

Eine Kastenform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen.

 

Den Backofen auf Umluft 160° Grad vorheizen.

 

 

Zunächst 3 überreife Bananen mit dem Zauberstab pürieren.

(wer keinen Pürierstab hat, zermanscht sie sehr sehr fein mit der Gabel. Aber nur Der!!)

 

 

Eier, Zucker, Vanillezucker, Bananenpürree, Öl und Buttermilch in einer Schüssel gut verrühren.

 

Mehl, Backpulver, Natron, Muskat, Zimt und Salz in einer weiteren Schüssel vermischen und sanft unter die Bananenmasse heben.

 

Nüsse und Schokolade (evtl. die Trockenfrüchte) unterheben und den Teig in die gefettete Kastenform geben.

 

 

Bei 160 °C etwa 50 Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter  mindestens 15 Minuten in der Form ruhen lassen. Danach auf das Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Lieber G***!

 

Probier es aus... koch eine Tasse Tee dazu... leg Deiner Liebsten eine Decke heraus... und denkt an uns!

 

Schön, dass es Euch gibt!

An alle anderen!

Probiert es aus... kocht eine Tasse Tee dazu... oder einen Kaffee wie wir ;)... und freut Euch!

 

Schön, dass es Euch gibt!

Guten Hunger

Kirsten

P.S. Dieser Kuchen nimmt es auch nicht übel, wenn er gebacken wurde und dann doch keine Zeit blieb ihn zu geniessen, weil z.B. die Brut rief...

Und er ist so pflegeleicht, dass er auch gerne mitgenommen werden kann, wenn z. B. die Brut ruft...

Ausserdem ist er so köstlich, dass ihn bestimmt auch die Brut mag!

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Tschüss Winter

Der Frühling naht...


So, jetzt aber flotti...

 

der Schnee schmilzt! Juhu! Der Winter ist fast überstanden und der Frühling ist nicht mehr weit!

 

Da wird es höchste Eisenbahn noch schnell über den Hype "Chai Latte" zu schreiben.

Überall in den Strassen der diversen Städte findet ihr in jedem Cafe, jedem Coffee - Shop, jeder Bäckerei "Chai Latte" auf der Karte...

 

Mal lecker, mal weniger, meist sehr süss und (immer) ein Pulver - Fertigprodukt, das im besten Fall mit Milch, meist mit heissem Wasser aufgegossen wird.

 

Miss Broom nervte mich erzählte mir des öfteren von diesem so geilen köstlichen, wunderbar schmeckenden Chai Latte bei M***berg!

Mama, den müssen wir unbedingt kaufen, war die Botschaft!

 

Aber Mama wäre nicht Mama, wenn sie nicht eine Idee hätte den selber zu machen...

Und Mama wäre nicht Mama, wenn sie nicht vorab oberbesserwisserisch  ein paar Infos zum Chai Latte `raushauen würde!

 

 

Unter Chai Latte versteht man ein in ganz Südasien bekanntes Heissgetränk aus Schwarztee, Milch, Zucker und einer Gewürzmischung.

Zusammengesetzt ist das Wort aus dem chinesischem chà für Tee und dem italienischem Wort Latte für Milch.

Und genau da geht es dem Chai Latte wie der Wüste Gobi oder dem weissen Schimmel...

 

Der Chai ist, wie gesagt, in seiner Bedeutung ein Tee mit Milch, da ist die Latte überflüssig ;)

 

Die korrektere Bezeichnung ist Masala Chai - Gewürztee. So wird dieses Kultgetränk seit jeher in Südasien genannt. Masala ist das indische Wort für Mischung, in der Regel Gewürzmischung. Ein festes Rezept dafür gibt es nicht, jede Familie hat ihr eigenes Familienrezept, so wie beim Curry. (Fast) immer darin enthalten sind Kardamom, Zimt, Ingwer, Pfefferkörner, Indische Lorbeerblätter, Nelken und Muskat. Trotz dieser Gewürze soll der Geschmack des starkgebrühten Schwarztees nicht überdeckt werden. Das ganze wird mit Zucker und Milch vollendet.

 

Jetzt aber genug geklugscheissert...

Das Rezept, das ich mir ausgedacht habe, ist so fix wie simpel gemacht, dass es völlig unnötig ist, auf teure und/oder schlechtschmeckende fertigpulver zurückgreifen zu müssen, die dazu auch oft Zutaten beinhalten, die kein Mensch wirklich zu sich nehmen möchte...

500 ml Wasser

450 g Zucker

2 Zimtstangen

3 Sternanis

10 Nelken

10 Kardamom Kapseln (etwas andrücken!)

1 Stück frischer Ingwer ca. Walnussgrösse

 

Den Ingwer schälen und in nicht zu dicke Scheiben schneiden. Die Kardamom Kapseln etwas andrücken.

 

Das Wasser mit dem Zucker in eiinem Topf aufkochen und bei leichter Hitze köcheln lassen bis sich der Zucker völlig aufgelöst hat.

In der Zwischenzeit die Gewürze (ohne den Ingwer!) in einer Pfanne OHNE Fett leicht anrösten, so entfalten sich die Aromen besonders gut.

Achtung: der Moment zwischen leicht anrösten und verbrannt ist bei starker Hitze nur kurz!!!

 

Die Gewürze plus den Ingwer in das Zuckerwasser geben und bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.

 

Eine Flasche heiss ausspülen.

 

Den Masala - Sirup durch ein Sieb (und eventuell durch einen Trichter!!) in die Flasche giessen.

 

Fertig!

 

Die Küche Das ganze Haus duftet herrlich nach Orient...

Jetzt kocht ihr euch eine Kanne Schwarztee. Welche Sorte ist eurem Geschmack überlassen. Wichtig ist, das ihr den Tee länger als sonst ziehen lasst, er sollte wirklich stark sein!

Wir bevorzugen einen Earl Grey, aber mit dem Schwarztee aus dem türkischen Laden schmeckt es uns ebenfalls sehr gut. So kann man den Geschmack des Masala Chai noch variieren...

 

Gebt je nach Grösse eures Bechers einen Tee- bis Esslöffel Sirup in den Becher, giesst zur Hälfte Schwarztee ein und füllt das ganze mit heisser Milch und Milchschaum auf. Streut etwas Zimmtpulver darüber und dann trinken... (Vorsicht - Heiss!)

 

Selbstverständlich lassen sich die Mengenverhältnisse auch verändern, da entscheidet allein euer Geschmack.

 

Miss Broom mag den Masala Sirup auch gerne nur mit heisser Milch aufgegossen und Milchschaumkrone.

Apropos Miss Étoile Broom ...

 

Ihr Kommentar?

 

 

ENJOY

 

Wer braucht schon den Chai Latte von M***berg, wenn er den von Mama haben kann?!

 

 

Ein schöneres Kompliment kann man nicht bekommen!!!

Eine stolze

Mama

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Reste - Dilemma

meine Suppe ess ich nicht!


Letzte Woche ist bei uns ein ganzer Kuchen übrig geblieben!

 

Ein gewisser Kreis wird sich jetzt die Schenkel klopfen, laut loslachen - nein losbrüllen, wohlwissend, dass in der vila cinco jotas NIE Kuchen übrig bleibt  und das ganze für einen verfrühten Aprilscherz halten...

 

Nein, meine Lieben - Tatsache!!!

Der Herr Lehrer hatte für seine Dienste ;) Kuchen geschenkt bekommen. Eine wirklich nette Geste. Die Sache hatte nur einen Haken... der Kuchen war ein Rührkuchen, was noch nicht das Problem war... es war ein Kokoskuchen... DAS war ein Problem...

 

Wenn der Herr Lehrer eins wirklich nicht mag, dann Kokos!! Da verschmäht er sogar Kuchen! Selbst wenn sonst kein anderer weit und breit! Und DAS soll was heissen!

Ich hasse es Lebensmittel wegzuwerfen!

 

Ein Dilemma...

 

...also blieb der Kuchen in der Küche stehen und wartete geduldig auf sein Schicksal...

 

Doch wegwerfen?

Oder etwas daraus machen, das es den Silberfuchs vergessen lässt, dass Kokos darin ist?

 

Ich habe mich für letzteres entschieden und eine Abwandlung des Brotpuddings gemacht, der aus Brotresten zu einem köstlichen Apfelkuchen mutiert!

Das ganze habe ich in zwei Varianten gebacken (es war ja schliesslich ein GANZER Rührkuchen!). Einmal mit Bananen und Schokostücken und einmal mit Blaubeeren und Zuckerkruste.

Kuchenreste von einem ganzen Kuchen,

auch von gestern, vorgestern oder letzter Woche heisst auch total trocken!

Habt Ihr weniger Reste dann passt die folgenden Zutaten entsprechend an!

500 ml Milch

200 g Butter

150 g Zucker

8 Eier

3 Bananen

150 g Zartbitterschokolade

Blaubeeren (ich habe TK genommen)

etwas Butter

brauner Zucker

Kuchenreste würfeln. Mit Milch übergießen und ca. 30 Minuten einweichen. Die Milch sollte gänzlich aufgesogen sein.

 

2 Auflaufformen mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.

 

Backofen auf Ober-/Unterhitze 200°C bzw. Umluft 175°C vorheizen.

Die Eier trennen, das Eiklar steifschlagen.

Die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Die Eigelbe einzeln einrühren. Die eingeweichten Kuchenwürfel dazugeben und verrühren. Den Eischnee vorsichtig unterheben.

 

Den "Teig" teilen. Ich habe eine große Form und eine kleine gehabt, so habe ich den Teig in 1/3 und 2/3 geteilt. Wer 2 gleichgroße Formen benutzt teilt natürlich in Halbe/Halbe...

 

Die Bananen schälen und in dicke Scheiben schneiden, die Schokolade in grobe Stücke.

Diese in den einen Teil geben und unterheben.

 

In den anderen die Blaubeeren und wer mag noch gehobelte und gehackte Mandeln. 

Beide "Kuchenteige" nun in die vorbereiteten Auflaufformen geben.

 

Auf die mit den Blaubeeren braunen Zucker streuen und Butterflöckchen darauf verteilen.

 

Im Backofen  50 - 60 Minuten backen, evtl. gegen Ende zudecken.

Jetzt kam also der große Augenblick!!!

 

Die Spannung stieg ins Unermessliche, sie war kaum noch auszuhalten, die Luft knisterte aufgeladen, die Freudige Erregung fand ihren Höhepunkt...

 

... wird der Herr Lehrer den Kokos entlarven?

 

Hatte sich der Aufwand gelohnt? Oder war alle Mühe umsonst?

 

Einmal Kokoskuchen - immer Kokoskuchen? Nicht jeder kann seinem Schicksal entfliehen...

Fortsetzung folgt!

Eine vor Aufregung zitternde

Kirsten

P.S.:

Herr Lehrer nach dem ersten vorsichtigem Bissen: " Ist lecker! Schmeckt nur noch ein ganz bisschen nach Kokos!"

Sein Weib versteht: " Naja - ganz okay! Geht den Hals wohl runter!"

 

 

Soooo schlecht kann es dann aber nicht gewesen sein... immerhin hat er 4 Portionen gefuttert!!

Soviel zu "schmeckt nur noch ein bisschen nach Kokos!"

 

 

Am Ende dann Klarstellung: Echt lecker! Und von Kokos keine Spur.

Dem vorgesehenen Schicksal kann man (mit ein wenig Untterstützung) also doch entrinnen... (gut zu wissen ;)

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last day of London

Bananen im Kaffee


Irgendwann war dann also auch dieser Urlaub zuende!

 

Es ging mit dem Auto von London zurück nach Dover. Wir waren ein wenig früh dran, konnten schon für die Fähre einchecken aber noch nicht boarden. (sagt man das so??? - also wir konnten noch nicht an Bord fahren! )

 

Also Wartezeit überbrücken!

 

Was macht man dann?? Erst mal Pipi machen gehen ...

... und dann was zu Trinken besorgen ...

... und dann noch mal Pipi machen gehen !!

So, ich will jetzt auf die Toilettengänge gar nicht weiter eingehen, es geht mehr um das dazwischen!

Das Trinken besorgen!!

 

Da gibt es also eine schöne kleine Kaffeebar, auf den Shirts der Bedienung hinter dem Tresen steht "Barrista" - Tschaka! Kaffee at his best!!!

 

Und was sehen meine Augen da??

 

Banana - Coffee - Oat - Smoothie

 

Wie geil klasse klingt das denn??

DEN will ich!!!!!!

 

Es liegen auch schon Bananen und Haferflocken am SmoothieShaker bereit... auf geht`s...

Also bestellt und ...

 

... No, we don`t have ...

 

 

Hä? Wie bitte? Nicht Ihr Ernst? Da liegt doch alles was Du brauchst! Los!

 

... No, we don`t have ...

Jetzt nicht aufregen! Mitte finden! * Blödmann *  nur denken!

 

Dann nehm ich halt `nen Kaffee ... grrr ...

 

Vielen Dank und Du mich auch!

 

So ein Doofer in Dover!

Irgendwann ging dann die Fähre und dann weiter mit dem Auto durch Frankreich rauschen, durch Belgien bei Schnee fahren, durch Holland bei Blitzeis schleichen, durch Deutschland bei Glatteis Schieben, endlich nach Hause!

Am übernächsten Tag einkaufen und ran an den SmoothieShaker!

Pah - das kann ich auch selber!

1 Banane

1 - 2 EL Erdnussbutter creamy

1/4 TL Zimt

1/4 TL Back - Kakao

50 ml Milch

1 doppelten Espresso (ich nehme auch einen dreifachen!!)

(die Oats hab ich erst mal weggelassen!)

 

Alles in den Mixer oder mit dem Pürierstab erst ohne Flüssigkeiten pürieren und dann die Milch mit dem Kaffee vorsichtig unterrühren.

 

Es ist genauso geil  klasse, wie ich es mir vorgestellt habe!!!

Ich weiss, es klingt strange - aber es schmeckt köstlich! Glaubt mir!!

Shake it Baby and try...

Kirsten

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new english breakfast

Must eat!


Das englische Essen hat ja nicht so den besten Ruf ...

 

und das hat es wohl gemeinsam  mit dem guten alten Haferschleim ...

 

Und diese Haferflocken-Wasser-Pampe, von der behauptet wird, die  Engländer vergangener Tage würden sie zum Frühstück zu sich nehmen ... brrr, da schüttelt es einen!!

 

 

Aber kommt er in neuem Gewand daher, mit neuem hippen Namen, so entsteht ein Hype!

 

 

PORRIDGE!

 

OVER NIGHT OATS

 

SOULFOOD BREAKFAST

 

 

Jaaaa - DAS ist lecker! So köstlich! So gesund! So hip!

Und ich bin dann raus!

 

Nee, das mach ich ja schon aus Prinzip nicht mit! Diese must-haves und must-eats ...

 

... nen Sch... muss ich!!

Aber in diesem Fall ist das anders!

Ich mochte schon Haferflocken bevor sie Porridge hiessen.

Und so war ich eben doch dabei Haferflocken "in neu" auszuprobieren.

Mit Früchten gekocht und mit kleinen Köstlichkeiten obenauf.

 

Wer mich kennt (und bei mir schon zum essen war!) der weiss, dass ich Essen liebe, das sich jeder so zusammen stellen kann, wie er es mag.

Zu Cremesuppen gibt es allerlei zum drüberstreuen, Hot Dogs und Hamburger werden mit vielen verschiedenen Sossen, diversem Gemüse, vielerlei Käse serviert und Raclette ist natürlich die Oberliga ;)

 

Und jetzt eben Porridge, wahlweise als Over Night oats, mit einer Vielzahl von Toppings! !

1 Becher Haferflocken (ich nehme gerne die kernigen, aber das ist geschmackssache)

1 Becher Wasser

1 Becher Milch

 

Alles in einen Topf geben, zum kochen bringen, 4 - 6 min köcheln lassen, fertig!

Das ist die Basis! Nun seid Ihr der Bestimmer!

 

Beeren aller Art, im Sommer frisch ansonsten tiefgekühlt, in den Topf geben, wenn es kocht.

Oder kleingeschnittene Äpfel mitkochen lassen. (Zusammen mit Rosinen - köstlich!)

Einfach alles, was der Obstkorb so hergibt - hinein damit!

 

Und die Toppings??

Nüsse jedweder Art. Oder Mandeln. Oder Cashewkerne. Oder..

Geraspelte Schokolade. Oder Kakao Nibs. Oder Nutella.

Getrocknete Früchte. Berberitzen (herrlich sauer), Rosinen, Mango, ...

Wer es süsser mag, nimmt Ahornsirup oder Honig darüber.

Chiasamen, Amaranth, Quinoa und co lassen es zum Superfood werden.

Bischen knackiger gewünscht? Dann Dinkel Poffies, gepufften Hafer, Sonnenblumenkerne oder Buchweizen darüber.

Kokosflocken, Kokosraspeln oder Kokoschips.

Blütenpollen sind auch für`s Auge der Hammer...

Richtig lecker und sommerlich frisch wird es mit Joghurt, am liebstem griechischem, und frischen Früchten obenauf.

 

Auch die Milch und das Wasser lassen sich austauschen gegen Mandelmilch, Reismilch, Kokosmilch oder auch Saft.

Und dann kann natürlich kombiniert werden...

 

Haferflocken mit Kokosmilch und Ananassaft aufkochen, who likes Pina Colada? ...

 

Oder mit Apfelsaft, Apfelstücken und Rosinen - tadah... Apple Pie Oatmeal

 

 

Ihr seid der Bestimmer! Macht was draus!

enjoy your breakfast

Kirsten

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Soho

Soho! - So what?


Oxford Street Richtung Piccadilly Circus... Dann links abbiegen und Du bist in Soho...

 

Soho ist ein Jagdruf, so wie Auf geht´s, und dass trifft es auf den Punkt! (Horrido)

 

Soho ist so bunt, so voller Leben, noch mehr Multi - Kulti als es eh schon in London ist, hier darf alles sein, so Musik und Tanz, an jeder Ecke kleine Theater und Bühnen, so lecker in jeder Strasse...

Hier sind wir New Years Eve durch das Viertel gebummelt, haben uns treiben lassen, geschaut und gestaunt, gelauscht und geschnuppert, gekostet und genossen...

 

Es war awesome!!!! Really really awesome!!!!

And tasty... And delicious... Wow - so lecker hatten wir schon lange nicht mehr gegessen...

 

Gelandet sind wir in einem kleinen Ecklokal mit 4 Plätzen an der Theke und weiteren 6 am Fenster entlang. Sobald Gäste das "Restaurantchen" betraten, wurde es echt kuschelig...

 

Aber all das ist unwichtig! Wichtig allein ist nur ... es war sooooo lecker ...

 

Köstliche Ramen Soup, in allen Möglichen Varianten.

Mit Schweinefleisch, Pilzen, Frühlingszwiebeln und Ei? Oder lieber mit Huhn, Shiitake Pilzen, Ingwer und Noriblättern? Oder doch lieber Seafood, Bohnensprossen, gebratenen Schalotten und Sesam? Oder die Knovi - Variante??

Wir haben uns quer durch die Karte gefuttert (und anschliessend zum Hotel gerollt!) und eins war leckerer als das andere!

Es war also klar, dass das wiederholt werde muss! Aber dafür jedes Mal nach soho fahren...

Nee, das geht auch zu Hause!

 

Zurück in Deutschland also los zum Grosseinkauf in den Supermarkt des Vertrauens, weil natürlich alle Variationen zugleich ausprobiert werden mussten! ;)

 

Und dann wurde geschält und geschnippelt, gebraten und gedünstet, pochiert und gekocht, Mariniert und gewürzt, geschlemmt und genossen.

Da Miss Broom und der Agent drei mal 21 natürlich auch mitessen sollten und die beiden manchmal  etwas speziell sind, was die Auswahl ihrer Speisen sind, habe ich mir die Mühe gemacht alle Zutaten einzeln zuzubereiten. So war es uns eben auch möglich, verschiedene Zusammenstellungen auszuprobieren und zu kosten.

 

Selbstverständlich ist das nicht nötig, genauso lecker ist es, das Gemüse in der Brühe zu garen, ebenso das Fleisch oder den Fisch. Das ist unkomplizierter und geht selbstverständlich einiges schneller!

Solltet Ihr aber mal Zeit haben und wollt, wie wir mehrere Varianten ausprobieren, oder habt verschiedene Geschmäcker um den Tisch versammelt, oder Vegetarier an Bord, oder erwartet Gäste??

Dann solltet Ihr Euch mal die Arbeit machen und die Komponenten einzeln zubereiten. Das ist auch eine gute Gelegenheit zum gemeinsamen Kochen. Und es lohnt sich auf jeden Fall!!

600 ml Gemüsebrühe (selbstverständlich kann man diese selber kochen, ich habe mich dieses Mal

                                            für eine Gute Fertigmischung entschieden!)

300 g Ramen Nudeln (gibt es im gut sortieren Supermarkt)

2 Frühlingszwiebeln

2 Eier

1 kleine Zwiebel

150 g Champignons

100 g Rosenkohl

1 EL Olivenöl

etwas Meersalz

3 Karotten

1 Hähnchenbrustfilet

 

Die Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden, die Zwiebel schälen und in kleine Würfel, die Champignons halbieren, den Rosenkohl ebenfalls halbieren und die Karotten in schneiden.

 

Den Rosenkohl mit dem Olivenöl und dem Meersalz vermengen und im vorgeheitzten Backofen bei 175° C Umluft ca. 20 - 25 min garen.

 

Die Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl in einer Pfanne glasig dünsten, die Pilze dazugeben und anbraten.

 

Die Karottenscheiben in etwas Butter in einem Topf andünsten, 50 ml Wasser dazugeben und garen. Sie sollten noch Biss haben.

 

Das Hähnchenbrustfilet in einer Pfanne bei starker Hitze von beiden Seiten anbraten, auf kleiner bis mittlerer Hitze und mit aufgelegtem Deckel durchgaren.

 

Die Gemüsebrühe in einem großen Topf zum Kochen bringen. Die Nudeln dazugeben und nach Anleitung garen. Auch diese sollten noch leichten Biss haben. (dauert ca. 3 - 4 Minuten)

 

Die Eier entweder wachsweich kochen oder pochieren.

Wird das Ei gekocht, dieses anschliessend abschrecken, pellen und in der Suppe !! halbieren.

Soll das Ei pochiert werden, in einem mittelgrossem Topf Wasser zum Kochen bringen, einen Schuss Essig dazu. Die temperatur so herunterschalten, dass das Wasser nur noch leichte Blasen steigen lässt. Mit einem Kochlöffel durchrühren, sodass ein Strudel entsteht. Das Ei aufschlagen und in den Strudel gleiten lassen. 4 Minuten pochieren (dann ist es wachsweich). Mit einer Schaumkelle vorsichtig herausholen.

 

 

Etwas Brühe in eine Schale geben und die Nudeln, das Gemüse, das Ei und das aufgeschnittene Fleisch darin anrichten.

Wie schon gesagt...

Ihr könnt selbstverständlich auch die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, den Rosenkohl dazugeben. 2 Minuten köcheln lassen, Karottenscheiben dazu, ebenfalls ca. 2 Minuten köcheln. Nun die Champignons und Zwiebelwürfel dazugeben und eine weitere Minute garen. Zum Schluss die Nudeln zufügen und alles zusammen in 4 Minuten fertigkochen.

 

Eier und Hähnchenbrust wie oben beschrieben zubereiten.

 

Frühlingszwiebeln kommen "roh" in die Suppe.

Letztendlich gehört dieses Rezept in die Kategorie "es gibt kein Rezept"!

Hinein kommt alles, was Euch schmeckt.

Seid kreativ, probiert aus, kostet!

Probiert statt Huhn Schweinefleisch aus. Oder Fischfilet jeder Art. Lecker sind auch Muscheln in der Ramen Soup. Als Gemüse passen hervorragend Brokkoli- oder Blumenkohlröschen. Oder Spargelstücke in weiss oder grün. Wer mag kann Sojasprossen oder Shiitake- oder Mu - Err - Pilze dazugeben. Schaut nach, was der Kühlschrank so hergibt oder lasst Euch im Supermarkt oder Wochenmarkt vom Gemüseangebot inspirieren...

 

Wenn Ihr noch mehr Inspiration braucht, dann schaut doch mal hier:

www.shoryuramen.com/pictures

Und fühlt Euch wie in Soho!

 

So what??

Kirsten

P.S.  Und wenn Ihr mal nach Soho kommt...

 

... dann wisst Ihr ja ...

 

Oxford Street Richtung Piccadilly Circus und dann links ...

... 3 Denman Street, London, W1D 7HA ...

 

SHORYU!!!

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London

London ist Inspiration


Wer an London denkt, denkt an Towerbidge und Themse. An Westminster Abbey und Buckingham Palace. An Notting Hill und Hyde Park.

Ich denke aber auch an Multi - Kulti und an Essen! (Ich denke fast immer an Essen)

Ich denke an Ramen Soup in Soho, an Thai Food im Camden Market. An Sushi - Bars überall und Lebanese Restaurant in Paddington, an Chinese und Moroccan Streetfood in Spitalfields East London. An Red Velvet Cupcakes und Doughnuts.

Hach war das fein!! And soooo delicious!!

 

Es gibt jede Menge nachzukochen und auszuprobieren!

Gestern haben die libanesischen Wraps den Anfang gemacht...

... so tasty!

... and so easy!

2 Knoblauchzehen (oder mehr nach Geschmack)

1 Zwiebel

500 g Rinderhack

3 EL Tomatenmark

2 EL Ajvar

Chili nach Geschmack (ich habe eine kleine Schote genommen)

1 TL Oregano

1/4 TL Salz

schwarzer Pfeffer

6 Tortilla Wraps

Olivenöl

200 g Kirschtomaten

300 g Salatgurke

Petersilie (ich habe TK genommen - ist ja Winter!)

200 g Knoblauchquark oder Tzatziki (wer noch was vor hat nimmt Sour Creme!)

100 g Feta

Die Tomaten kleinschneiden, die Salatgurke ungeschält in ca 1 cm große Würfel schneiden.

In einer Schüssel mit der Petersilie mischen und mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.

 

Den Feta trocken tupfen und in einer kleinen Schale mit einer Gabel zerbröseln.

 

Knoblauchquark oder Tzatziki selber herstellen oder einfach selber kaufen.

 

Den Ofen auf 200° C Umluft vorheizen.

 

Den Knoblauch und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Tomatenmark, Ajvar, Salz, Pfeffer, Chili und Oregano zu dem Hack in eine Schüssel geben und gut vermengen.

Die Hackfleischmasse auf die Wraps verteilen und gleichmässig verstreichen. Das funktioniert super gut mit dem Rücken eines Esslöffels! Auf jedem Wrap einen knappen Esslöffel Olivenöl träufeln.

 

Die vorbereiteten Wraps auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nacheinander (immer nur ein Blech, trotz Umluft!) für 4 - 5 Minuten backen.

 

Den Tomaten - Gurken - Salat mittig längs darauf verteilen, etwas Feta daraufstreuen und den Kräuterquark darüber geben. Zusammenrollen und geniessen!!!

Wer mag, experimentiert ein wenig mit Gewürzen in der Hackfleischmasse!

Wir mögen gern etwas Kardamom und Zimt darin. Und/oder Koriander und Kreuzkümmel (Cumin).

 

Wichtig ist, dass das Hackfleisch KRÄFTIG gewürzt wird!!! Bei den Gewürzmengen muss es einem vorkommen, als sei das viel zu viel und völlig überwürzt... aber erst dann schmeckt das Hack nach dem Garen köstlich... ;)

Yummy, yummy! Really tasty!

 

Enjoy your meal

Kirsten

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24. Dezember

Eine heilige Nacht


 Ich wünsche uns allen Gesegnete Weihnachten.

 

Wir werden (fast) alle beisammen sein und eine schöne Zeit miteinander haben... Geschenke bestaunen und ausprobieren... lecker essen... gemeinsam spielen... Musik machen... wunderbare Gespräche miteinander haben... mit allen Sinnen geniessen... Familie...

 

Ich freu mich sehr!

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23. Dezember

driving home for christmas


Driving home for christmas... I`m driving home for christmas...

 

Alle, die sich heute oder in den nächsten Tagen auf den Weg machen, an Weihnachten nach Hause zu fahren...

 

... zu den Eltern ...

... zu den Kindern ...

... zum Liebsten ...

... zum Schatzi ...

... nach Hause ...

... an den Ort der Kindheit ...

 

 

Aber auch alle, die sich auf den Weg machen...

 

... in den Schnee ...

... an den Strand ...

... in die Berge ...

... an`s Meer ...

 

 

Habt eine schöne Zeit, geniesst es, freut Euch daran, seid mt allen Sinnen dabei!

 

Und das Wichtigste...

 

... kommt alle gesund wieder! Passt auf Euch auf!

 

 

Driving home for christmas... I`m driving home for christmas...

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20. Dezember

Schöner Winter


Das einzig schöne am Winter ist, mit Wärmflasche, dicken Wollsocken und kuscheliger Decke auf dem Sofa zu liegen und diese köstlichen Getränke, die NUR im Winter schmecken, zu geniessen...

 

Dazu gehören neben herrlich cremiger Trinkschokolade mit Sahne natürlich! diese waaaahnsinnig leckere Gewürzmilch oder wie man neudeutsch sagt "Chai Latte"...

 

Für 4 Tassen benötigt Ihr...

 

 

 

1 Liter Milch

1/2  Zimtstange

3 Kardamomkapsel

1 Stück Ingwer (ca. Haselnussgrösse)

5 Nelken

1 Prise Muskat

4 Amarenakirschen

8 TL Amarenasirup

250 ml Schlagsahne

einige Mini-Marshmallows

 



Die Sahne  steif schlagen und kühl stellen. Ich habe dafür meinen ISI...

Sahne rein, zusammenschrauben, vergewissern dass alles wirklich dicht ist!!!, Druckkapsel einsetzen und elf mal schütteln - fertig ist die perfekt geschlagene Sahne!

 

Die Milch in einem Topf zusammen mit den Gewürzen  langsam zum kochen bringen. Kochplatte ausschalten und etwa 1 Stunde ziehen lassen.

Die Milch nochmals erhitzen. Durch ein Sieb in vier Tassen füllen. Die Sahne mit einem Spritzbeutel ( oder direkt aus dem ISI!) auf die Milch geben, eine Amarenakirsche in die Mitte setzen,mit Amarenasirup beträufeln und mit Mini-Marshmallows dekorieren.

Ich mach`s mir jetzt vor dem Ofen gemütlich...

 

Endspurt!!!! Noch 4 Tage...

 

Kuscheligen Winterabend Euch allen...

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17. Dezember

Ui - ui - ui


Wir hatten heute Weihnachtsfeier im Dorf! Unsere Erste!

 

Ich hab mich sehr sehr gefreut als ich gefragt wurde, ob ich mithelfen mag,  die Kaffeetafel zu dekorieren... Was für eine Frage???

NATÜRLICH mag ich!!!

 

Also am Mittag ins DGH und die Tische aufhübschen...


Leider konnten wir selber an der Feier nicht teilnehmen, weil der Agent drei mal 21 schnöddert, aber kurz vor Schluss sind Miss Broom und ich noch mal hin, um beim Aufräumen zu helfen. Und da noch etwas Zeit war, konnten wir noch ein wenig die tollen Fotos von der

1050 Jahrfeier vor einigen Jahren bestaunen (was dort alles auf die Beine gestellt wurde! - der absolute Wahnsinn!) und mit dem ein und anderen ein bisschen über unsere neue Heimat plauschen... nett war`s!

Dazwischen haben wir zuhause das letzte Adventwochenende mit köstlichen Weihnachtskeksen genossen.

 

Und dann hab ich mich nochmals gaaaanz dolle gefreut...

...als ich per whatsapp angeschrieben wurde, dass das weihnachtliche Banana Bread von HIER im fremden Ofen seiner köstlichen Vollendung entgegen sieht!!!

 

Das ist soooo schön zu hören, dass mein Blog tatsächlich von jemandem gelesen wird!

 

DANKE - liebe Frau Lehrerin mit Hund!!!!

 

Dass das, was ich hier schreibe jemandem gefällt...

 

Dass meine Rezepte nachgebacken werden...

 

 

Hach, das ist ja wie Weihnachten heute! So beschenkt zu werden!

 

Ick freu mir so... ;)

Und so schicke ich Euch heute einen Engel!

 

Den vom Foto habe ich vor vielen Jahren von Miss Broom zu Weihnachten geschenkt bekommen.

 

Einen schönen vierten Advent...

Kirsten

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14. Dezember

Sweet Table for me


manchmal muss man sich selber mal was gönnen!

 

Und gestern war so ein Tag...

 

Ich habe mir für mich einen sweet table gemacht (nennt man das so? gemacht? kreiert? gebacken?)

In meiner zur-Zeit-Lieblingsfarbe WEISS!

 

Die bereits am Wochenende gebackenen Weihnachtsplätzchen durften Platz nehmen, ebenso das Quarkdessert, das beim Adventsfrühstück vom Agenten drei mal 21 am Morgen übrig geblieben war.

Eine Welfenspeise gesellte sich dazu (wir Niedersachsen hier in Hessen müssen doch ein wenig Patriotismus zeigen!) und dass der No-Bake-Creamcheese-Cake nix geworden ist, muss ich ja nicht erzählen... so ein, zwei, dreiundzwanzig Raffaellos dazu, Baisertropfen passen farblich ebenfalls perfekt und last but not least köstliche Gebäcktaler aus Mürbeteig, selbstgemachter Johannisbeerkonfitüre mit Prosecco und feinstem Fondant! Yummy!!!

Das ganze dann als sweet table anrichten... Hach wat schön...

Rezept Welfenspeise (ohne Alkohol)

 

ich habe die kleinen Teelicht-Gläser von Ikea genommen und so 12 Gläser gefüllt

 

 

 weisse Creme

 

3 Eiweiss

4o g Speisestärke/Maismehl

350 ml Milch

1 Vanilleschote

40 g Zucker

 

 

Das Eiklar zu Eischnee steif schlagen.

Die Speisestärke in etwas Milch klumpenfrei anrühren. Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark mit dem Messerrücken auskratzen. Die restliche Milch mit dem Zucker, dem Vanillemark und der Schote aufkochen, die Schote entfernen, die angerührte Speisestärke einrühren und noch einmal aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen.

Den Eischnee mit einem Kochlöffel oder Teigschaber unterheben, so wird die Masse schön fluffig!

Die Creme auf die Gläser verteilen.

 

 

die gelbe Creme

 

3 Eigelb

250 ml Apfelsaft, gerne naturtrüb

60 g Zucker

1 EL Zitronensaft

10 g Speisestärke/Maismehl

 

 

Alle Zutaten in einem hohen Topf mischen und bei mittlerer Hitze zum kochen bringen. Dabei ständig rühren, so brennt nichts an und die Masse wird schön schaumig. So lange köcheln lassen bis die Creme dicklich wird.
Vom Herd nehmen und in eine Schüssel umfüllen. Diese wiederum in eine grössere Schüssel mit kaltem Wasser stellen und die Creme kühler schlagen.
Als zweite Schicht in die Gläser füllen.
Ich fülle die Creme immer in Gefrierbeutel, schneide eine Ecke ab und spritze diese dann in die Gläser. So bleibt der Rand immer tadellos!!!

 

 

 

Die fertigen Gläser für mind. 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen, die Welfenspeise lässt sich aber auch einen Tag vorher schon vorbereiten, bzw. hält sich einige Tage im Kühlschrank.

Das sollte man sich viel öfter gönnen!

 

Oder für jemanden anderen und mitessen dürfen.

 

So machen wir das jetzt! Öfter mal an sich denken!

HIER noch ein bischen Nachhilfe in Sachen Welfen, Niedersachsen und diverse Königshäuser...

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13. Dezember

die Zeit fliegt!


Puh! Irgendwie ist der Tag immer so schnell wieder vorbei...

... da passt gar nicht so viel rein, wie ich gerne hätte...

Da kommt doch so ein "im-Supermarkt-an-der-Pinwand-abreiss-Dingsda" doch gerade recht!!!

 

 

Ich hätte gern ein bischen  mehr Zeit für Allerlei!

 

 

Die gönn`ich mir morgen...

 

in Wollsocken und mit Marzipan und Glühwein mach ich mich jetzt -das Weihnachtsgeld verprassend-  auf  die Suche nach Geschenkideen für unter den Tannenbaum (dieses Jahr mit lila Lametta) ...

 

 

HoHoHo

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10. Dezember

Zeit für was anderes


Dass wir abends warm essen, habe ich ja schon oft erzählt.

 

In der Adventszeit lesen wir aber auch jeden Abend eine Geschichte im Weihnachtsbuch, wir singen zusammen Weihnachtslieder (habe ich schon erzählt, dass der Herr Lehrer eeendlich! sein Klavier sein eigen nennt?) und ein Päckchen aus dem Adventskalender darf geöffnet werden.

 

Da ist der Abend gefüllt, dass das Abendessen in der Vorbereitung nicht allzu lange dauern darf. Aber lecker soll es ja trotzdem sein...

Da kommt doch so ein überbackenes Karottenbrot gerade Recht!

 

Schnell in der Zubereitung - lecker im Geschmack - küche fix wieder aufgeräumt - und gesund

Für 4 Scheiben Brot

 

300 g Karotten

1 Zwiebel

1 TL  Olivenöl

1 TL getrockneten Thymian

Salz

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

100 g geriebenen Käse (ich nehme gerne Gouda)

100 g saure Sahne

1/2 TL Paprikapulver edelsüss

4 Scheiben Roggenbrot/Roggenmischbrot

Möhren schälen und in feine Scheiben hobeln/schneiden.

Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.

 

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln hinzufügen und goldgelb anrösten. Karotten dazugeben und andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 8 min dünsten.

 

Den Backofen auf Ober-/Unterhitze 225°C vorheizen.

Umluft nicht empfehlenswert!

 

Den Käse mit der sauren Sahne und dem Paprikapulver vermischen.

Die Brotscheiben auf ein Backblech legen, 2/ 3 der Karottenscheiben darauf verteilen, die Käse-Sahnecreme daraufgeben und verstreichen. Die restlichen Karotten obenaufgeben.

 

Im Backofen gratinieren bis der Käse geschmolzen ist. Unbedingt dabei stehen bleiben!!! Nach Käse verlaufen kommt schwarz!!!!

 

Brote aus dem Ofen nehmen und auf Tellern anrichten. Mit Petersilienblättern garnieren. (Schmeckt aber auch ohne.)

 

 

Als Variation:

Statt Karotten Zucchinischeiben nehmen oder Gouda gegen Mozzarellawürfel austauschen.

Habt einen schönen Tag!

P.S.  Gestern gab`s nix hier!!!

  Da war Zeit für was anderes... ;)

  Da war das echte Leben dran... so mit den Kindern über den Weihnachtsmarkt, Karrusell 

  fahren, heisser Schokolade (statt Glühwein) und viel gemeinsamer Zeit...

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8. Dezember

Weihnachtszeit ist Dekozeit


Selbst Minimalisten werden in der Adventszeit schwach und schmücken ihr Heim.

 

Ein bischen Glitzer, Kerzenlicht und Glanz gehören einfach dazu!

Genau wie Weihnachtsmarkt und Plätzchenduft.

 

und manche brauchen auch Glühwein und Skiurlaub!! ;)

 

Macht es Euch schön!

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7. Dezember

Banana Bread goes Christmas


Wir lieben Kuchen!

 

Jeden Tag machen wir Kaffee - Klatsch! Statt Mittagessen. Warm wird abends bei uns gegessen.

 

Und fast jeden Tag backe ich dafür eine Köstlichkeit. Gerne probiere ich auch neues aus, inspiriert durch Rezepte, die ich irgendwo gefunden habe. Oder  aber ich habe eine Idee, die ich unbedingt ausprobieren möchte.

Ursprünglich war ja dieser Blog dafür gedacht, meiner Rezeptesammlung Herr zu werden...

Oft fragte der Silberfuchs nach jenem Kuchen, der sooo lecker war...  Oder Miss Broom wünschte sich mal wieder die Cupcakes, die wir letztens gegessen hatten...  Puh, ähm, ja, also... welcher war es noch mal? Und wo ist das Rezept? Gab es überhaupt eins? Doch, ja, irgendwo auf der linken Seite hatte es gestanden... Aber in welchem Kochbuch? Oder doch irgendwo in den tiefen des www?

So kommt es, dass viele Kuchen nur einmal gebacken werden und danach gibt es "nur" noch Abwandlungen...

Deshalb wollte ich HIER alle Rezepte sammeln! Zum nachschlagen und vor allem zum wiederfinden!!!

Was bislang noch nicht so recht geklappt hat, da mir ständig neue Rezepte unter die Finger kommen, die ausprobiert werden wollen und/oder neue Ideen habe, die ich hier und jetzt ausprobieren muss!

BananenBrot allerdings gehört als einer der wenigen zum Standart- Repertoire! Den lieben wir alle sehr! (Auch wenn am ultimativen Rezept lange herumexperimentiert wurde!!! Aber das ist eine andere Geschichte, die ich ein anderes Mal erzähle!)

 

Und zur Weihnachtszeit darf das köstliche BananenBrot, das ja gar kein Brot, sondern ein Kuchen ist, ein wenig weihnachtlicher werden...

 

Mit einer Spur Zimt! Gemischten Nüssen, einem Apfel, grandioser Karamellsauce, salzige Erdnüsse und Cranberries, sowie Schokoraspeln obenauf!  Hmmm, ich könnt schon wieder...

Rezept für eine Kastenform ca. 30 cm lang

 

Butter und Paniermehl oder Mehl für die Form

175 g gemischte Nüsse (Walnüsse, Paranüsse, Cashewkerne, Mandeln)

3 superreife Bananen

1 Apfel

3 Eier

100 g brauner Zucker

1 Prise Salz

250 g Mehl

1/4 Tl Zimt gemahlen

1 Päckchen Backpullver

 

für die Karamellsauce

150 g Zucker

150 g Creme fraiche

 

gesalzene Erdnüsse

getrocknete Cranberries

Schokoraspeln

80 ml Rapsöl

50 ml Buttermilch

Kastenform einfetten und mit Paniermehl oder Mehl ausstäuben.

 

Backofen auf Ober-/Unterhitze 180° C, Umluft 160° C vorheizen.

 

Nüsse grob zerkleinern, Bananen schälen und mit einer Gabel auf einem Teller zermusen. Apfel vierteln, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden.

 

Mehl, Backpulver und Zimt mischen.

In einer grossen Rührschüssel die Eier zusammen mit dem zucker und der prise Salz ca. 5 Minuten mit dem Mixer auf höchster Stufe dickcremig aufschlagen.

Das Mehlgemisch zügig unter die Eiercreme rühren, Öl und Buttermilch ebenfalls unterrühren.

Die Nüsse, das Bananenmus und die Apfelwürfel unterheben.

 

Den Teig in die Kastenform füllen.

 

Für ca. 50 min im Backofen auf mittlerer Schiene backen. Stäbchenprobe nicht vergessen...

 

In der Form noch 5 bis 10 min auskühlen lassen und dann auf einen Kuchenrost stürzen. Abkühlen lassen.

Für die Karamellsauce den Zucker in einen weiten Topf geben und bei mittlerer Hitze verflüssigen. Erst dann mit dem Kochlöffel rühren und leicht bräunen. (nicht zu dunkel, dann bitter!!)

Das Creme fraiche vorsichtig einrühren - das kann spritzen!

So lange rühren bis eine schöne cremige Sauce entstanden ist. Eventuell etwas Sahne nachgiessen, wenn das Karamell zu dick.

 

Die Sauce auf den Kuchen giessen. Mit salzigen Erdnüssen, Cranberries und Raspelschokolade bestreuen.

Das BananenBrot bleibt locker 4 Tage frisch!

(nur bei uns nicht - da ist es spätestens am nächsten Tag alle!!)

 

Dafür am besten den Kanten nicht gleich aufessen, sondern diesen vor den angeschnittenen Kuchen legen. Eine Scheibe Toast tut es aber auch! So trocknet nix an.

Habt es fein.

 

 

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6. Dezember

Nikolaus


Habt einen schönen Nikolaus!

 

 

HoHoHo

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5. Dezember

Päckchen packen


Morgen ist Nikolaus und so müssen heute die Päckchen gepackt werden, damit sie morgen in den Stiefeln stecken...

 

Bei uns ist das leider nicht mehr so einfach! Lebt doch der überwiegende Teil der Brut in der Stadt, die es gar nicht gibt...

Und so müssen die Päckchen nicht in die Stiefel, sondern zur Post!

 

So packe ich heute also Nikolaus - Pakete...

 

Das Schüler- und Studentenleben ist kein Ponyhof und Geld meistens knapp! Vieles, was bei Mama auf dem Tisch selbstverständlich war, ist heute unbezahlbar!

Leckere Wurst vom Schlachter ist immer ein köstliches Mitbringsel vom Elternbesuch!

Müslis gehören ebenfalls in die Kategorie " zu teuer"...

 

 

Und da es erst letzte Woche ein Wurstpaket gab, gibt es zum Nikolaus ein Müslipaket!

 

Aber natürlich nicht irgendeins! Und im Grunde auch kein Müsli!
Ein hausgemachtes Granola... was sag ich: Eins? Nein, gleich drei - eines köstlicher als das andere... Und dabei soooo gesund!

Kein Zucker, keine E´s, nix was nicht darein gehört! Und mit viel Liebe zubereitet...

Banana Bread Granola...

...wunderbar knusprig, bananensüss, sowie gesund UND köstlich!

 

 

Apfelkuchen Granola...

... Apfelkuchen in gesund... zum Frühstück... besser kann der Tag nicht beginnen...

 

 

Und zu guter Letzt...

Schoko Crunch...

... sooo schokoladig... sooo crunchy... sooo  hmmm...

Rezepte gibt es diesmal nicht!!

 

Denn - tadah! -  ab sofort demnächst könnt Ihr einige meiner Leckereien direkt bei mir ordern.

zum Beispiel diese Granolas!

Bestellungen werden jetzt schon per Email (email@einfachkueche.de) - und bitte NICHT über die Kommentarfunktion!!! - angenommen, demnächst findet Ihr oben in der Navigation eine entsprechende Seite.

 

Jetzt muss ich aber weiter packen, sind ja morgen noch mehr Kinder zu beschenken...

Vergesst nicht Eure Stiefel hinauszustellen...

 

 

HoHoHo

P.S.  Meine großen Jungs lesen ja leider Gott sei Dank nicht regelmmässig hier!!!!

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4. Dezember

2. Advent


Euch allen einen schönen zweiten Advent.

 

Für mich gehört zum Adventsonntag ein gemütliches, reichhaltiges, ausgiebiges Frühstück dazu.

Okay - im Grunde gehört ein gemütliches, reichhaltiges und ausgiebiges Frühstück für mich zu jedem Sonntag! ;)

 

Und da heute eben der zweite Advent ist, haben wir es uns besonders gemütlich gemacht.

Den Tisch schön gedeckt, köstliche Wurst vom Schlachter unseres Vertrauens, Eier von glücklichen Hühnern, frische Milch vom Bauern aus der Nachbarschaft, duftende Brötchen aus dem eigenen Backofen, selbstgerührte Marmelade und SchokoStreich, frisch gepresster Orangensaft - was will man mehr??

Ein wunderbarer Tagesanfang!

 

Habt einen schönen AdventSonntag,

 

HoHoHo

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3.Dezember

lecker essen!


Das Wetter ist ja noch so gar nicht winterlich!

Was ich nicht schlimm finde! Wer mich kennt weiss, dass ich sehr dafür bin, den Winter abzuschaffen! Nach Herbst gleich wieder Frühling... Hach, das wär`s!!

 

Also Wetter noch eher Herbst! Und Herbstzeit ist Kürbiszeit! Unter anderem...

 

Kürbis ist ja eher so ein "ist egal - Gemüse". Bereitet man Kürbis mit Kartoffeln, schmeckt es nach Kartoffeln. Kürbis mit Karotten schmecken (nur) nach Karotten und Kürbis mit Süsskartoffeln - Ihr erratet es vermutlich schon...

 

Aber mit dieser Tarte hat er mich überzeugt! Dieser Kürbis!  Endlich steht er mal zu sich selbst... schmeckt toll nach Kürbis und geht mit seinen Mitstreitern eine wunderbar köstliche Liaison ein!

 

1 Rolle Blätterteig aus der Kühltheke

½ Hokkaido Kürbis

2 Eier

100 ml Sahne

3-4 Zweige Thymian

100 g Feta

Honig

 

Den Kürbis teilen, entkernen und in 1 cm dicke Spalten schneiden. Den Blätterteig in eine Tarteform auslegen (ich habe eine rechteckige 33cm Backform verwendet), einen Rand hochziehen und mit der Gabel mehrmals einstechen. Die Kürbisspalten auf dem Blätterteig gleichmäßig verteilen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Die Eier mit der Sahne verquirlen, Thymianblättchen abstreifen und unterrühren und mit Pfeffer und Salz würzen. Die Ei-Masse auf den Kürbisspalten verteilen und die Tarte für 10 Minuten im Ofen backen.

Den Fetakäse zerbröseln, auf der Tarte verteilen und mit etwas Honig beträufeln. Nochmal für 10 Minuten weiterbacken, bis die Tarte schön goldbraun ist.

Mit etwas frischem Thymian bestreuen und noch warm genießen.

Und das schöne daran ist, dass es easy - peasy UND ratzi - fatzi geht!!!

 

umso schneller geht`s heute Abend auf`s Sofa - da wird nämlich heute geschlemmt!!!

 

 

Guten Hunger und HoHoHo

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2. Dezember

1. nein 2. Dezember


DAS hat doch schon mal prima geklappt!!!

 

Ich hatte mir überlegt, Euch einen virtuellen Adventskalender zu machen.

(Ihr erinnert Euch? Innehalten und so? Ansonsten HIER zum nachlesen!)

 

Und was passiert? Ich verdamel den ersten Dezember! Und damit das erste Türchen!

 

So fängt dieser Adventskalender halt am 2. Dezember an!  Wer behauptet denn, dass das erste Türchen am ersten sein muss?? - schön reden hilft auch nicht immer... :(

 

 

Zurück zum Adventskalender...

 

Hier könnt Ihr von heute an bis zum Heiligen Abend hinter ein kleines Türchen in der alten Dorfschule schauen...

Wie sie geschmückt wird, was es in der Weihnachtsküche zu naschen gibt, wie wir Weihnachten erwarten, solche Sachen halt!

Lasst Euch überraschen!

Und macht Euch keine Gedanken wegen der Geschenke...

 

Von wegen "Nur die braven Kinder bekommen etwas!"

 

Der Weihnachtsmann soll erst einmal erklären, was er mit "brav" genau meint!

 

An alle Deutsch-LeistungsKursler/GermanistikStudenten/Intellektuelle:

Wie schreibe ich eine Analyse, was genau macht eine Interpretation aus und nehmen Sie Stellung zur oben angeführten These!

Abgabetermin ist der 23. Dezmber 2016

Verwendet für Eure Ausführungen bitte die Kommentarfunktion am unteren Ende der Seite!

In diesem Sinne

 

HoHoHo

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Advent

Mir doch egal...


Es ist mit doch egal, wie alt ich bin!

 

ich will einen Adventskalender!!!

 

 

Weihnachten naht mit riesen Schritten. Und vor allem immer soo plötzlich!

Kaum vergeht ein Jahr und schon ist schon wieder Weihnachten...

 

Umso wichtiger ist es einmal inne zu halten!

Deshalb gibt es Adventskalender ...

Jeden morgen aus dem Bett hüpfen - naja, was das angeht, ist es vielleicht doch nicht egal, wie alt man ist? - also aus dem Bett aufstehen und das Türchen am Adventskalender öffnen. Sich über die Überraschung freuen, eben diese in den Mund zu stecken - ist ein Adventskalender OHNE Schokolade überhaupt ein richtiger Adventskalender? - und juhu, schon hat man einen Moment inne gehalten.

 

Und jetzt aber flott, der Bus wartet nicht, der Chef hat auch kein Verständnis für Verspätungen wegen adventlichen Innehaltens und überhaupt muss noch sooo viel erledigt werden!

Und mit diesem Adventskalender ist das sogar noch einfacher mit dem inne halten!

 

Das kann man sogar im Bus! Oder auf dem Weg zum Büro/Schule/Arbeit! Und kommt trotzdem pünktlich...

 

Das hier ist nämlich einer für die Hosentasche!

Oder doch besser für die Jackentasche, die braunen Flecken in der Hose sind so schwer zu erklären...

Das mit dem aus dem Bett hüpfen oder so, bleibt wie besprochen. Dann schiebt Ihr die kleine Lade auf, nehmt EINE!!!! Überraschung heraus, in den Mund, inne halten, Lade wieder zu und den jeweiligen Tag auf dem Adventskalender abstreichen (so behält man den Überblick, ob man heute schon inne gehalten hat!) - fertig!

 

Und wer ehrlich war und wirklich immer nur eine Überraschung pro Tag herausgenommen hat, den erwartet am heiligen Abend eine zusätzliche Überraschung!

Perfekt, oder??

In diesem Sinne einen schönen ersten Advent.

 

um abraço

Kirsten

P.S. Bestellungen für den Adventskalender bitte mit Angabe des Namens und der vollständigen Adresse unter der Email - Adresse

 email@einfachkueche.de

 

Dort könnt Ihr auch die Kontonummer zur Bezahlung erfragen!  ;))

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Familien Geheimnisse

Familiengeheimnisse ...

... oder warum Herr Maggi, Tante Knorr und Dr.Oetker keine Chance haben!


Jetzt schreibe ich hier schon seit Ostern, aber wer ist eigentlich *Ich*, die hier Einfach! Kocht! ?

 

Vielleicht interessiert sich ja jemand dafür!? (wen es nicht interessiert, einfach nächsten tab öffnen...)

Jede Familie hat seine Geheimnisse! Manch einer spricht sogar von Leichen im Keller!

 

 

 

Aber hier geht es nicht um Tote und auch nicht um unseren Keller!

 

 

 

Hier geht es um andere Geheimnisse…

 

um Küchengeheimnisse…

 

genauer gesagt um geheime Kochrezepte...

 

 

 

Um Kochrezepte unserer Familie, um „geheime“ Rezepte, die schon lange zu unserer Familie gehören.

Gerichte, die Ihr, meine Kinder, schon „immer“ gegessen habt, seitdem Ihr klein ward. Manches Gericht hab ich schon als Kind gegessen,  meine Mama hat sie für ihre Familie gekocht und das ein oder andere Rezept stammt von der „anderen“ Oma, der Mama Eures Papas.

 

 

 

Manche Rezepte hab ich aus Büchern oder Zeitschriften, kaum eines davon wird noch im Original gekocht. Irgendwas habe ich immer verändert, die Zutaten, die Zubereitung, die Zusammensetzung.

 

 

 

Manche Rezepte habe ich, wie schon gesagt, von meiner Mama. Aber auch von diesen sind nur noch wenige „im Original“ im Gebrauch.

 

 

 

Viele Rezepte sind von mir selbst. Inspiriert durch Kochbücher, Kochsendungen im Fernsehen oder durch Restaurantbesuche in Deutschland natürlich, aber auch in Portugal, in Kenia, in den Niederlanden, in Norwegen und und und

 

 

 

Viel ausprobiert, viel bäh und wenig lecker, dann schon besser, manchmal aufgegeben, meist nur vertagt, irgendwann gar nicht schlecht und DANN… mmmmmhhhhhh, köstlich!!

 

 

 

Gerne gekocht, auch für Gäste, aber selten die Rezepte verraten! Da war immer die Idee von einem eigenen Cafe, einer Brasserie. Und da hätte ich die Rezepte gern gekocht, deshalb „mussten“ die Rezepte auch „geheim“ bleiben! Es kann doch nicht sein, dass bis dahin „meine“ Rezepte im Umlauf sind…

 

 

 

…deshalb Geheimnisse…

 

… Küchengeheimnisse…

 

… Familiengeheimnisse…

 

 

 

 

 

Ich liebe es zu kochen und zu backen!

 

 

 

Ich liebe es Marmeladen zu rühren aus den Früchten aus unserem Garten, Kräuterpasten herzustellen und Gemüse einzukochen.

 

 

 

Ich liebe es große mehrgängige Menüs zusammenzustellen und zu kochen, am liebsten gleich mehrere gleichzeitig (damit man auch eine Auswahl hat), zu Weihnachten zum Beispiel

 

(unsere Motto –Weihnachtsessen!!! L E G E N D Ä R ! ! ! ).

 

 

 

Ich liebe es kleine (meist nicht weniger aufwendige) Menüs für Zwei zu kochen.

 

 

 

Ich liebe es imposante Buffets zum Frühstück, zum Kaffeeklatsch oder zum Abendessen zu zaubern.

 

 

 

Ich liebe es zu backen.

Zum Kaffeeklatsch  Blechkuchen, Muffins, Torten und Kleingebäck...

 

Zu Weihnachten jeeeede Menge Kekse… (mindestens 10 Sorten, besser 15, noch besser 20,

 

80 bis 100 Stück pro Sorte, muss ja schließlich die ganze Adventszeit bis Weihnachten reichen!)

 

 

 

Zu Geburtstagen Piratenschiffe und Gitarren, Igel und Schweine, Fußballfelder …

 

 

 

Ich liebe es jeden Tag eine Köstlichkeit auf den Tisch zu bringen (naja, das liebe ich an manchen Tagen nicht so sehr… ;-)

 

 

 

Ich liebe aber in erster Linie meine Familie! Ich liebe meinen Mann! Und ich liebe meine Kinder! Und mein Enkelkind! (Dem noch eins, zwei, drei undzwanzig folgen werden - aber das ist ein anderes Thema ;)

Unsere vila cinco jotas!

 

 

Dieser Blog hier ist ganz besonders für Euch.

- Rezepte Sammlung - Nachschlagewerk - Inspiration - Erinnerungen - Motivation - In Kontakt bleiben -

Hier könnt Ihr stöbern, suchen, nachschlagen. Hier könnt Ihr all das finden und selber kochen, was Ihr Zuhause gern gegessen habt. Und das, was nicht so lecker war, einfach ignorieren...

 

Ich möchte Euch inspirieren und Euch Lust machen, zu kochen. Auszuprobieren und sich nicht entmutigen zu lassen, wenn etwas nicht auf Anhieb gelingt.

 

Und ich möchte, dass unsere Familienrezepte weiterleben. Die Omas haben "dort oben" ihre helle Freude und kichern gemeinsam bis sie fast von der Wolke kippen.

 

 

 

Selbstverständlich freue ich mich auch über alle anderen, die meine Seite gefunden haben. Wenn ich auch Euch insperieren kann und ich Euch Lust mache, (mal wieder) zu kochen, dann ist mir das eine große Freude.

 

 

 

Uns allen "immer guten Hunger"                

             Kirsten

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Antworten

Wenn`s dicke kommt...


Ihr kennt das auch, oder??

Das Auto macht komische Geräusche, im Briefkasten die Mahnung einer Rechnung, die man längst vergessen gar verdrängt hatte und als Krönung kommt das Kind mit ner 6 in Mathe nach Hause!

 

Wenn es kommt, kommt`s dicke, nicht wahr??

In solchen Momenten hilft Schokolade! Ich schwör!

 

Okay, Schokolade löst keine Probleme - aber tut ein Apfel auch nicht!

 

Aber schokolade hilft trotzdem... ich will hier jetzt gar nicht die vielzahl von Studien zum Thema Glückshormone in Schoki bemühen... es tut Einfach! Gut!

Aber manchmal darf es auch ein Schokoladen(Tassen)Kuchen sein. Besonders, wenn er so schnell um die Ecke (aka Mikrowelle) kommt!

Für 2 Tassen:

 

50 g dunkle Schokolade

25 g Butter

1 Ei

100 ml Sahne

4 EL Mehl

2 EL Zucker

1 EL SchokoChungs (wahlweise dunkle Schokolade in grobe Stücke gebrochen)

 

Die Schokolade in grobe Stücke brechen und zusammen mit der Butter bei 500 Watt in der Mikrowelle ca. 2 Minuten schmelzen. (nicht mehr Watt, dann spritzt es!)

Die flüssige Sahne zufügen, mit einer Gabel tüchtig verrühren, das Ei dazu, ebenfalls tüchtig rühren.

Mehl und Zucker unterrühren, SchokoChungs dazu.

In zwei Kaffeebecher füllen und bei 800 Watt ca. 2 Minuten garen.

 

FERTIG!

Ich bin ja sonst kein Freund der Mikrowelle, aber in diesem Fall macht sie einen echt guten Job!

Und jetzt ran an die Becher. Der Kuchen schmeckt warm am besten.

 

Schön ist es, wenn man jemanden hat, mit dem man sich die 2 Becher teilen kann...

...aber wie war das noch? Wenn`s kommt, dann dicke? Also auch noch allein??

 

Dann helfen 2 Becher Schokokuchen! ;)

 

Einfach! Lecker!

Kirsten

P.S. Der Kuchen schmeckt übrigens auch, wenn die Lampen endlich hängen, das Klavier geliefert und Miss Broom eine Eins in Chemie geschrieben hat ;)

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Herbst

schöner Herbst - schöner Mist


Der Herbst ist eine tolle Jahreszeit - gelle?

 

Wenn Draußen die Sonne scheint und  die Blätter sich bunt färben, macht es solchen Spass einen spaziergang zu machen und Erinnerungen an diese wunderbaren Momente in die dunkle und kalte Jahreszeit mitzunehmen.

 

Wenn es draussen dagegen usselig (kennt irgendjemand dieses Wort eigentlich? usselig ist ungemütlich, regnerisch, kalt ...) also wenn es usselig ist, dann kommt der große Moment für den Ofen, eingemummelt in eine flauschige Decke, gemütlich auf dem Sofa liegend, eine Tasse Tee

( für mich auch gerne einen Espresso - der passt immer!) und köstliche Seelenschmeichler zum vernaschen auf dem Tisch. So macht sich trüber, kalter, stürmischer, nasser, dunkler Herbst ganz hervorragend!

Diese Woche hatten wir ganz lieben Besuch in unserer neuen, alten Schule. Es wurde viel gelacht, nette Gespräche und auch tiefsinniges wurde nicht peinlich. Ein gelungener Nachmittag!

Das machen wir mal wieder, ja, Frau Lehrerin mit Hund?

 

Und als besagte Seelenschmeichler gab es Bratäpfel!

Aber nicht so wie jeder (fast jeder?) kennt, mit Rosinen und Nüssen und Marzipan...

 

Obwohl Marzipan war auch dabei...

 

Dieses Mal gab es Bratäpfel mit Käsekuchenfüllung! Hmmm, lecker...

 

Davon habe ich aber keine Fotos gemacht, denn die waren zack-zack aufgegessen!

So fing er an...

... der Blog - Post, den ich schrieb während der Kuchen im heissen Ofen verweilte und köstlichen Duft verströmte...

 

Der Kuchen also bräunte im Ofen so vor sich hin, irgendwann bimmelte die Uhr, um anzuzeigen, er sei jetzt fertig, Kuchen raus, hmm... duftet das lecker, ohhh... sieht das köstlich aus...

 

Noch ein bischen abkühlen lassen... im Kühlschrank geht das schneller... Dann ein paar Fotos...

 

Was ist das für ein Geräusch?? So ein ganz leises ssssst...

Die Kamera vor der Nase, grübelnd.

 

Immer noch sssssst...

Kamera an die Seite...

OH NEIN!!!!!!

 

Der Kuchen bewegt sich! Nach unten und gleichzeitig zur Seite! Also Teile des Kuchens!

 

So ein Mist! Das war ja wohl gar nix! Sozusagen grosser Mist!

 

Ich weiß nicht woran es lag!? Die Käsemasse ist keine homogene Creme geworden! Vielleicht weil sie von gestern übrig und im Kühlschrank geparkt? Vielleicht ist das Rezept noch nicht ausgereift? Keine Ahnung!

Den Kuchen - oder das was es jetzt war - habe ich in eine Schüssel gefüllt. Schälchen und Dessertlöffel dazu und dann wurde eben gelöffelt!

Geschmeckt hat es trotzdem ganz vorzüglich!

 

Den Post wollte ich ebenso wie den Kuchen nicht in den (virtuellen) Mülleimer werfen, deshalb kommt er Trotzdem hier...

 

Hier gelingt eben auch nicht immer alles!!! Dann fluch ich wie ne Horde Bierkutscher, meine Wortwahl ist dann alles andere als blog - tauglich und ich stampfe wie das Rumpelstilzchen persönlich!

Aber was soll`s  -  oder wie man hier sagt: Was Solz? ;)

Lecker war es allemal!

 

So ging er weiter - der Post...

 

 

Aber ich hatte mich ein wenig, naja ein bischen viel, mit den Mengen verschätzt!

Und so war noch ganz viel Käsekuchenmasse über...

Und Streusel...

 

Eine Idee war schnell gefunden für die "Reste" - nix leichter als das!

 

So gab es dann heute Käsekuchen mit Apfelhaube!

 

Als Boden habe ich Vollkornkekse verwendet, die keiner essen mochte (verwöhntes Volk!)

Käsekuchenmasse darauf, Äpfel andünsten und als Haube drauf und als Krönchen die Streusel ...

 

Ich sag es Euch ...

 

So kann der Herbst bleiben!!

für den Boden:

125 g Vollkornbutterkekse (natürlich gehen auch Butterkekse oder Spekulatius)

50 g geschmolzene Butter

1 EL brauner Zucker

1/4 TL Lebkuchengewürz oder Zimt (weglassen, wenn Ihr Spekulatius verwendet)

 

Backofen auf 175° Umluft vorheizen.

Die Kekse im Blender oder mit dem Nudelholz in einer Gefriertüte fein zerkrümeln, die Butter bei mittlerer Hitze auf dem Herd in einem Topf schmelzen, Kekskrümel, Zucker und Gewürz dazu, alles miteinander verrühren. Eine KLEINE (20cm Durchmesser) Springform gut mit Butter fetten und die Keksmasse darin verteilen und festdrücken.

Im vorgeheizten Ofen 10 min vorbacken.

Für die Füllung:

200 g Marzipan Rohmasse

3 Eier

100 g Zucker

400 g Doppelrahm Frischkäse

200 g saure Sahne

1 EL Kartoffelmehl

 

Marzipan kleinschneiden und mit den Eiern und dem Zucker mit dem Mixer cremig aufschlagen. Frischkäse und saure Sahne dazu und unterrühren. Das Kartofflmehl einrühren.

Für die Haube:

2 kleine Äpfel

1 TL Butter

1 EL brauner Zucker

1/4 TL Zimt

 

Die Äpfel in kleine Stücke schneiden und der Butter in dem Topf, in dem Ihr die Butter für den Keksboden geschmolzen habt (dann gibt es nicht so viel Abwasch!) andünsten, Zucker und Gewürz dazu und kurz karamellisieren lassen.

Für die Streusel:

25 g Zucker

50 g Mehl

25 g gemahlene Mandeln

75 g kalte Butter

 

Alle Zutaten mit dem Mixer und Knethaken zu Streuseln verkneten.

Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen, das Rost gegen die tiefe Fettpfanne austauschen und in diese Wasser giessen. In meine passte knapp zwei Liter.

2 Streifen Alufolie versetzt übereinander legen, die Springform in die Mitte setzen und mit der Folie einschlagen. Darauf achten, dass die Folie oben nicht in die Form hineinragt!

 

Nun die Käsekuchenmasse hineingiesen, die Apelstückchen obenauf geben und die Streusel darauf verteilen.

 

Vorsichtig in die Fettpanne stellen und ca. 40 - 45 min backen.

Der Kuchen sollte noch ein ganz kleines bischen in der Mitte wackeln ;)

Wer "schöne" Stücke schneiden will, muss nun warten bis der Kuchen ganz abgekühlt ist.

Wer so ungeduldig ist wie ich oder gerne warmen Käsekuchen isst, der nimmt ihn schon vorrher aus der Form und macht es sich gemütlich.

Mit oder ohne lieben Besuch, gerne vor dem warmen Ofen, mit Tee oder Kaffee oder Espresso, in einer Decke eingekuschelt und geniesst den Herbst!

Egal wie es draussen so aussieht!

 

 

Und egal wie der "Kuchen" aussieht!!!!!

Trotzdem Einfach Lecker!

Kirsten

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Veränderungen

Nichts ist für immer...


Nichts ist für die Ewigkeit!

 

Wer mich persönlich kennt, hat diesen Satz schon häufig von mir gehört. Meist geht es dabei um eine neue Wandfarbe oder Deko ChiChi, das mal wieder geändert wurde...

 

Aber ich meine diesen Satz wirklich ernst!

Das Leben ist Veränderung. Nichts bleibt auf immer wie es war oder gerade noch ist.

 

Manchmal werden Veränderungen ganz bewusst herbeigeführt. Wie unser Umzug nach Hessen zum Beispiel. Auch das konnten/können viele nicht verstehen. "Ihr hattet es doch so schön!" "Da habt Ihr so viel Arbeit investiert und jetzt verkauft ihr alles?" "Ihr wollt alles aufgeben?"

 

JA, wir hatten es schön und wir haben nicht nur viel Arbeit investiert und JA, wir haben das aufgegeben.

Weil wir das Gefühl hatten, es sei Zeit! Zeit für Veränderungen!

 

Und wir fühlen uns wohl, so wie es jetzt ist.

Es ist noch nicht alles schön (ich sage nur Fassade, oder Dachboden oder Scheune oder ...). Und wir werden noch viel Arbeit investieren... Und nicht nur Arbeit... Und wir haben dazugewonnen.

 

 

Doch manche Veränderungen geschehen ganz ohne unser Zutun...

Manchmal sind solche Veränderungen auch nicht gewollt - und doch passieren sie...

 

Ganz im Gegenteil, oft sehnt man sich zu dem, was war, zurück. Doch das gibt es nicht mehr.

 

Manchmal ist die Situation eine Andere geworden. Manchmal die Umstände. Manchmal verändern sich Menschen, manchmal verändert man sich selber so sehr, dass die Basis, die einen verband, nicht mehr sicher erscheint. oder unter Umständen nicht mehr da ist. Vielleicht lässt sich eine andere Grundlage finden. Manchmal aber auch nicht.

 

Das ist das Leben!

 

Auch wenn man in diesen Momenten verstört ist, verletzt, traurig, wütend, enttäuscht...

 

... diese Veränderungen SIND das Leben!

 

Leben ist das, was passiert, während wir Pläne machen!

 

Oder wie sagte unser ehemaliger Pastor ;)  "alles hat seine Zeit!"

 

 

Oder ...

 

Nichts ist für die Ewigkeit!

Diejenigen, die immer noch mitlesen und nicht bei derart philosophischem Geschwafel weitergeklickt haben, fragen sich dennoch...

 

Warum kommt die Sippe so tiefsinnig daher??

 

 

Weil die Sippe nicht weiter kochen wird!

 

 

Es gab Veränderungen, die so groß waren und sind, dass es mir nicht (mehr) richtig erscheint, die Sippe weiter kochen zu lassen!

Jeder kocht von nun an sein eigenes Süppchen.

Aber natürlich koche ICH weiter! Für den Herrn Lehrer und für mich. Für Miss Broom und den Agenten drei mal 21. Manchmal auch für den ein oder anderen der Brut. Manchmal für Freunde - neue und alte . Manchmal ganz groß und manchmal was schnelles. Es wird weiter gebacken für KaffeeKlatsch und Geburtstage, für Sonntag und jeden Tag. Es gibt hier und da etwas zu feiern. Es wird weiter gereist und nicht nur KaffeeDuft geschnuppert.

 

Deshalb wird es diesen Blog zwar nicht mehr geben! Aber einen anderen! Einen für mich!

(und ich würde mich freuen, vielleicht auch für andere?)

Unter www.einfachkueche.de werde ich weiter meine Rezepte vorstellen, ein bischen aus unserem Leben plaudern, von unseren Reisen erzählen, Bilder zeigen...

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr -wer auch immer ihr seid- mich weiter begleitet.

 

Sollte es jemanden geben, der mich in seinen Favoriten gespeichert hat, so möchte ich diesen bitten, den Domainnamen entsprechend zu ändern! :D

 

Für einige Zeit wird auch der Domainname der Sippe noch funktionieren, demnächst wird dieser aber abgeschaltet.

 

Auf Facebook werde ich versuchen, die Seite ohne weiteres Brimbamborium ändern zu lassen, mal schauen, ob das so klappt...

 

Bis ich bei Google wieder gelistet bin, wird es einige Zeit und Blogposts dauern.

Guten Hunger jetzt auf www.einfachkueche.de

Kirsten

Sonntag

Frühstück ist fertig!


Ich liiiiebe Frühstück!

 

Wenn der Duft von frischen Brötchen durchs Haus zieht... Wenn der Kaffee in der Kanne blubbert... wenn der frischgepresste Orangensaft so herrlich orange leuchtet... der Tisch einladend gedeckt ist...

 

Hach! Das ist doch herrlich, oder?

ein paar gekochte oder gerührte Eier dazu... was will man mehr??

 

 

French Toast zum Beispiel!!

 

 

Aber Ihr habt keine Ahnung wieviele arme Ritter für die vielen hungrigen Mäuler hier in der Pfanne landen müssten.

Nee - Nee, dazu habe ich keine Lust!

 

Aber das muss ich auch nicht. Die ritter kommen nämlich aus dem Ofen. Das ist nicht nur viel bequemer, auch schnellr und der Herd bleibt sauber - besser geht`s doch nun wirklich nicht!

Ich nehme eine große Auflaufform (was sonst??)

 

Butter zum Einfetten der Form

1 Brioche (selbst gekauft)
200ml Milch

50 ml Sahne

4 Eier
2 EL AhornSirup
1 /2 TL Zimt

1 Prise Salz
25 g flüssige Butter

 

Die Auflaufform mit Butter einfetten. Das Brioche in  Scheiben schneiden (ca. einen cm dick)  und in der Form schichten.

Das geht am besten, wenn Ihr die Auflaufform fast senkrecht irgendwo anlehnt (oder mit einer Hand festhaltet und die Brotscheiben übereinander stapelt.

Alle anderen Zutaten in einem Rührbecher  miteinander verquirlen und dann gleichmäßig über das Brot gießen.

Den Ofen erst jetzt auf 175°C vorheizen, so können die Ritter gut durchweichen!

 

Für ca. 25-30 Min. auf der mittleren Schiene backen.

Nach 20 Minuten die Ritter beobachten, werden sie zu dunkel, mit Alufolie abdecken.

Die Eiermasse sollte gestockt haben, heisst "fest" geworden sein.

 

Aus dem Ofen holen und Frühstück!!!

Ich stelle mir alle Zutaten schon am Abend vorher raus! So geht es morgens zack-zack ;)

Ein köstliches Frühstück

 

Guten Hunger

Kirsten

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Nudeln gehen immer

Pasta e basta


Fragt man den Agenten drei mal 21 was er essen möchte, erhält man IMMER die gleiche Antwort!

 

NUDELN!!!

 

Und gleich darauf wird klargestellt "ohne grün" ...

Gemeint ist, diese Unart in Restaurants getrocknete Kräuter über die Nudeln zu streuen!

Oder auf den Tellerrand!

 

Grrr...

Kräuter gehören in die Sauce - ja - aber nicht darüber...

 

Recht hat er, der Spion in geheimer Mission!

Allerdings sind auch (fast) alle Sorten von Sossen tabu, bis auf Tomatensosse und vielleicht Bolognese.

 

Schade! Denn alle anderen - okay, Miss Broom auch nicht! - mögen andere Saucen. Auch gern mal etwas ungewöhnliche Saucen.

 

So wie diese hier, Nudeln mit Linsen, Kirschtomaten und Feta! Hmmm... lecker...

 

 

Aber dieses "Problem" lässt sich ja einfach lösen. Eine Portion für den Agenten, oder auch zwei, und eine halbe, okay eine viertel, für Miss Broom nach dem Kochen in eine Extraschüssel und der Rest dann MIT Sauce für den Rest der Sippe. Für die beiden gibts dann Pesto oder Ajvar dazu und alle sind glücklich!

 

Für 4 Personen nehme ich:

 

200 g braune Linsen

25 g Kürbiskerne

1 1/2 Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

250 g Kirschtomaten

2 Möhren

125 g Feta

500 g Nudeln (gerne Penne)

2 Esslöffel Olivenöl

200 ml Gemüsebrühe

4 Esslöffel schwarzer Balsamicoessig

2 Teelöffel Zucker

Salz, Pfeffer

 

 

Die Linsen mit etwas Salz in einen Topf geben, einen Liter Wasser dazu geben und ca. 25 Minuten bei mittlerer Hitze kochen.

 

Für die  Nudeln  das Wasser schon mal in einem hohen Topf zum Kochen bringen. Dann Herdplatte erst einmal wieder ausstellen.

 

Die Kürbiskerne ohne Öl in einer Pfanne rösten.

Kerne aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

 

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen fein hacken.

Die Kirschtomaten halbieren und Die Karotten  in kleine Würfel schneiden.

 

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch ca. 2 Minuten darin dünsten.  Karotten, Oregano und Tomatenmark dazugeben und unter Rühren eine Minute anrösten. Mit der Gemüsebrühe und dem Balsamico ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und die Sauce zugedeckt 10 Minuten köcheln lassen. Nun die Tomaten dazugeben.

 

In der Zwischenzeit den Feta mit einer Gabel zerbröseln.

 

Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

 

Die gekochten Linsen zur Sauce geben, noch einmal abschmecken und eventuell mit Salz und Pfeffer  und  etwas Balsamicoessig nachwürzen.

Die Nudeln und die Hälfte vom Feta mit der Sauce vermengen.

 

Ich habe dann die Nudeln in einer Schüssel angerichtet, die Kürbiskerne und den restlichen Feta obenauf gestreut und mit etwas Olivenöl beträufelt.

 

Uns schmeckt`s!

 

"Ohne grün"...

Pasta e Basta!

 

Guten Hunger...

Kirsten

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da bin ich wieder!

wir hängen jetzt woanders `rum!


Still war es hier in den letzten Wochen! Nicht aber im Leben 1.0 !!

Die Sippe kocht jetzt in Hessen!

Der Herr Lehrer und sein Weib haben (wie passend!) eine alte ehemalige Dorfschule in Waldhessen gekauft.

Ein Fachwerkhaus gebaut 1838. Im Erdgeschoss die Klassenräume der Klassen 1 und 2, sowie der Klassen 3 und 4. Dazwischen ein imposantes Treppenhaus. Im Obergeschoss die ehemalige Lehrerwohnung.

Den Umzug hatte ich ja schon angedeutet und dann ging alles hoppla di hop.

 

Zwischen Hausbesichtigung und Kaufvertrag unterschreiben lagen 3 Wochen.

Und dann noch mal 3 Wochen bis der Möbelwagen kam.

Wow - über 200 Kisten wurden gepackt, Möbel auseinander geschraubt, Regale und Lampen abgehängt, Löcher zugespachtelt und übergepinselt, Küche abgebaut, gemalert und geputzt...

Im neuen Zuhause musste dann die "alte" Küche abgebaut und Starkstromleitungen verlegt werden. Die Schränke wurden dann in anderer Anordnung wieder aufgebaut, eine neue Keramikspüle :) eingebaut, ein neuer Herd :)) installiert, der vorhandene Side by Side Kühlschrank aufgestellt, ein weiterer Backofen, sowie die Mikrowelle angeschlossen, eine neue Arbeitsplatte zugesägt und montiert und schon - tadah!! - schon war sie fertig...

 

Die neue Suppen- äh Sippenküche!

 

Es war ein langer Weg! In einem so altem Haus ist keine Wand gerade, der Fußboden hat Gefälle, die Ecken alles nur nicht rechtwinkelig, aber wir haben es geschafft.

 

Seit einigen Tagen wird in Hessen gekocht!

Die Sippe, wenn auch nur ein Teil, hat also in Nordhessen ein neues Zuhause gefunden!

Alles ist neu, alles ist aufregend. Noch herrscht ein wenig Urlaubsstimmung, was sicher auch damit zusammenhängt, dass seit dem Tag als der Möbelwagen kam, am 10. August, die Sonne scheint... So kann es bleiben...

aber unser Nachbar, Herr Kurt, warnte uns bereits... hier liegt im Winter der Schnee drei Meter hoch, 30 ° Grad minus und gestreut wird erst, wenn die Krokusse spriessen - ohoh :(

Noch ist nicht alles fertig, noch steht nicht alles am rechten Platz, noch sind nicht alle Kisten wieder ausgepackt. Aber es wird! Manches muss sich noch einfinden, an manches muss man sich noch gewöhnen. Der Tee mit liebgewonnenen Menschen fehlt...

Bis das neue Zuhause auch ein richtiges Zuhause ist, das dauert noch ein bischen. Wir freuen uns auf alles was kommt.

Bis ganz bald...

 

Guten Hunger

Kirsten

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Hihihi

Zitate


heut hab ich was zum schmunzeln... eingeweihte lachen vermutlich laut auf ...

Sprüche aus Kindermund, die in unserer Sippe zum Running Gag wurden...

 

Die Lampe blinkt dauerhaft!

... Miss Broom möchte sagen, dass das Lämpchen an der Trockenbox leuchtet ...

 

Das heißt nicht Eikohol - das heisst Eierlikör!

... der grossen Bruders "Wikipedia " korregiert den falschen Ausdruck seines kleinen Bruders für Alkohol ...

 

Ich will lieber Glitzer heissen!

... Miss Broom bei der Frage "wie wollen wir nach der Hochzeit mit Nachnamen heissen" ...

 

jau! Die Bueraner!

... im Hintergrund hört man die "Carmina burana", Miss Broom wird gefragt, ob sie das Lied erkennt? (Wir wohnen zur dieser Zeit in Buer!) ...

 

Wie oft passt ein Glas mit 0,2l Inhalt in ein Glas mit 0,3l Inhalt?

... grosses (und langes!!) Grübeln bei Tutti (6.Klasse O-Stufe)  ... "Wikipedia" (gerade eingeschult) wie aus der Pistole geschossen  "eineinhalb mal" ...

eine stolze, Tränen lachende

Mama   <3

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heiß - draussen und drinnen

... warm ist`s, gelle ??


... ich weiss!

 

Ich will auch gar nicht über`s Wetter reden...

 

... aber es ist HEISS!!

 

 

Und wenn es so heiss ist, habe ich wenig Lust, in der Küche zu stehen und am ebenfalls heissen Herd zu kochen!

 

Also muss was schnelles her. Noch dazu etwas, was sich quasi von alleine macht.

Honig - Tomaten auf geröstetem Brot

Und weil mir auch zu warm zum Schreiben ist, hier das zack - zack Rezept:

für 2 Scheiben Brot braucht Ihr:

 

500 gr Kirschtomaten

 

1 EL Rapshonig

2 EL guter Apfelessig, oder einen anderen Obstesseig (z.B. Mirabelle)

2 EL Rapsöl

 

2 Scheiben Graubrot, Krustenbrot, Bauernstuten oder was Euch sonst so schmeckt

1/2 bis 1 Mozzarella

etwas Basilikum

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

grobes Salz

 

Die Tomaten eventuell säubern, je nach Grösse vierteln oder halbieren und auf dem Backblech, mit Backpapier ausgelegt, verteilen.

 

Den Honig mit dem Öl und dem Essig zu einer Marinade verrühren und über die Tomaten giessen.

Bei 200 ° Ober-/Unterhitze ca. 15 Minuten backen.

 

Das Brot im Toaster rösten. Auf einem Teller anrichten, die Tomaten mit dem Sud auf den Brotscheiben verteilen. Je nach Geschmack mit dem in Stücke geschnittenen Mozzarella und den kleingeschnittenen Basilikumblättern belegen. Kräftig mit frisch gemahlenem Pfeffer und grobem Salz würzen.

 

Servieren und lecker!

So, ich muss jetzt noch fix zum Supermarkt, Tomaten und Mozzarella einkaufen und noch ein kühles Bier ...

 

macht es Euch fein,

 

Guten Hunger

Kirsten

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Umzug

Chaos & Cliffhanger


Ui, ui, ui ...

 

...das Chaos ist RIESIG! Und es wächst noch weiter!

 

In zwei Wochen ist der Umzug...

Kisten werden gepackt, Schränke demontiert, Lampen und Regale abgeschraubt, Bohrlöcher verspachtelt und übergestrichen ...

... und dazwischen gespielt, gekocht, gegessen, geschlafen, gelebt!

... und gefeiert !

Der Agent Drei - Mal - Einundzwanzig hatte Geburtstag!

 

Und der wollte ausgiebig und drachenstark gefeiert werden!

 

 

Leider fehlt mir im Moment die Zeit... Ihr wisst ja... Umzugschaos... Kisten packen usw...

 

... deshalb an dieser Stelle...

 

 

Besagter Cliffhanger!

 

 

Schalten Sie wieder ein, wenn es heisst:

 

Spione    -    Tiere aus vergangenen Tagen   -   wilde Partys

demnächst mehr!   Es bleibt spannend!

Drachen aka Chaos bezähmend

Kirsten

Nachtrag:

Für alle Unwissende...

 

Unter einem Cliffhanger versteht man laut Duden  "Ein grosse Spannung hervorrufendes Ereignis am Ende einer Folge einer Rundfunk-, Film- oder Fernsehserie oder eines Buchkapitels, das die Neugier auf die Fortsetzung wecken soll."

 

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Sommer ahoi!

Melonen Feta Salat


Ein Ratzi Fatzi Post mit einem Ratzi Fatzi Salat ...

 

 

Für 4-6 Portionen:

 

1/2 Wassermelone

400 gr Feta

nach Belieben Pinienkerne, Cashewkerne, Mandeln etc.

Petersilie

3 EL Olivenöl

schwarzer Pfeffer, grob gemahlen

 

 

Wassermelone "entrinden" und in Stücke schneiden. Feta ebenfalls würfeln, Nüsse oder Kerne eventuell zerkleinern. Alles in einer Schüssel vermengen. Petersilie vom Stengel zupfen und kleinschneiden oder -zupfen. Zur Melone dazugeben. Mit Olivenöl beträufeln und schwarzem Pfeffer würzen.

 

Fertig!!

So!

Jetzt Ratzi Fatzi den Grill an und dann ...

 

... lasst es Euch schmecken.

 

 

Bevor Ratzi Fatzi das nächste Gewitter mit Hagel und Starkregen angerauscht kommt ;)

Guten Hunger

Kirsten

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Sol da Manha

Gut wenn man Freunde hat...


... besser sind Freunde mit einem Garten!

Da sitzt man - nein man steht - nichts ahnend am Bügelbrett und kümmert sich um diverse Hemden, Tischdecken und allerlei zerknittertes...

Hängt den eigenen Gedanken so nach...

 

...da wird man jäh aus den Träumen gerissen - Whats app meldet eine neue Nachricht!

 

Rhabarber?

 

Im Tausch gegen Tee??

 

...und flugs klingelt es an der Tür!!

Ach schade! Da muss ich wohl meine Bügelei unterbrechen ;-)

 

Tee trinken mit Freunden, ein bisschen quatschen, ratschen, sabbeln. Von diesem und jenem, ist doch viel schöner als schweigend zu bügeln!

 

Und Rhabarber hat Sie auch mitgebracht - die liebe Karin...

Stunden später, nachdem die Bügelei nun auch ein glückliches Ende gefunden hat, der Rest der Hausarbeit erledigt und die Kinder sich friedlich ihrer Freizeitbeschäftigung hingeben können, rumort es in meinem Kopf, was ich denn aus dem Rhabarber zaubern könnte...

Kuchen? Ach nöööö, Kuchen hatten wir gerade erst!

Kompott? Zu langweilig!

 

Hmmm, und die Zitronen aus Portugal, die noch immer im Kühlschrank schlummern, müssen auch mal endlich aufgebraucht werden.

 

Und noch irgendwas einkaufen gehen, dazu habe ich keine Lust!!

 

Was gibt der Kühlschrank denn noch so her?? Schmand. Und griechischer Joghurt. Leberwurst. Wohl eher nicht zu gebrauchen...

 

Hey, das ist es! Wir erfinden ein neues Dessert. Es soll nach Frühling schmecken. Und aussehen wie die Sonne am morgen, wenn man aufwacht. Es soll glücklich machen, wie das Leben, das neu erwacht.

Köstliches Lemon Curd aus portugiesischen Zitronen. Darauf ein feines Rhabbarberkompott. Gekrönt von einer sahnigen Creme.

 

Zum niederknien!

 

SOL DA MANHA !!

 

Die Morgensonne, die uns den Abend versüsst hat!

Lemon Curd:

(das Rezept ist von Cynthia Barcomi aus "I love baking")

 

4 Eigelb

225 g Zucker (ich habe açucar amarelo genommen, gelber Zucker. Braun oder weiss, ist ganz egal!)

125 ml frisch gepresster  Zitronensaft

12o g Butter

1 Prise Salz

2 El Zitronenzesten

 

Eigelbe in einem Topf mit dem Zucker verrühren, den Zitronensaft dazu und bei kleiner Hitze erwärmen. Dabei IMMER gut rühren, damit nichts anbrennt!

Wenn die Masse leicht andickt, die Butter nach und nach in kleinen Stücken mit dem Schneebesen unterrühren. Salz und Zesten dazugeben.

(Zesten bekommt Ihr, wenn Ihr von den ungespritzten! Zitronen die gelbe Schale mit einem Zestenreisser abschält. Ich selber habe so ein Teil nicht, ich schäle vorsichtig die Schale ohne weisses im Innern ab und schneide diese in feine Streifen!)

Weiterrühren bis sich die Masse wie ein Puddinng anfühlt. Das kann dauern - auf keinen Fall die Hitze erhöhen. Die Masse muss sich langsam erwärmen, gerührt werden und NICHT kochen!! Dann könnte alles gerinnen...

 

Dieses Curd füllt Ihr dann als erste Schicht in Eure Gläser. Ich habe diese kleinen Teelichthalter aus dem schwedischen Möbelhaus genommen und hatte 10 Gläschen.

Für das Rhabarberkompott:

 

500 g Rhabarber

4 EL Zucker

1 EL Zitronensaft

4 EL Wasser

1 Päckchen roter Tortenguss

 

Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Zucker, dem Zitronensaft und dem Wasser bei mittlerer Hitze in ca. 10 bis 15 Minuten zu einem Kompott einkochen.

Den Tortenguss mit ein bisschen kaltem wasser anrühren, in das Kompott geben und kurz aufkochen lassen.

Das ganze etwas abkühlen lassen und dann als zweite Schicht in die Gläser.

Für die Creme:

 

1 Becher Creme fraiche (200 g)

200 g griechischer Joghurt

3 EL Zucker

wer mag etwas Vanillearoma oder auch ein Tütchen Vanillezucker

 

Das Creme fraiche mit dem Joghurt und dem zucker verrühren und als dritte Schicht in die Gläser.

Obenauf habe ich jeweils einen grob zerkrümelten Amarettini gegeben.

Und dann... lecker...

 

Welcher Typp seid Ihr? Der, der die Schichten einzeln geniesst? Und eher der, der den Löffel durch alle Schichten zieht und das ganze zusammen schmeckt??

 

So oder so ein Genuss!

Lasst es Euch schmecken

Kirsten

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wieder Winter?

Ist Euch auch so kalt?


Hey, wo ist das tolle Wetter hin? Es war so herrlich warm. So wunderbarer Sonnenschein. Blauer Himmel. So hätte es bleiben können bis Weihnachten...

 

Aber seit dem letzten Wochenende... Brrrr... Kalt... Regen... Wind... Brrr...

Pah! Dann machen wir es uns eben drinnen gemütlich! Heisser Tee und leckere Cookies. Oder Dampfender Kaffee und köstlicher Kuchen.

Oder eine wärmende Suppe!

 

Wir lassen uns doch nicht vom Wetter die Laune verderben! Wetter wird sowieso überbewertet!

Ich habe uns eine leckere Erbsensuppe gekocht. Superschnell. Tolle Farbe. Toller Geschmack. Tolle Kombi mit Fetakäse und Kürbiskernöl.

 

Und die haben wir ausgelöffelt!!

 

Jawoll! Die ganze Schüssel! So köstlich war es...

Ihr braucht für ca. 4 Portionen


3 Karotten
2 Stangen Lauch
1 große Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 daumengroßes Stückchen Sellerie
500 g grüne Erbsen, ich habe TK genommen, im Sommer "natürlich" frische
500 g Kichererbsen aus der Dose
2 EL Olivenöl
etwas Kürbiskernöl für obenauf
500 ml Gemüsebrühe
200 g Feta
Schwarzer Pfeffer
1TL Paprikapulver
1 EL Balsamico
Salz

Das Gemüse  putzen und in kleine Stücke schneiden. 2EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und Lauch, Möhren, Zwiebel und Sellerie kurz anbraten, dann die Hälfte der grünen Erbsen und die Hälfte der Kichererbsen in den Topf geben, mit der Brühe ablöschen und köcheln lassen bis die Möhren sehr weich sind (dauert 15 bis 30 Minuten, je nachdem wie groß Eure Gemüsewürfel sind).

Einen Teil der Suppe habe ich dann mit einer Kelle herausgenommen und beseite gestellt, den verbleibenden Teil püriert und den nicht pürierten Teil wieder dazu gegeben. Selbstverständlich könnt Ihr auch alles pürieren oder auch nichts. Ganz nach Geschmack und Vorlieben.

Den Feta zerbröseln (Etwas Feta zur Dekoration beiseitelegen) und hinzufügen und gut umrühren. Mit den Gewürzen abschmecken und 20 Minuten köcheln lassen. Suppe dickt noch einmal ein, dann nach Belieben Wasser hinzugeben. Zum Schluss die restliche Erbsen und Kichererbsen hinzugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Mit  etwas zerbröseltem Feta obenauf sowie etwas Kürbiskernöl servieren.

Worüber sprachen wir am Anfang???

ganz vergessen...

 

Die Suppe schmeckt hervorragend!

Guten Hunger

Kirsten

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Zauberei

Es ist Magie...


Und damit meine ich nicht, dass ich mich ewig gar nicht melde und dann zweimal in einer Woche!!

Es ist Echte Zauberei!

Echte Magie!

Keine Illusion, keine Täuschung der Wahrnehmung, keine Einbildung oder gar Trugbild...

Es ist Magie!!!

Manch einer kann schweben... (vorzugsweise oder ausschliesslich über Rindenmulch!)

 

Manch einer kann machen, dass die Luft stinkt...

 

Aber ICH kann wahrhaftig zaubern...

In der Küche!

Und nicht im übertragenen Sinne... Auch wenn man mir auch das nachsagt... Hüstel...

 

Nein, ich meine in diesem Fall ECHTE Zauberei! - ich weiss, ich wiederhole mich - aber ich kann es nur nicht oft genug betonen!!

Ich rühre Eier, Mehl, ein wenig Zucker, dies und das zusammen, ratzi - fatzi, kein grosses Kunststück, fülle die Masse - oder sage ich besser: Flüssigkeit? - in eine Form, schiebe das Teil in den Backofen und...

 

Simsalabim - abrakadabra - 3 bis 7 mal schwarze Katze

 

Jedenfalls Tadah!

 

Ein dreischichtiger Kuchen mit Boden, einer köstlichem Cremefüllung und obenauf eine leckere Puddingschicht!

 

Wenn das keine Zauberei ist?!

Und ich verspreche Euch, diese Zauberei gelingt jedem!

 

Wichtig, wirklich WICHTIG ist, dass Ihr eine Kuchenform nehmt, die garantiert absolut dicht ist!

Der Teig ist extrem flüssig! Wenn Ihr Euch also beim Teig anrühren fragt, "ist DAS richtig?", dann IST es richtig!!

 

Ich schweife ab...

Die Form...

Absolut dicht! Deshalb vorher den Dichtigkeitstest machen, ansonsten gibt es eine magische Schweinerei in Eurem Backofen, die alles andere als zauberhaft ist!!

 

Ich nehme eine feste Form, keine zusammengesetzte wie eine Springform. Meine ist quadratisch aus Metall, Silikon ist auch gut und rund geht natürlich auch.

hier endlich das Rezept:

Zauberkuchen

 

 

Menge für eine runde Form mit 24 cm Durchmesser ocer quadratisch 20 x 20 cm

 

4 Eier

150 g Zucker

1 Pack. Vanillezucker

1 EL Wasser

125 g zerlassene Butter

110 g Mehl

1 Prise Salz

500 ml Milch

 

Die Backform gut einfetten (ich nehme dazu Backtrennspray, aber die gute Butter tut`s auch!) und mit Semmelbrösel/Paniermehl ausstreuen.

Den Bakofen auf 160° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

 

Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.

Das Eigelb mit Wasser, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.

 

Die zerlassene Butter,  Vanillezucker, Mehl und Salz zugeben und unterrühren.

 

Nun die Milch zugeben und unterrühren. Achtung! Das spritzt!! Deshalb vorsichtig und langsam rühren. (Ich mache das mit dem Schneebesen und nicht mit dem elektrischem Bruder!)

Den Eischnee zum Teig geben. Alles mit einem Schneebesen vermischen. Der Eischnee soll sich dabei nicht komplett auflösen, es sollten noch größere Flocken im Teig erkennbar sein.

 

Den sehr flüssigen Teig in die gefettete Form gießen und im vorgeheizten Ofen ca. 50 Minuten backen.

 

Die Mitte des Kuchens sollte kaum noch wackeln, wenn man an die Form stubst, ein bischen schon noch, aber eben nur etwas... (Ihr versteht schon, was ich meine?)

 

In der Form abkühlen lassen.

Erst wenn der Kuchen ganz abgekühlt ist, aus der Form auf einen Kuchenteller stürzen.

Das funktioniert, wenn Ihr den Kuchenteller auf die Form legt, links und rechts beides zusammen - sehr wichtig ;) festhaltet und mit leichtem Schwung umdreht. Dann könnt Ihr die Form einfach nach oben wegnehmen.

Jetzt könnt Ihr, wenn Ihr mögt, den Kuchen noch mit frischen Früchten belegen und hmmm...

 

Aber ganz pur ist auch köstlich!!

Guten Hunger

die zauberhafte Bäckerin

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Muttertag

weltbester Muttertag!


Ich hatte den welltbesten Muttertag gestern!!

 

Echt jetzt...  Ohne Übertreibung...

Die gesamte Sippe (na fast...) war beisammen. Bestes Wetter. Sonne, blauer Himmel. Herrliche Stimmung. Es war lustig, tolle Gespräche. Ein kleiner Ausflug. Wunderbare Geschenke.

An dieser Stelle noch einmal tausend Dank, ich habe mich sooo gefreut, quatsch, ich freue mich immer noch :)

Lecker Essen.

Es war einfach der

weltbeste Muttertag!

Die Rezepte für all die Leckereien will ich Euch natürlich nicht vorenthalten!

Auch wenn es Wochen, vielleicht Monate dauert, bis ich ALLE Rezepte vorgestellt habe...

Den Anfang macht ...

Ein gebackener Porridge!

 

Wir fahren ja zur Zeit total auf Porridge, over night oats und der gleichen ab!

 

Der gute Haferschleim!!

 

Tja, und schon klingt es nicht mehr so köstlich...

Aber er ist es, der gute Haferschleim!

Er hat es gar nicht nötig, sich aufzurüschen mit neuen Namen, er ist köstlich!!!

Und zum Muttertag haben wir uns eine GROSSE Schale gebackenen Porridge gegönnt. Erst zum Frühstück und später noch einmal als Dessert nach dem Abendessen. Es war ein Schmaus! (und für heute morgen war auch noch ein kleines bischen übrig) 

Und es ist ganz einfach zuzubereiten.

 

Ihr braucht für eine große Schüssel (wir waren 6 esser und wie gesagt, es war noch etwas über...)

 

175 g kernige Haferflocken

160 g ganze Mandeln

½ TL Natron

1 TL Backpulver

¼ TL Salz

¼ TL Zimt

4 EL Butter

3  EL Ahornsirup

100 gr Apfelmus

500 g TK-Himbeeren (nicht auftauen!)

1 EL Zitronensaft

1 EL brauner Zucker (wenn keiner da, tut`s auch weisseer!)

1 EL Kartoffelstärke

200 g Frischkäse, Doppelrahmstufe

100 g griechischer Joghurt, 10%

 

125 gr Haferflocken und 80 gr Mandeln in einer Mühle fein mahlen. Ich habe meinen Smoothie Maker genommen. Es sollte kein Mehl entstehen , sondern gerade nur so,dass es eine bröselige Masse ergibt.

Wer keine Mühle besitzt... lässt es einfach so wie es ist, es tut dem Geschmack keinen Abbruch und gelingen tut es auch ohne!

 

Butter, Ahornsirup, Backpulver und Natron, Salz und Zimt zugeben und vermengen.

Das Apfelmus zugeben.

Die Masse soll nun klumpig und ein wenig feucht sein.

Die restlichen Haferflocken und ganzen Mandeln zugeben und vermengen.

 

Zwei Drittel der Masse nun auf den Boden einer Auflaufform geben und festdrücken.

 

Den Frischkäse mit dem Joghurt vermengen und auf dem Boden verteilen.

 

Die tiefgekühlten Himbeeren, Zucker, Zitronensaft und Stärke vermengen und auf die Frischkäsecreme geben.

 

Die  restliche Haferflocken-Mandel-Masse als Streusel obendrauf verteilen.

 

Das ganze im vorgeheitzten Backofen für 40 Minuten bei 160 Grad backen.

 

Ein wenig auskühlen lassen. Kann lauwarm (lecker!!!) serviert werden, kann aber auch schon am Abend vorher zubereitet werden und dann kalt gegesssen werden (nicht weniger lecker ;)

So geht der weltbeste MamaTag! Und der weltbeste Sonntag! Und Montag! Und Donnerstag!

Guten Hunger

eine glückliche Mama :)

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Zitronen Teil 1

Gibt Dir das Leben Zitronen...


... frag nach Salz und Tequila!!

Oder mach` Zitronen Öl daraus...

 

Ich bin ja kein großer Freund von aromatisierten Ölen! Mir reichen 2 Sorten Olivenöl, ein kräftiges und ein "sanftes" zum braten, marinieren, für Salatsaucen und Antipasti. Ein Sesamöl aus geröstetem Sesam für alle orientalischen, arabischen und fernöstlichen Gerichte und ein geschmacksneutrales Rapsöl für... wenn ich eben keinen Eigengeschmack des Öls wünsche!

 

ABER...

 

bei Zitronen Öl mache ich eine Ausnahme! Das liebe ich!

Ich verwende es zum Kochen und Abschmecken für Suppen und Sossen, zum Marinieren von Fisch und Fleisch für Grill und Ofen, für Salatsaucen UND zum Backen!  (Dann verringere ich die angegebene Menge Fett um ein wenig)

Überall wo ich feines Zitronenaroma wünsche, ist das Zitronen Öl willkommen.

Die Herstellung ist so was von easy peasy!

 

2 Zitronen gut abwaschen. Dann schält Ihr mit einem Sparschäler die Schale so dünn wie nur geht ab. Möglichst wenig Weisses sollte auf der Innenseite zu sehen sein.

Die Schalen gebt Ihr in ein Glas und füllt dieses mit 500 ml gutem Rapsöl (kaltgepresst) auf.

 

Das ganze verschliesst Ihr wirklich gut und lasst es zwei Wochen ziehen, dabei öfter mal schütteln.

 

Wer ein ganz besonders intensives Aroma wünscht, entfernt nach 14 Tagen die Schalen, dabei gut ausdrücken um alle Aromastoffe in das Öl zu geben und ersetzt sie durch neue (wieder von 2 Zitronen), und lässt das Ganze noch einmal 2 Wochen ziehen.

Die Ungeduldigen können es schon sofort benutzen, dann ist das Zitronenaroma allerdings noch nicht so stark.

 

Zum Schluss die Zitronenschalen wieder herausfischen, gut ausdrücken und fertig!

Gibt Dir das Leben das nächste Mal Zitronen...

... dann frag nach `nem Sparschäler und Rapsöl!

Guten Hunger

Kirsten

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Antipasti

Karotten Antipasti


Unser letzter Abend in Portugal...

 

Wir waren im C19 in Albufeira bei der charmanten Ana und dem lieben Dave, der nicht zu verstehen ist ;)

Ein Restaurant toll eingerichtet, ein wundebarer Service, das Essen köstlich und eben charmante und liebenswerte  Gastgeber.

 

Die liebe Ana empfahl uns unter anderem ein KarottenAntipasti, das uns umgehauen hat!

 

Es war so köstlich, dass ich noch am Abend beschloss, es nach zu machen...

Drei Tage nach unserer Rückkehr hatten wir Freunde eingeladen, um von unserem Urlaub zu berichten. Wir hatten portugiesischen Schinken mitgebracht, Käse, Wein und Avokados...

 

Und das war DIE Gelegenheit, diese Antipasti zu probieren...

Tja, mit den Mengenangaben ist das ja so eine Sache...

Macht man die Antipasti für ein Buffet oder für einen Antipasti Teller? Als Beilage?

 

Wir hatten, wie gesagt, Schinken und Käse, Brot und Butter, Oliven, einen kleinen gemischten Salat, ein Dessert und besagte Karotten. Wären wir  6 Personen gewesen, wären keine übrig geblieben...

1 kg Karotten

4 EL Olivenöl, gern mit einem kräftige Geschmack

2 EL brauner Zucker

5 - 6 EL Olivenöl, mit einem "sanfteren" Geschmack

4 Knoblauchzehen, ich bevorzuge frischen Knoblauch, der "normale" tut es aber auch

frische Kräuter, z. B. Petersilie, Schnittlauch, u.a. frisch oder TK

1/2 TL Zimt

1/4 TL Kardamon

1/4 TL Koriander

1/2 TL geröstetes Sesamöl

Salz, ich habe meine Salzmischung "Zitrone - Rosmarin" benutzt

schwarzer Pfeffer

 

Karotten schälen und in gleichmässige ca. 1/2 cm dicke Stücke schneiden.

Das kräftige Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Karotten darin anschwitzen. Mit 50 ml Wasser ablöschen, Deckel aufsetzen und einige Minuten dünsten, bis sie etwas weich - ABER noch Biss - haben. In ein Sieb abgiessen. Zurück in den Topf damit, den braunen Zucker darüberstreuen und leicht karamellisieren lassen.

 

Für die Marinade die Knoblauchzehen putzen und in kleine Würfel schneiden. In einer Schüssel zusammen mit den Gewürzen, den kleingeschnittenen Kräutern und dem "sanften" Olivenöl verrühren und die noch warmen Karottenscheiben dazugeben und vermengen. Abschmecken. Nach Geschmack von dem ein oder anderen Gewürz mehr dazugeben.

 

Am besten über Nacht abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen. Eine Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, die Antipasti schmecken bei Zimmertemteratur am besten. Noch einmal abschmecken und hmmmm...

zum Olivenöl...

Ich benutze das Olivenöl von Bertolli.

Das mit dem orangen Deckel "cucina" zum Braten, das mit dem grünen Deckel "originale" wenn ich einen starken Olivenölgeschmack möchte und das mit dem blauen Deckel "gentile" wenn ich einen nicht so ausgeprägten Eigengeschmack wünsche.

 

In diesem Rezept habe ich die Karotten in dem Olivenöl mit dem orangen Deckel angedünstet, die Marinade habe ich aus dem Öl mit dem blauen Deckel gerührt.

 

Meiner Meinung reichen im Grunde 2 Sorten - ein kräftiges und ein sanftes Öl völlig aus!!! Die jedoch sollten es, wie gesagt meiner Meinung, sein.

Je nachdem ob ich einen starken Eigengeschmack wünsche, z.B. für Grill - Marinaden für Fleisch oder Fisch bzw Gemüse, oder zum Braten.

Wünsche ich dagegen einen weniger starken Eigengeschmack des Öls verwende ich das "sanftere".

Z. B. für Salate oder Antipasti - Marinaden.

guten Hunger

Kirsten

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elfter

ein etwas trauriger Hochzeitstag!


Die charmante Ana, unsere wunderbare Gastgeberin gestern Abend, bat uns, heute - an unserem Hochzeitstag - etwas GANZ VERRÜCKTES zu tun...

 

... wir überlegten kurz...

 

 

...und dann fiel uns etwas GANZ VERRÜCKTES ein!!

 

 

Wir bleiben einfach hier :)

Doch dann machte uns unsere liebe Tutti darauf aufmerksam, dass heute

der 1. April ist!

 

Adeus e muitos abraços

Kirsten

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Ende

letzter Tag...


bin viel zu traurig, um zu schreiben...

dennoch guten Hunger

Kirsten

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Touristen

Es wird voll!


wir sind auch welche!

Ich weiss...

 

... aber ...

 

langsam wird es voller hier an der Algarve!

Touristen, vor allem aus Großbritanien und den Niederlanden, seit den Terroranschlägen auch aus Frankreich prägen nun das Stadtbild.

fast alle mit "all inclusive Bändchen" am Handgelenk und nicht alle mit dem allerbesten Benehmen! 

Wir Touristen sind als Gäste in diesem Land! Und ich bin der Meinung, wir sollten uns auch entsprechend benehmen!

Wenn jemand zum Frühstück Bier oder Brandy bevorzugt - bitte! Aber bitte nett und höflich bleiben! Und seine Grenzen kennen...

 

Jeder hat das Recht, sein Leben so zu leben, wie er es möchte.

Ich möchte fast sagen, die Pflicht...

Jeder hat auch selbstverständlich das Recht, seinen Urlaub, der oft hart erarbeitet ist, so zu verbringen, wie er möchte.

 

ABER den Respekt dem Gegenüber, ob andere Gäste oder Gastgeber, die Höflichkeit und Freundlichkeit sollte man beim Koffer packen nicht vergessen!

 

Und sie dürfen - nein, müssen - am Urlaubsort auch benutzt werden!

 

um sandes mista e um café

 

Guten Hunger

Kirsten

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Wiederholung

Frühstück 12.0


Jetzt sind wir schon 12 Tage hier...

 

12 Tage mit Sonnenschein aufgewacht!

12 Tage nette Menschen um uns!

12 Tage leckeres Essen!

12 Tage Paradies!

um Avó torrada e uma galão

 

Ein geröstetes Brötchen mit Butter bestrichen und dazu ein Milchkaffee.

 

Guter Geschmack ist so einfach!

 

Wir sitzen (wie immer) draussen, die Sonne lacht uns vom Himmel entgegen, der Himmel selbst ist wolkenlos, das Geschirr in der Pastelaria klappert wie immer, Stimmengewirr, Musik, ich muss nicht (schon wieder!!) sagen, dass ich es liebe?!

 

Ich geniesse jede Sekunde, in diesem Sinne

 

 

Guten Hunger

Kirsten

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leer

alles hat ein Ende...


so langsam neigt sich unsere Zeit in Portugal dem Ende entgegen...

 

Wir wollen, wir werden noch nicht an Abschied denken!!

 

 

Heute gab es wieder Frühstück in unserer LieblingsPastelaria "Solida Fatia".

 

Albano backt einfach das beste brot der Stadt - was sag ich... der ganzen Algarve.

Ach was, von ganz Portugal!!!

Und Adelaide ist einfach die liebste, netteste, lustigste, wunderbarste, einfühlsamste, tollste, aufmerksamste Chefin, Bedienung, Gastgeberin, Kinderbetüdlerin, Abräumerin, Spülkraft und Bäckerin der Welt!

Mal schauen, was wir an diesem herrlichen Sonnentag noch ausfressen werden...

 

Strand steht noch auf dem Programm, die 4. Klasse der Astrid - Lindgren - Schule wartet gespannt auf unseren Urlaubsbericht...

Sand und Muscheln wollen begutachtet werden!

 

An dieser Stelle ganz liebe Grüße vom Agent 3 mal 21!

 

 

Até amanhã

 

Guten Hunger

Kirsten

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Ostersonntag

Boa pascoa


Wir wünschen Allen ein gesegnetes Osterfest!

Pequeno Almoço Inglês - lecker!!

Macht es Euch fein,

 

guten Hunger

Kirsten

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Familie

Ein Hoch auf die Familie


Kinder sind wunderbar!!

Sie überraschen uns immer wieder aufs Neue. Und - auch wenn es manchmal echt anstrengend ist, es uns an unsere Grenzen bringt - trotzdem, vielleicht aber auch gerade deshalb ist es wunderbar!

Kinder erweitern unseren Horizont. Sie erweitern unsere Sichtweise.

Sie erweitern unser Herz.

 

Aus diesem Grund gibt es heute ein FamilienFrühstück...

Einen ganz besonderen Gruss heute an LUISE !

Herzlich Willkommen auf dieser Welt! Möge es Dir hier gefallen...

 

Luise ganz besonders, aber auch dem Rest...

 

Guten Hunger

Kirsten

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am Platz!

Bis auf den letzten Tropfen!


Von den leuchtenden Farben habe ich Euch schon vorgeschwärmt?!

 

Den Süden machen unter anderem die vielen Orangen- und Zitronenplantagen aus. So strahlende Farben aber vor allem soo lecker.

 

Am Strassenrand stehen Händler, in der regel Bauern, die ihre Früchte direkt vom Feld anbieten.

Mann, sind die köstlich!

 

Da werden alle paar Tage 5 kg Orangen für 2€ gekauft und zu Saft gepresst...

 

Yummy, gesund und lecker.

und für daheim werden die Leckerlies kiloweise nach Hause geschleppt!

getrocknet und zu aromatisiertem Zucker verarbeitet. So haben wir Erinnerungen zum Essen ...

 

Davon später mehr, jetzt will ich noch nicht an Abschied denken!!

 

Guten hunger

Kirsten

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Sportsfreunde

Kein Frühstück!


Heute habe ich leider   kein Frühstück für Euch!

 

Aber dafür eine kleine Geschichte...

 

Gestern Abend gelüstete es uns nach Pizza! Lange Shoppingtouren und diverse Vorkommnisse waren der Grund, uns lecker verwöhnen zu lassen. Wir steuerten also den Pizzabäcker unseres Vertrauens an und orderten 2 mal Salami, 1 mal Schinken und einmal Spezial!

 

Neben uns sass eine große Gruppe Mädchen bzw. junger Frauen. Alle im gleichen Sportsdress. Hinten aufgedruckt: Portugal - Basketball

 

Wir unkten  "bestimmt die Nationalmannschaft!" :)

 

Die Mädels waren schon fast fertig und verabschiedeten sich alsbald.

 

Kaum hatten sie die Pizzeria verlassen, kam eine große Gruppe junger Männer hinein...

 

...alle im gleichen Sportsdress!!

Genau wie die Mädels!!  "Portugal - basketball" !!

 

"bestimmt die Männer - Nationalmannschaft!" :D

 

 

"Ich frag die jetzt..."  Der Silberfuchs hat da ja keine Scham...

 

Oh Mann, Eltern können soooooo peinlich sein!!!!!

 

 

Wir hatten ja so Recht...

 

... es WAR die U16/17 Auswahl der portugiesischen Nationalmannschaft der Frauen und der männer im Basketball!!

 

UND WIR DIREKT DABEI!!!!

 

Wir haben mit der portugiesischen Nationalmannschaft der Damen UND der Herren (naja, der U16/17 - Auswahl) zu Abend gegessen!

Wie cool ist das denn ??

Das Bild ist ein wenig unscharf - leider!

(War der SilberFuchs doch ein bisschen aufgeregt??)

 

Klickt HIER oder direkt auf das Bild, dann könnt Ihr noch mehr über die Jungs lesen...

morgen gibt es dann wieder frühstück, es sei denn, wir begegnen heute der Fussball - Nationalmannschaft...

 

Guten Hunger

Kirsten

P.S. die Jungs haben uns versprochen, ganz berühmt zu werden!

Und wir haben mit Ihnen zusammen Pizza gegessen!!

Wenn das nix ist ??

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Vitamine

Ein richtig gesundes Frühstück heute...


Wir sind heute auf dem Markt unterwegs!

Dort, wo man original Rolex Uhren für 20 € bekommt und Nike Turnschuhe schon ab 35€ ...

 

Und eben richtig gesundes Frühstück. Voller Vitamine und solchem Zeugs.

Vor allem aber voll leckerem geschmack!!!

um café pequeno e um filhõ

 

ein kleiner Kaffee und ein in heißem Fett gebackenes Kuchenteilchen, anschließend (der Vitamine wegen!) noch in Zimt - Zucker gewälzt...

 

Noch warm... soo lecker!

 

(Und es geht auf direktem Weg auf die Hüften!!) Trotzdem lecker...

...oder deswegen?

 

bom dia

 

Guten Hunger

         Kirsten

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ein neuer Tag!

wie immer und doch anders...


Ist da überhaupt noch jemand??

 

Wahrscheinlich nicht...

 

...und selbst wenn doch, dann öffnet er/sie vermutlich genau jetzt einen neuen Tab!

 

Wir frühstücken wie (fast) jeden Tag in unserer LieblingsPastelaria

"Solida Fatia", sitzen draussen in der Sonne, lauschen den Geräuschen um uns herum und sind glücklich.

 

Ich will Euch WIRKLICH nicht langweilenn, aber es ist so schön!

Noch ist es angenehm "leer" hier. Noch besuchen viele Portugiesen das Cafe. Nur wenige Touristen sind vor Ostern hier an der Algarve. Aber das wird sich bald ändern. Dann ist es hier brechend voll und dann mag auch ich hier nicht mehr sein...

 

Obwohl, in Zeiten der Unruhen und Anschläge sind mehr Franzosen als sonst hier. Reisen sie sonst nach Marokko oder Tunesien, bevorzugen sie zur Zeit den Süden Portugals.

 

Gerade heute wird im fernsehen wieder von Anschlägen am Flughafen in Brüssel berichtet, sind wir dort doch erst vor wenigen Tagen direkt daran vorbeigefahren...

 

Mir/uns ist dieses Gedankengut sooo fremd!

jetzt die Kurve zu so etwas profanem wie Frühstück?

 

Erst recht...

 

...wir lassen uns nicht einschüchtern! ... wir haben keine Angst! ... wir leben jetzt erst recht!

um tosta mista e um meia de leite

 

zwei Scheiben Toast, dazwischen Kochschinken und Käse, im Kontaktgrill getoastet. Dazu eine Art Cappucchino.

 

Das Toast kommt - wie alles hier - selbstgebacken und selbstverständlich OHNE Fertigprodukte!!! aus der eignen Backstube...

Es ist köstlich!!!

Guten Hunger

Kirsten

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von Sonne und mehr

nicht nur die Sonne lacht...


...wir auch!

 

Hach, was ist das herrlich. Wir geniessen jeden Augenblick, jede Sekunde, jeden Atemzug!

Es ist nicht in Worte zu fassen...

Das Herz geht mir über, mir kommen die Tränen vor so viel Glück, ich bin so dankbar, hier sein zu können.

 

Das Wetter ist einfach großartig! Strahlendblauer Himmel, die wärmende Sonne scheint, portugiesische Geschäftigkeit um uns herum - erwähnte ich, dass ich es liebe??

 

Es tut so gut!

 

 

Wie krieg ich jetzt den Übergang zum heutigen Frühstück?

um espresso e uma torrada

 

Ein kleiner Schwarzer und ein Buttertoast.

 

Dieser kaffee hier schmeckt so ganz anders als der, den wir in Deutschland trinken. Die Bohnen sind kleiner und "nur" hellbraun geröstet. Er ist weniger bitter und schmeckt nicht so "angebrannt". Die Portugiesen trinken ihn den ganzen Tag über. Und ich auch...

 

Deshalb müssen auch kiloweise Kaffeebohnen nach Hause mitgebracht werden! Dort schlummert er dann in der Tiefkühltruhe bis er uns mit seinem köstlichen Geschmack beglücken darf!

(Bestellungen werden noch angenommen ;)

 

Bom dia e até amanhã

 

Guten Hunger

Kirsten

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Angekommen!

Endlich da!


Wir sind da!

Endlich angekommen!

Nach 50 Stunden Fahrt (neuer Rekord!), 2700 km am Ziel!

 

Hach, was fühlt sich das gut an...

PORTUGAL

Meine große Liebe! Unser zweites Zuhause! Sehnsuchtsort! Lieblingsplatz!

 

Dieses wunderbare Land!

Der Norden karg und rauh... so viele Grün- und Brauntöne... wilde Felsformationen...

 

Der Süden dagegen bunt... leuchtendorange von den Orangenplantagen, strahlendgelb, die Zitronenbäume, blaues Meer, satt gelb der wilde Ginster...

 

 

Wir sind dieses Mal wieder im Süden - an der Algarve.

Altes wiedersehen - Neues entdecken - Freunde besuchen - neue Menschen kennenlernen

 

 

in Portugal gilt:

 

kommst Du das erste Mal, kommst Du als Gast!

 

kommst Du ein zweites Mal, kommst Du als Freund!

 

kommst Du ein drittes Mal, gehörst Du zur Familie!

 

 

Sagte ich schon, dass ich dieses Land liebe??

Unser heutiges Frühstück!!!

 

In meiner LieblingsPastelaria!

Ich werde Euch in den nächsten Tagen noch mehr davon erzählen...

um cafe grande e um pao de deus mista!

 

Ich liiiiiebe es!

 

Ein süsses Brötchen mit Kokoshaube, mit hauchzart geschnittenem Kochschinken und Käse.

 

An alle, die jetzt sagen: iehh... süsses Brötchen mit Wurst und Käse? ieh bah!

 

 

NEIN - Ihr liegt falsch! DAS müsst Ihr probieren!

 

Demnächst werde ich Euch ein Rezept für "pao de deus", das göttliche Brot, schicken.

Für heute wünsch ich euch noch...

 

guten Hunger

Kirsten

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schneller als gedacht!

Das kommt mir aber spanisch vor...


Nachdem wir gestern zusammen in Frankreich gefrühstückt haben, dachte ich EIGENTLICH wir würden heute gemeinsam in Spanien frühstücken...

 

ABER...

 

Wir sind gestern so gut "durchgekommmen", dass wir vergangene Nacht 80 km vor der portugiesischen Grenze übernachtet haben.

 

Heute morgen um halb sieben dann aufstehen, noch ein Stündchen Fahrt und

 

TADAH...

 

PORTUGAL

So frühstücken wir also heute in Portugal!!

Ich hör Euch schon sagen, DAS soll besser sein??

 

JA!

 

Das ist sooooooo köstlich!!

 

Um galao e uma torrada.

 

Mein ABSOLUTES LieblingsFrühstück!

 

 

Wir sitzen in unserer Lieblingspastelaria/-cafe/-restaurant direkt an der Grenze.

Der Ort ist auf der einen Seite spanisch, dann fährt man über einen Platz und der Teil dahinter ist portugiesisch.

Und gleich da ist besagte Lieblings...

 

Wir sind hier in Portugal eine Stunde früher. (komischer  Satz!)

Es ist jetzt viertel nach sieben. Hier ist bereits die Hölle los! Brechend voll! Portugiesen, in erster Linie  Männer, alte, junge, ganz alte, einige Familien. Das Geschirr klappert, im Fernseher läuft (gefühlt) Fussball Lissabon gegen Porto, lautes Stimmengewirr, die Kaffeemaschine brummt und zischt - Das ist Musik in meinen Ohren...

 

Und wir frühstücken mittendrin! Dann IST das Frühstück einfach lecker! Mir läuft das Herz über hier! Ich könnte heulen vor Glück!

 

 

Und Ihr dürft dieses Mal dabei sein. Ich hoffe, nein - ich bin sicher, bei Euch kommt gerade eine große Portion Glücksgefühle an? Spürt Ihr es schon ;)

 

 

Und morgen bekommt Ihr noch mehr, wenn Ihr wollt...

 

Bom dia und guten Hunger

 

Kirsten

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Es geht los...

Von Vorfreude, Packchaos und Kaffee Duft!


Wir starten heute!

 

... mit dem Blog! (so richtig, mein ich) (naja, jedenfalls so halb) (halt mit besagten Appetithäppchen)

 

... und in den Urlaub! (Na und das eigentlich schon gestern!)

 

 

Hach, was sind wir aufgeregt. Und was freuen wir uns.

 

 

Wie schon gesagt, hier auf dem Blog fehlt es noch hier und noch da. Noch lange sind nicht alle Rezepte, die in der Übersicht zu finden sind, auch schon mit einer "Anleitung" verlinkt. Noch gilt es, einige Kleinigkeiten zu überarbeiten und zu optimieren. Und natürlich fehlen noch Posts. Aber die werden kommen...

 

 

Jetzt starten wir erstmal in den Urlaub und damit mit unseren Appetithäppchen.

 

(Fast) Jeden Tag möchten wir mit Euch gemeinsam frühstücken.

Ich liiiiiiiebe Frühstück. Mit allem schnick und Schnack! Allem Pipapo! Ich kann süß und herzhft! hmmm... SO lecker!

 

Im Urlaub frühstücken wir gerne so wie in dem Urlaubsland gefrühstückt wird. (Auch wenn ich in Frankreich immer sparsam gucke bei Croissant und Marmelade... DAS soll Frühstück sein???)

 

Und in diesem Urlaub möchten wir halt mit Euch zusammen frühstücken.

(Hatte ich schon erwähnt, oder?)

 

Jeden Tag werden wir ein Foto von unserem Frühstück posten und Euch berichten, wo wir gerade sitzen und Kaffee Duft schnuppern...

In der Rubrik "gereist - KaffeeDuft" könnt Ihr dann (irgendwann...) nochmal den Duft der vergangenen Urlaube nachlesen.

 

 

Wir würden uns riesig freuen, wenn Ihr in den Kommentaren von Eurem Frühstück berichtet.

Was schmeckt Euch morgens am besten? Nur Kaffee oder mit allem??

Wen habt Ihr gern dabei? Den Liebsten? Oder muffelig lieber allein?

Wo frühstückt Ihr am liebsten? Im Bett? Draußen oder in der Küche?

Selber zubereitet oder lasst Ihr servieren?

 

Ich bin gespannt und freu mich schon wie Bolle...

 

mit einem Taxi nach Paris...

nix Taxi! Mit dem großen Auto und dem Wohnwagen.

...und an Paris sind wir auch längst vorbei!

 

In einer Raststätte irgendwo hinter Paris findet es also statt. unser erstes Mal!

 

Auf dem Weg in den Urlaub frühstücken wir hier.

Und Ihr seid dabei... wenn Ihr wollt...

So sieht es also aus! Unser erstes Frühstück!

Naja, das ist definitiv verbesserungsfähig...

Erwähnte ich schon, dass ich beim Anblick von "Frühstück" in Frankkreich komisch gucke?? Selbst das Wort "Frühstückchen" trifft es irgendwie noch nicht.

 

ABER -  es ist ein Frühstück! Ein Französisches halt...

 

Gestern um 14.15 Uhr sind wir endlich gestartet. Eine halbe Stunde später als angepeilt, aber wir mussten noch Nagellackentferner besorgen... Mädels halt ;)

 

 

Jetzt geht`s weiter... Richtung Bordeaux.

 

Frühstück ist gleich fertig - war ja nicht schwierig... war ja auch nicht viel ;)

 

Nun alle man wieder ins Auto, wir fahren weiter...

 

Und morgen gibt es dann (hoffentlich) ein "anderes"  Frühstück.

 

Was gab es bei Euch heute morgen?

Seid Ihr überhaupt schon auf? Sind ja (Semester-)Ferien ;)

Oder schlummert Ihr noch? Und Frühstück kommt noch?

 

Erzählt von Eurem Tagesbeginn in den Kommentaren, wir freuen uns...

 

Bis morgen

 

 

Guten Hunger

              Kirsten

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Grundrezepte "Sättigungsbeilagen"

Ganz einfach!


Und was gibt`s dazu??

 

Ob Gulasch, Geschnetzeltes oder Pfannengyros...

 

Ob Spinat und Rührei...

 

Ob Gegrilltes oder Gebratenes...

 

...Ohne fehlt doch was!

 

 

Hier findet Ihr sogenannte "Sättigungsbeilagen". Gemeint sind Nudeln, reis und Co.

Hier geht es dabei um die FertigVarianten! Nudeln und Konsorten, wie man sie im Supermarkt kauft.

Die Rezepte für Selbstgemachtes ganz und gar, werden folgen...

Jetzt kümmern wir uns erst einmal um den Hunger, der gestillt werden will ohne großes Aufheben und Tralala.

Jetzt geht es erst einmal um die tägliche Kocherei. Als Student, als Mama (und Papa), zack-zack und für Einsteiger.

Eigentlich steht alles auf der Packung! Dennoch hier noch mal alphabetisch...

Nudeln:

 

 

Tante Google behauptet, 125 g Nudeln pro Person würden reichen! Ich rechne für uns 6 Leute 500g wenn es noch etwas dabei gibt… Gibt es „nur“ Nudeln z.B. mit Pesto oder Sauce mache ich 1 kg für uns alle.

 

Eigentlich steht auf der Nudelpackung genau, wie diese gekocht werden wollen. Ab einer gewissen Menge (z. B. dem Kilo für uns) klappt es mit der Angabe des benötigten Wasser nicht mehr

 

(1 l Wasser pro 100 g Nudeln), ich nehme den größten Topf den wir haben und das muss gehen!!

 

Ob man die Nudeln nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken soll und/oder etwas Butter oder neutrales Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl) wird mal angeraten, mal abgeraten… ich bin für die Buttervariante. Was ich nicht tue, ist Öl ins Kochwasser! Dafür aber mit dem Salz nicht geizen.

 

 

Gebratene Nudeln mit Speck und/oder Gemüse wie Zwiebeln, Zucchini, Lauch, Karotte und/oder was der Kühlschrank so hergibt – lecker!  Tomaten erst kurz vor Ende dazugeben, sollen nur warm werden sonst matschig. Eier können direkt in die Pfanne geschlagen werden und obenauf wie Spiegeleier gebraten werden, mit Deckel auf, als gedecktes Spiegelei oder unterrühren, dann wie Rührei.

 

 

 

Kartoffeln:

 

 

Man rechnet im Durchschnitt mit 200 gr Kartoffeln als Beilage. Das sind 3 - 4 Stück.

 

Pellkartoffeln werden mit Schale gekocht. Sind sie sehr mit Erde verschmutzt, müssen sie erst gründlich gewaschen werden. Am besten schmecken sowieso Frühkartoffeln als Pellkartoffeln.

 

Generell werden dafür festkochende oder vorwiegend festkochende verwendet, da diese beim Kochen, wie der Name schon sagt, fest bleiben und nicht wie mehlig kochende auseinander fallen.

 

 

Salzkartoffeln werden erst geschält, unbedingt alle schwarzen und grünen Stellen, sowie die Keimstellen entfernen, diese sind giftig, dann gekocht. Auch hierfür festkochende bzw. vorwiegend festkochende verwenden.

 

Erst kurz vor dem Zubereiten schälen und in kaltes Wasser legen. An der Luft verfärben sie sich schwarz, zu lange im Wasser liegend verlieren sie gänzlich an Vitaminen und Inhaltsstoffen.

 

Beide werden in den Topf gelegt, so viel Wasser darauf, dass diese gerade bedeckt sind, auf dem Herd zum Kochen bringen (ACHTUNG: sie kochen gern über!!). Ohne Deckel ca. 20 min kochen. Mit einer Gabel hinein pieken, geht sie leicht hinein, sind sie gar. Tutti dagegen bevorzugt die "Flutsch - Variante" ... Mit dem Messer in die Kartoffel pieken und das Messer mit der Klinge nach unten hochziehen. Bleibt die Kartoffel hängen, sind sie noch nicht fertig, flutscht sie runter, sind sie gar. Kartoffeln abgiessen. Dafür den Deckel nicht ganz auflegen und das Wasser aus dem Spalt heraus in die Spüle gießen. Dabei kaltes Wasser aus dem Hahn laufen lassen, wegen der Spüle, das heiße Wasser kann ihr sonst schaden. UNBEDINGT Topflappen benutzen!!

 

 

Für Stampfkartoffel eine mehlig kochende Sorte verwenden.

Ich rechne mit mindestens ;) 1 kg Kartoffeln für 4 Personen.

(Zu Hoch - Zeiten habe ich einen Sack (2,5 kg) für uns sieben gemacht...)

 

 

Kartoffel schälen und wie Salzkartoffeln kochen, abgießen. Kurz vor Ablauf der Kochzeit ¼ l Milch (für ca. 1,5 kg Kartoffeln) erwärmen, diese in den Topf mit den abgegossenen Kartoffeln gießen, etwas Butter dazu, salzen (ich nehme Pommessalz) und mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Wer es fein mag, stampft bis alle Stücke weg, ich mag es lieber etwas stückig. Um sicher zu gehen, dass der Stampf nicht zu flüssig wird, die Milch in kleinen Mengen zu den Kartoffeln geben! Lecker wird es, wenn noch etwas geriebene Muskatnuss dazukommt.

 

 

Bratkartoffeln lassen sich prima aus Resten machen, ansonsten werden extra dafür Kartoffeln wie Salzkartoffeln gekocht oder rohe verwendet, diese benötigen aber mehr Zeit, da diese erst noch garen müssen. (Menge 200 gr/ 3 -4 Stück pro Person)

 

Kartoffeln so oder so in nicht zu dünne Scheiben schneiden, diese in nicht zu wenig Fett, ich benutze Palmin oder anderen Butterschmalz anbraten. Dafür nicht ständig rühren, sonst matschen sie, lieber den Scheiben Zeit geben, auf der Unterseite zu bräunen, dann vorsichtig wenden. Bratkartoffeln können mit oder ohne Speck zubereitet werden. Sollen sie mit Speck serviert werden, brate ich diesen als erstes in der Pfanne mit wenig Fett an, wenn er so kross ist, wie er sein soll, nehme ich ihn aus der Pfanne (auf einen Teller/eine Schale) und brate dann wie oben beschrieben die Kartoffeln, kurz vor Ende füge ich den Speck wieder dazu, damit er noch mal warm wird.

 

Man kann wie bei den gebratenen Nudeln Eier gleich in die Pfanne schlagen und (vorsichtig) unterrühren oder die Eier in die Pfanne schlagen, einen Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze diese garen, dann erhält man Spiegeleier darauf. Ab und zu prüfen, damit unten nix anbrennt bzw. die Eier oben nach Geschmack gegart werden.

 

 

Gratin in Backofen: Rezept folgt!

 

 

Kartoffelgratin aus der Mikrowelle: Für 2 Personen rechne ich 4 Kartoffeln, 1 Becher Sahne und ca. 50g geriebenen Käse.

 

Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben in eine Auflaufform geben und mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Sahne drüber gießen und etwas Käse darüber streuen. Dieses Schicht für Schicht wiederholen und mit geriebenem Käse enden. Das Kartoffelgratin in die Mikrowelle hineingeben und evtl. den Deckel auf die Auflaufform geben.

 

Das Gratin bei 600 Watt in ca. 15-20 Minuten fertiggaren.

 

 
Backkartoffel:  Rezept folgt!

 

 

Ofenkartoffeln: Lecker sind dafür „neue“ Kartoffeln oder auch Frühkartoffeln, diese wurden nicht gelagert, sondern kommen direkt nach der Ernte in den Verkauf. Diese können immer ungeschält gegessen werden.

 

Für die Ofenkartoffeln die Frühkartoffeln in Spalten schneiden, d.h. längs 2-3 mal durchschneiden. Auf einem Backblech gleichmäßig verteilen und mit Olivenöl satt begießen. Mit groben Meersalz bestreuen und  je Blech 4-5 Zweiglein Rosmarin (ca.3cm lang) dazugeben.

 

Bei 200° C Ober-/Unterhitze (Umluft nicht empfehlenswert) ca. 20 im Ofen garen. Die Kartoffeln sind fertig, wenn man mit einer Gabel sanft hineinstechen kann.

 

Ich gebe gern in Spalten geschnittene Zwiebeln mit auf das Blech, gern auch mal Karotten (in ca.3cm lange Abschnitte schneiden und diese vierteln. Sie sollten ca. so groß sein wie die Kartoffelspalten, damit sie die gleiche Garzeit haben.). Süßkartoffeln, Pastinaken, Kohlrabi oder Steckrübe finde ich ebenfalls sehr lecker dabei. Wie schon gesagt, ist es wichtig, dass alle Gemüsestücke ca. die gleiche Größe haben, damit die Garzeit die gleiche ist. Dazu passt perfekt Kräuterquark.

 

 

 

Reis:

 

 

Für Reis gibt es mehrere Garmethoden: Kochreis und Quellreis.

 

Kochreis: reichlich Wasser mit etwas Salz zum kochen bringen, entsprechende Menge Reis hineingeben, wieder aufkochen lassen, bissfest garen, in einem Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken. Nachteil bei dieser Methode: fast alle Inhaltsstoffe des Reis sind im Wasser gelöst und werden somit abgegossen.

 

 

Quellreis: 1 Tasse Reis auf 2 Tassen Wasser; Reis in etwas Öl anrösten, Wasser angießen, leicht köcheln ausquellen lassen. Reis ist fertig, wenn alles Wasser vom Reis aufgenommen wurde. Hier werden die gelöstenn Ihaltsstoffe des Reis während des Kochvorgangs wieder vom Reis aufgenommen.

 

Die Garzeit beträgt bei ungeschältem Reis ca. 35 – 40 min, geschälter Reis braucht 12 – 15 min. (Steht alles auf der Reispackung!)

 

 

Reis geht um das 3fache auf, heißt aus einer Tasse rohem Reis werden 3 Tassen gekochter.

Pro Person geht man von ca. 60 gr ungekochtem Reis als Beilage aus. Für Reisgerichte nimmt man 100 - 120 gr Reis.

 

 

Gebratener Reis wie gebratene Nudeln

 

 

 

Klöse/Knödel:

 

 

Es gibt verschiedene Arten Klöse: Semmelknödel, Kartoffelknödel aus rohen Kartoffeln oder „halb und halb“, diese sind zur Hälfte aus rohen und zur Hälfte aus gekochten Kartoffeln, Serviettenknödel (eine besondere Zubereitungsart) und bestimmt noch mehr…

 

Ich benutze Klöse aus dem Kochbeutel, sowohl Semmel- als auch Kartoffelknödel.

 

Selbstgemacht habe ich noch keine!

 

Also Rezept dafür woanders suchen!!

 

Wie Klöse aus dem Kochbeutel zubereitet werden, steht auf der Packung.

 

 

 

Couscous:

 

 

Ich mache 250 gr Couscous für 4 Personen.

 

Ich benutze Instantcouscous. Dafür die entsprechende Menge in eine Plastik-, Glas- oder Porzellanschüssel geben, Wasser – Menge nach Packungsanleitung - im Topf oder Wasserkocher aufkochen und über den Couscous geben. Ich gebe zum Würzen eine der Wassermenge entsprechende Menge Brühe (gekörnte, das ist „loses Brühpulver“ oder als Würfel oder am allerallerliebsten selbstgemachte!!!!) dazu, das salzt nicht nur, es gibt auch eine leckere Würze!

 

Einen Essteller auf die Schüssel legen, damit der Couscous heiß bleibt, Garzeit nach Anleitung, einen „Stich“ Butter, je nach Menge 1 Tee- bis 1 Esslöffel, unterrühren – FERTIG! Super wenn es schnell gehen soll/muss!

 

 

 

Gnocci:

 

 

Ca. 200 gr Rohware sollten es schon sein...

 

 

Auch bei denen nehme ich vorgefertigte! Allerdings bevorzuge ich frische aus dem Kühlregal und nicht die getrockneten aus dem Nudelregal. Wie sie zubereitet werden, steht auf der Verpackung...

 

Guten Hunger

           Kirsten

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Tipps & Tricks

kleine Tipps ...


Bestimmt allen klar! ?

 

Dennoch finden kleine Tipps hier noch einmal Erwähnung...

Rezepte, die für ein Backblech berechnet sind, halbieren, dann ist genau die Menge, die in eine Springform passt.

Oder anders herum, ist im Rezept die Menge für eine Springform angegeben, verdoppeln und dann aufs Backblech. Die Sippe kann kommen...

 

 

Als Tortenbasis geht nicht nur Biskuitteig, auch Rührteig in einer Springform gebacken, ist eine leckere Alternative, diesen abgekühlt 1 oder 2 mal durchschneiden und wie eine Torte befüllen, sein berühmtestes Beispiel ist der Frankfurter Kranz.

 

 

Blätterteig tiefgefroren kaufen und wie auf der Packung beschrieben verwenden, oder frisch aus der Kühltheke.

Blätterteig immer in beide Richtungen mit einem Nudelholz ausrollen, also längs und quer! Nur so geht er gleichmäßig auf – und niemals kneten!!

 

Guten Hunger

       Kirsten

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Grundrezepte Backen

Grundrezepte Backen


Hätt ich Dich heute erwartet, hätt ich Kuchen da, Kuchen da, Kuchen da...

 

 

Aber was soll`s denn werden, bitte schön??

 

Hier findet Ihr eine Auflistung (aller?) Back - Grundrezepte, sowie kleine Hinweise, ob vorgebacken werden kann oder besser frisch.

Wann fertig verarbeitet werden sollte und ob der Kuchen besser aufgegessen werden sollte (kein Problem, oder??) oder ob man auch morgen noch lecker was zu naschen hat.

Baiser: kann vorgebacken werden, auch Tage vorher, dann abgekühlt in einem Gefrierbeutel zugebunden aufbewahren. Aber erst kurz vor dem Servieren befüllen bzw. Torte damit dekorieren. Er weicht schnell durch und wird „pappig“.

 

4 Eiweiße mit einer Prise Salz anschlagen, 200 g Zucker einrieseln lassen und steif schlagen. Als Boden auf ein Backblech streichen oder als Tupfen spritzen, bei 100 – 12o °C  mind. 60 – 90 min trocknen lassen und am besten über Nacht im ausgeschalteten Ofen abkühlen lassen.

 

 

 

Biskuitteig: zum Belegen als Obstkuchen oder als Tortenrohling, am leckersten am Backtag!

 

Wichtig ist eine zügige Arbeitsweise, nicht zu lange rühren und sofort in den heißen Ofen! (Also unbedingt, VOR Arbeitsbeginn den Ofen anschmeißen!) Außerdem sollten gerade hier alle Zutaten Zimmertemperatur haben (also die Eier eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen!) (Ich vergesse das meistens und es funktioniert trotzdem! ;-)

6 Eier, 180 g Zucker, 1 Päck. Vanillezucker, 120 g Mehl, 80 g Speisestärke (zur Not auch 200 g Mehl, dann wird der Teig aber nicht so schön locker!)

Eier trennen, Eiweiße halbsteif schlagen, dann die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen und ganz steif und schnittfest schlagen.

Die Eigelbe mit der Hälfte des Zuckers und dem Vanillezucker schaumig rühren, die Farbe verändert sich von dottergelb zu hellgelb.

Den Eischnee als Berg auf die Eigelbmasse geben und mit dem Teigschaber unterheben!!

Mehl und Speisestärke ebenfalls auf die Masse geben und gleichfalls unterheben.

Teig auf das Blech mit Backpapier ausgelegt, dann 20 min backen, oder in die Springform, Boden ebenfalls mit Backpapier auslegen, 30 – 40 min auf mittlere Schiene bei Umluft 175° C oder 200° C Ober-/Unterhitze backen.

ACHTUNG: in den ersten 15 min auf keinen Fall die Backofentür öffnen, weil der Teig sonst zusammenfällt.

 

 

 

Brandteig: am allerbesten frisch, wenn mit Sahne und/oder Früchten belegt oder gefüllt gleich servieren und aufessen, sonst pappig und zäh

 

Brandteig ist der für die Windbeutel…

 

¼ l Wasser, 60 g Butter oder Margarine, 1 Prise Salz, 200 g Mehl, 4 Eier

Wasser mit Butter und Salz in einem Topf zum Kochen bringen, Mehl auf einmal dazugeben. Mit einem Holzlöffel (wichtig!) kräftig rühren und so lange kochen lassen, bis sich ein dicker Teigkloß gebildet hat, der sich vom Topfboden löst. Wenn Du alles richtig gemacht hast, bleibt nur ein dünner weißer Belag am Topfboden zurück.

Diesen Kloß sofort in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Die Eier einzeln unterrühren, das nächste erst, wenn sich jedes Ei vollständig mit dem Teig verbunden hat.

Der Teig ist fertig, wenn er schwer vom Löffel fällt und dabei weich und glänzend ist.

Mit einem Spritzbeutel oder mit Hilfe von 2 Esslöffel Häufchen auf ein Backblech geben.

WICHTIG: Blech auf keinen Fall fetten oder mit Mehl bestäuben, Backpapier ist ok.

Bei 230° C ca. 15 – 20 min backen. In den ersten 10 Minuten auf keinen Fall die Backofentür öffnen.

Sollen die Beutel befüllt werden, diese noch lauwarm aufschneiden, das geht am besten mit einer Schere!

Eine gute Alternative ist Brandteig – Garant, wenn es mal schnell gehen soll! Wie es geht, steht auf der Packung.

 

 

 

Hefeteig: am besten frisch gebacken

 

Keine Angst davor!!! Alles ganz einfach, wenn man einige Regeln beachtet (ich weiß, das ist nicht Eure Stärke! Hihi, kleiner Joke)

 

Für ein Blech: 250 g Mehl, ½ Würfel Hefe oder eine halbe Tüte Trockenhefe, 50 g Zucker,  

1/8 l (125 ml) lauwarme Milch, 50 g Butter, 1 Ei,  Prise Salz

Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken, Hefe hinein bröseln, etwas Zucker darüber streuen, mit der Milch und etwas Mehl vom Rand mit einer Gabel verrühren. (Nur in der Vertiefung, drum herum befindet sich noch das restliche Mehl!) 

Diesen sogenannten Vorteig mindestens 15 Minuten an einem warmen Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt gehen lassen. Die Oberfläche sollte Risse zeigen.

Den restlichen Zucker, Butter, Ei und Salz dazugeben und zusammen mit dem gesamten Mehl mit den Knethaken des Mixers verrühren. Dann kommen die Hände zum Einsatz, den Teig kneten, schlagen bis er sich leicht vom Rand löst. Zu einer Kugel formen und noch einmal abgedeckt 15 min gehen lassen. Der Teig sollte sich annähernd verdoppeln.

Jetzt den Ofen anstellen: Ober-/Unterhitze 200° C.

Auf einem Backbleck mit Papier ausgelegt ausrollen und nochmals abgedeckt weitere 15 min gehen lassen.

Denn Kuchen nach Rezept weiterverarbeiten/belegen und auf der mittleren Schiene ca. 30 min backen.

 

 

Hefeteig „ganz fix“: 375g Mehl, 1 Päckchen Hefeteig Garant vermischen. 50 g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Eier, 150 g Joghurt oder Creme fraiche dazu und 2 min (!) mit den Knethaken des Mixers verkneten.

 

 

Pull Apart: Hefeteig wie oben beschrieben herstellen. Auf ca. 60 x 60 cm ausrollen und mit den im Rezept angegebenen Zutaten bestreuen/belegen.  Erst in 10 cm breite Streifen schneiden, ALLE übereinander legen und danach den EINEN Streifen in 10 cm große Stücke schneiden (insgesamt 36 Stücke) und wieder übereinander stapeln. In eine Kastenform legen und dem Rezept entsprechend backen.

 

Kleiner Tipp: Wenn Ihr den EINEN Streifen habt...

Kastenform hochkant hinstellen und die Stücke direkt in der Form stapeln!!

 

 

 

Keksboden: für diese Bodenvariante ist der Kühlschrank der Ofen! Heißt, dieser muss nicht gebacken werden, sondern im Kühlschrank festwerden. Dennoch kommt es vor, z.B. bei Käsekuchen, dass dieser Boden mitgebacken wird.

Alle Arten von Keksen eignen sich dafür: Kekse, Löffelbiskuits, Amarettinis, Oreos, Zwieback, Puffreis und und und. Diese in 2 ineinander gesteckte Gefrierbeutel geben und mit einem Stieltopf als Hammer zerbröseln, möglichst fein. Geschmolzene Butter dazu, alles verrühren, sofort in eine ungefettete (Backpapier?) Form füllen, kalt stellen.

200 g Kekse, 100 g geschmolzene Butter (langsam im Topf oder bei kleiner Stufe in der Mikrowelle erhitzen, ansonsten spritzt es mächtig)

 

 

 

Mürbeteig: für Torten gern mit Marmelade bestrichen als Boden unter dem Biskuitboden. Kann gern am Tag vorher gebacken werden, dann aber super vorsichtig, da seeehr mürbe, heißt brüchig! Mir ist das des Aufwands zuviel und so verzichte ich meist darauf, Außer ich will so richtig Eindruck machen…

200g Zucker, 1 Prise Salz 300 g Mehl, 200 g kalte! Butter, eventuell Kakao

Zucker, Salz, Mehl und falls gewünscht Kakao in einer Schüssel mischen, kalte Butter in Stückchen geschnitten dazugeben. Erst mit den Knethaken des Mixers, dann mit den Händen zu einem festen Teig verkneten. Eine Kugel formen und in einem Gefrierbeutel mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen (kann dort auch die Nacht so verbringen!). Dann auf einem gefetteten Blech ausrollen und nach Rezept weiter verarbeiten. Oder als Mürbeteigplätzchen ausstechen und mit Zuckerguss und allerlei Buntem verzieren. Für eine Springform reicht das halbe Rezept.

 

 

 

Pull Apart: siehe Hefeteig

 

 

 

Rührteig: am Backtag lecker, am nächsten Tag jedoch richtig durchgezogen und deshalb saftiger und aromatischer.

 

Zum guten Gelingen gehört unbedingt ausdauerndes Rühren!

250 g weiche Butter oder Sanella, 250 g Zucker, 4 Eier, 500 g Mehl, 1 Päck. Backpulver, ½ Tasse Milch, 1 Päck. Vanillezucker, 1 Prise Salz

Butter oder Sanella schaumig rühren, Zucker mit dem Vanillezucker und dem Salz langsam einrieseln lassen und so lange rühren bis er sich aufgelöst hat, mindestens 5 Minuten besser 7-8 min!

Eier einzeln je ½ Minute einrühren. Mehl mit dem Backpulver mischen und in 2 – 3 Portionen unter die Eiermasse rühren.

Die richtige Konsistenz hat der Teig, wenn er geschmeidig und in langen Zapfen vom Löffel fällt. Ist er zu fest, etwas Milch (mit Gefühl!!) dazugeben. Nach Belieben mit Zitrone oder Kakaopulver aromatisieren.

In einer Springform, gutgefettet und mit Paniermehl ausgestreut, backen; als Guglhupf oder auf dem Blech; so wie im Rezept angegeben.

Guten Hunger

         Kirsten

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Back ABC

Back ABC


Hiet ein bisschen Basiswissen, voll langweilig, ich weiss.

Aber wer das besitzt, kann backen, versprochen!

 

 

 

Anfangen: Bevor es los geht, also wenn man weiß welches Leckerlie es werden soll, Rezept einmal KOMPLETT durchlesen. Klingt banal, aber ist schon der halbe Erfolg!

 

 

 

Backtriebmittel: was für ein Wort! Gemeint sind Backpulver, Natron, Weinsteinpulver und Hefe. Ich benutze fast immer Backpulver, bei Hefeteig natürlich Hefe J und bei Muffins häufig Natron in Kombi mit Backpulver. Genaueres findet Ihr im Rezept.

 

 

 

Backofen: Nachdem Ihr das Rezept KOMPLETT gelesen habt, schaltet Ihr als erstes den Backofen auf die im Rezept angegebene Hitze (Ober- und Unterhitze - siehe auch unter „O“ - oder

 

Umluft  - siehe unter „U“-) und Gradzahl an. Diesen Vorgang nennt man Vorheizen. So kann der Teig nach der Rührei und Kneterei gleich ins Warme hüpfen.

 

 

 

Backpinsel: Zum Einfetten der Form – weniger zum Verteilen von Schokoglasur oder Zuckerguss!!

 

 

 

Backzeit: Jeder Ofen „tickt“ anders! Die eingestellt Temperatur entspricht nicht haargenau der tatsächlichen, der eine heizt etwas stärker ein, der andere bleibt ein wenig kühler. Das macht aber nichts, wenn…

 

…wenn man beim Backen nicht weg läuft und vermeintlich Wichtigeres erledigt.

 

Es gilt den Kuchen im Ofen zu beobachten, am besten durch die geschlossene Tür, denn mancher Teig, z.B. Biskuit, mag es gar nicht, wenn ein kalter Hauch von draußen seine sensible Haut streift!!

 

Spätestens 10 Minuten vor Ende der angegeben Backzeit in unmittelbarer Nähe in Lauerstellung bleiben, hat der Kuchen eine schöne Farbe, den Kuchen mit der Stäbchenmethode testen, auch wenn die Uhr noch nicht abgelaufen ist. Dafür stichst Du mit einem Schaschlikspieß in die Mitte senkrecht in den Kuchen und ziehst in wieder heraus. Bleibt Teig am Stäbchen kleben, muss er noch ein bisschen im Ofen bleiben. Bleibt nichts daran außer ein paar Krümeln – fertig, raus mit dem Kuchen und auf ein Kuchengitter.

 

Lässt sich das Stäbchen gar nicht erst in den Kuchen hineinstecken, ist er vermutlich verkohlt, dann Farbe überprüfen, wenn schwarz, dann Hitze zu hoch eingestellt!!! Da geht nur noch im Müll entsorgen…

 

 

 

Eiweiß: Um Kuchenteig besonders fluffig zu bekommen, wird Eischnee benötigt. Diesen erhaltet Ihr, wenn Ihr die Eier trennt, d.h. das Ei vorsichtig mit dem Messerrücken anschlagen, die Eischale in zwei Hälften teilt und das Eiweiß in eine FETTFREIE hohe Rührschüssel laufen lasst. Diese erhaltet Ihr, wenn Ihr die Schüssel VOR Gebrauch mit heißem Wasser und Spülmittel gut auswascht, dann mit Wasser ausspülen und abtrocknen. Das Gelbei gebt Ihr in eine zweite Schüssel bis zur weiteren Verwendung. Das Eiweiß schlagt Ihr mit den Rührstäben Eures Mixers unter Zugabe einer Prise Salz (soviel Salz, wie zwischen normal groß gewachsene Daumen und Zeigefinger passt – das gilt besonders für Dich, Joshi!!). Die richtige Konsistenz hat es, wenn Ihr die Schüssel umdreht und der Eischnee nicht herausfällt. Passiert es doch, war es nicht nur nicht steif genug, es ist auch zu spät um es zu korrigieren! Deshalb doch lieber auf Plan „sicher ist besser“ umsteigen und mit einem Messerschnitt testen… Dafür mit einem Messer durch den Eischnee schneiden, bleibt der Schnitt sichtbar, ist er fertig ansonsten noch weiter schlagen. (Auf KEINEN Fall mit dem Messer in der Schüssel hantieren, solange der Mixer läuft, das kann ein Gehäcksel geben…

 

 

 

Gelatine: Blattgelatine immer erst in kaltem Wasser in einer Plastik- oder Glasschale einweichen. Die Gelatine ausdrücken und in einen kleinen Topf geben und erwärmen (NICHT erhitzen!). Einen Esslöffel von der zu bindenden Flüssigkeit zur Gelatine geben und verrühren, jetzt kann die  Gelatine in die  Flüssigkeit gerührt werden und weiter verarbeitet werden.

 

Und wer jetzt immer noch GelaNtine sagt, muss diesen Absatz auswendig lernen!

 

 

 

Guglhupf: Diese runde Form mit dem Loch in der Mitte. Immer einfetten, mit weicher Butter oder Sanella und mit Paniermehl/Semmelbrösel ausstreuen. (Über der Spüle, das erspart das Fegen!)

 

 

 

Heißluft: Einstellung am Backofen, jedoch hat diese Funktion nicht jedes Gerät. Ansonsten siehe auch „Umluft“.

 

 

 

Keksstempel: Ganz hip zur Zeit! Damit lassen sich Kekse aus Mürbeteig mit Botschaften, Namen und dergleichen VOR dem Backen bestempeln. Damit das Ergebnis wirklich gut wird, die gestempelten Kekse Vor dem Backen noch einmal im Kühlschrank richtig durchkühlen und dann sofort in den heißen Backofen!

 

 

 

Kuchenheber: Dieses runde Teil, mit dem man problemlos den oberen Teil des durchgeschnittenen Kuchens an die Seite heben kann, oder auch wieder auf den unteren drauf. Damit kann man auch unfallfrei den fertigen Kuchen, mit Vorsicht auch die fertige Torte auf die Kuchen-/Tortenplatte heben. Beim Kauf darauf achten, dass beide Seiten glatt sind (also ohne Riffeln), dass keine Aufkantung drumherum ist und dass der Heber groß genug ist (ich bevorzuge 28cm Durchmesser).

 

 

 

Kuchen/Tortenplatte: Zum Servieren der Köstlichkeiten! Das Auge isst schließlich auch mit, zumindest meins, lieber Joshua!!

 

 

 

Mehl: Mehlsorten werden durch Typen unterschieden. Das ist die Zahl auf der Mehlpackung! Diese sagt etwas über den Mineralstoffgehalt bzw.