Start 2. Teil

und weiter geht`s!


Einfach! Küche! Störche im Paradies in Silves Portugal

Da bin ich also wieder...

 

Ich hoffe alle sind gut ins neue Jahr gestartet und haben sich mit dem "Neuen" schon ein wenig angefreundet??

 

 

Ich möchte mich als erstes noch für das Ein oder Andere bedanken ...

Wir hatten einen tollen Monat zuhause.

Einen Monat, der diese laaange Fahrt von 2.700 km wert war!

Der vergessen lässt, die Nacht unterwegs bei kuscheligen 3° C zu viert im Auto gemütlich auf dem Beifahrersitz zu  "schlafen".

Einen Monat, der sich lohnte, den Schneesturm und das Blitzeis in Spanien auf der Fahrt zurück in Kauf zu nehmen.

Einfach! Küche! Lebender Adventskalendar - das Adventstürchen der alten Dorfschule am 22.Dez. 2017

Wir hatten einen unvergesslichen lebendigen Adventskalender im Dorf. Die alte Dorfschule öffnete am 22. das vorletzte Türchen. Und toller Abend mit LiveMusik (hier nochmals vielen Dank an die Bigband der alten Dorfschule für Ihre Darbietung!), leckerem Glühwein und Punsch, köstlichen FlammkuchenToasts (ein dickes Danke an den Koch!), netten Gästen und viel Spass ...

Einfach! Küche! Der Weihnachtsbaum in der alten Dorfschule 2017

Wir hatten eine wunderbare Weihnachtswoche mit Lord of Glencoe, sowie Wikipedia und seiner Liebsten, der bezaubernden Tochter von Willy Wonka.

 

 

Es war ein besinnlicher heiliger Abend mit lecker Kartoffelsalat und Heisswürsten.

 

Ein gemütlicher 1. Weihnachtstag gekrönt von einer Gans, Dank Lars Christmas OHNE Bratapfelsosse ;) (aber wer braucht schon Bratapfelsosse, wenn er so netten spontanen Kaffeebesuch bekommt?!)

 

Der Höhepunkt war der 2. Weihnachtsfeiertag mit allen Geschenken!!!! (ganz grosses Kino!), einer grandiosen Vorspeisenplatte und einem köstlichem Hauptgang, dass wirklich wirklich kein Dessert mehr reinpasste... (Ich keinen Nachtisch mehr??? - dann war es wirklich mächtig!!)

Einfah! Küche! Vorspeisenteller Weihnachten 2017

Wir hatten einen so was von spontanen Sylvesterabend!!

Dachten wir doch, noch vor 23 Uhr vom Sofa direkt ins Bett zu rutschen und das neue Jahr schlafend zu begrüssen, hatten wir stattdessen einen schönen Abend mit richtig leckerem Flanksteak Burger, netten Gesprächen und einem schönen Start ins Jahr 2018.

Dafür noch einmal Dank an den Herr Oberhausmeister mit Gattin und Brut!

 

 

Das neue Jahr begann so wie das alte aufgehört hatte, mit wunderbaren Momenten und Augenblicken mit wunderbaren Freunden.

 

 

Es war ein grandioses Jahr 2017! Und 2018 hat das Potenzial das noch zu toppen...

Und mein grösster Dank geht an die Telekom!!

 

 

Der Festnetzanschluss ist wegen der Reise gekündigt und aufgrund von Problemen im Mobilfunknetz konnte ich nicht auf mein Datenvolumen zugreifen...

 

Das bedeutete für mich einen Monat RICHTIG Urlaub!!!

So oldschool meine ich ... So mit allem Pipapo ... so mit ohne Internet ... neudeutsch offline ...

 

Sag ich doch!!

RICHTIG Urlaub!! :))

Der Monat Heimaturlaub war irgendwann zu Ende und wir machten uns auf den Weg zurück nach Portugal, wo unser Caravan bereits auf uns wartete.

Hier sind wir nun! Im Paradies!

 

Wir werden länger bleiben...

Einfach! Küche! Störche im Paradies in Silves Portugal

Das Leben ist wunderbar!

Bem vindo Portugal! Kirsten

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update

Ich hänge...


Wäsche auf der Leine

... schon wieder!

 

 

Irgendwie krieg ich im Moment die Kurve nicht!

Ständig gerate ich in Verzug ...

 

Deshalb nun ein kurzes update!

Ziegen auf der Strasse

Was bisher geschah!

 

Ende November ging unsere Zeit in Spanien zuende.

adios España - olá Portugal

Es war ein bisschen wie nach Hause kommen...

 

Frühstück bei Adeleide und Albano, Mittagessen bei Ana und Dave und schliesslich einen Galao bei Debora und Maxwell. Wunderbar!

 

Die Tage dort waren (wie immer!!) so erfüllend und bereichernd für uns und wir genossen das Wiedersehen.

 

 

Und doch war klar, dass wir dort nicht lange bleiben werden.

Diese Reise soll ausserhalb der Komfortzone stattfinden. Es geht darum Neues zu entdecken und Fremdes kennenzulernen.

So machten wir uns auf die Suche nach einem Campingpplatz. Laaaange Geschichte ...

Gefunden haben wir das Paradies in den Bergen von Silves mit Blick auf den Arade!

Campingplatz O Paraiso in Silves, Portugal

Und so haben wir uns nach 11 Wochen bzw. 76 Tagen, ca. 8000 km und 5 Ländern, die wir bereist haben, auf den Weg nach das, was wir Zuhause nennen, gemacht.

 

 

Finanzamt und Ikea, Geschenke einkaufen und Equipment für die Weiterreise besorgen, Freunde und Nachbarn besuchen und anstehenden Arzt- und Akustikerterminen stehen auf unserer to-do- bzw. to-want-Liste.

 

Und nicht zuletzt öffnen wir am 22.12. das vorletzte Adventstürchen in der alten Dorfschule. Wir freuen uns schon sehr und sind sehr gespannt, wer den Weg wohl findet...

 

Und dann freuen wir uns natürlich auf das Weihnachtsfest mit der Familie, der eigentliche Grund, warum wir zur Zeit hier sind!

Und wenn es draussen nicht so nasskalt wäre, wäre es perfekt!

 

Aber dazu hatte ich ja bereits HIER geschrieben was wäre wenn und warum es so wichtig ist, den Blick auf die Dinge zu ändern.

 

Und so bete ich mein Mantra...

 

Mir ist nicht kalt! Das Wetter draussen ist nicht scheusslich! Ich friere nicht! Der deutsche Winter ist wunderbar! Ich liebe den Verlauf der Jahreszeiten!

 

 

... und ich glaube es wirkt schon ...

Alte Dorfschule in Waldhessen

Das Leben ist wunderbar!

Schön dich wiederzusehen, Deutschland!  Kirsten

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das auch noch ...

Eine neue Liebe


Plaza de España, Sevilla, Andalusien, Spanien

¡hola sevilla!

Nachdem wir das mit dem Hausboot in Narbonne letztens schon geklärt haben - ich brauche unbedingt eins! - steht nun fest, ich brauche auch ein Apartment in Sevilla! Unbedingt!  Zusätzlich - nicht stattdessen, das ist ja wohl klar ...

Es ist einfach passiert... es war nicht vorherzusehen... und es war schon gar nicht geplant...

eine Liebe kann man ja gar nicht planen... sie ist einfach da... ganz plötzlich... man sieht sich und weiss, das ist es...und dann kann man nix mehr tun...

 

... genau so war es!

 

 

Aber ich habe festgestellt, man kann mehr als nur einen lieben!

 

 

Zumindest mehr als nur einen Ort.

Wer mich kennt, weiss dass meine allerliebste Lieblingsstadt Lissabon ist.

 

Aber was soll ich sagen?? Sevilla ist wunderschön!

Gross genug, um viel zu bieten und doch klein genug, um heimelig zu bleiben. Viele historische Bauten und doch modern. Viele wunderschöne Strassenzüge und soo grün dabei durch viele Parks mitten in der Stadt. Herrlich quirlig und trotzdem nicht stressig nervend. Sevilla ist weltoffen und dabei wunderbar spanisch geblieben.

 

Ich bin so verliebt...

 

 

Sevilla ist ab sofort meine noch allerliebstere Lieblingsstadt. Natürlich gleich danach kommt Lissabon;)

 

 

Und genau deshalb brauch ich jetzt ein Appartment in Sevilla.

Ein Stadthaus in Sevilla, Andalusien, Spanien
Alcázar, Sevilla, Andalusien, Spanien
Ein Brunnen in Sevilla, Andalusien, Spanien
Palacio San Telmo, Sitz des Präsidenten der Region Andalusien, Sevilla, Spanien
Die Universität von Sevilla, Andalusien, Spanien
Plaza de España, Seitenansicht, Sevilla, Andalusien, Spanien
Sevilla, Andalusien, Spanien
Sevilla, Andalusien, Spanien
Botschfaft von Kolumbien in Sevilla, Andalusien, Spanien
Torre del Oro, der goldene Turm in Sevilla, Andalusien, Spanien
Kathedrale von Sevilla, Andalusien, Spanien
Strassenansicht in Sevilla, Andalusien, Spanien
Sevilla, Andalusien, Spanien

Nach vier Wochen Andalusien verlassen wir morgen Spanien und fahren weiter.

Portugal ist unsere nächste Station.

 

Miss Broom wird am Samstag zu einer Party erwartet und wir freuen uns darauf Freunde in Albufeira wiederzusehen.

 

 

Und dann steht ja auch Weihnachten schon vor der Tür...

Am 22.12. wird das Adventstürchen in der alten Dorfschule geöffnet und dann schliesslich Weihnachten mit der Familie... und besagte KinderSchokoladenTorte mit dem Hausmeister...

Ich freu mich schon sehr!

Das Leben ist wunderbar!

¡adios Andalucia! Kirsten

P.S. Nächstes Mal parken wir allerdings im Parkhaus!

Ansonsten gehören uns demnächst ganze Strasssenzüge in Sevilla!

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was wäre wenn

Auf zu neuen Ufern


oder wie Miss Broom einen Opa bekam ...

¡hola andalusia!

Wir waren Anfang der Woche in Huelva, der Hauptstadt der Provinz Huelva im Südwesten Andalusiens.

Diese Stadt ist nur wenig touristisch geprägt und dabei atemberaubend.

 

Unweit der Stelle, wo der Rio Tinto und der Rio Odiel zusammenfliessen, startete Kolumbus Richtung Indien. Zumindest war das sein Plan, seine Vision. Er entdeckte Amerika ...

 

Heute steht an dieser Stelle eine Statue Kolumbus, ein Geschenk des amerikanischen Staates an das spanische Volk.

 

 

Mich hat die Vorstellung, was hier grosses passiert ist, stark beeindruckt!

 

 

Kolumbus hatte eine Vision! Und er glaubte fest daran. Und er fand einen Weg. Seinen Weg!

 

 

Ich hatte Gänsehaut, als ich dort auf den Atlantik blickte und mir vorstellte, wie es wohl war, als er in See stach...


Es hat mich berührt! Es hat mich beeindruckt! Es hat mich inspiriert!

Die Statue Cristóbal Colón in Huelva, Andalusien, Spanien

Was wäre wenn wir unsere Komfortzone verlassen und uns ein bisschen (zu)trauen?

Wenn wir den Hintern vom kuscheligen Sofa heben und uns in der Welt ein wenig umschauen? Wenn wir unser gewohntes und geliebtes Umfeld gegen etwas Abenteuer eintauschen?

 

Was wäre wenn wir statt des köstlichen Körnerbrotes mit der leckeren Leberwurst vom Schlachter unseres Vertrauens ein Montadito con tomate y aceite essen?

Wenn wir statt des morgendlichen Tees einen Cafe con leche trinken?

 

Was wäre wenn wir zu Menschen, die uns vertraut sind und die wir lieben, Kontakt aus der Ferne halten und andere Menschen kennenlernen? Wenn wir neue Freundschaften knüpfen und Weggefährten auf Zeit kennenlernen?

 

Was wäre wenn wir nicht der Schule überlassen was, wann und wo sie uns lehrt, sondern frei entscheiden was, wann und wo wir lernen. Sprachen durchs sprechen lernen? Geschichtsunterricht live erleben? Zahlen und Mengen spielerisch begreifen, wenn wir im Supermarkt oder in der Bar bezahlen?

 

Was wäre wenn wir den trüben deutschen Winter gegen die Sonne Andalusiens austauschen? Wenn wir uns morgens statt aus dem Bett ins grau in grau quälen, aus dem Wohnwagen in den blauen Himmel blinzeln?

Un Montaditos con tomate y aceite. Ein Toast mit Tomate und Olivernöl.

Mir ist klar, dass nicht jeder von jetzt auf gleich (okay - mit 6 Wochen Vorbereitungszeit) aufbrechen und für ein Jahr die Welt bereisen kann!

Mir ist auch bewusst, dass das gar nicht jeder will!!

 

Als wir von unseren Plänen erzählten, waren der Ein oder Andere nicht überrascht.

Einige kannten unsere ursprünglichen Pläne, andere kannten unsere Sehnsüchte.

 

Doch für manche kamen diese Neuigkeiten auch überraschend. Manche haben mehr durch Zufall davon erfahren, andere nur am Rande.

 

 

Viele von denen waren - wie gesagt - überrascht.

Die meisten begeistert. (Zumindest taten sie so).

Einige sagten von vorn herein, dass sei so gar nix für sie und bewunderten unseren Mut.

Und wirklich viele schwärmten davon, wie gerne sie uns gleich täten, ABER ...

 

 

Doch ...

Ich bin gar nicht mutig!

Und ich fragte mich, wie man darauf kommt, dass ich Mut hätte? Oder bräuchte?

 

 

Der Duden sagt:

Mut sei eine Fähigkeit in gefährlichen und/oder riskanten Situationen seine Ängste zu überwinden. Eine Furchtlosigkeit zu besitzen angesichts einer Situation, in der man Angst haben könnte.

Als zweite Definition meint der Duden zum Begriff Mut, man habe eine (grundsätzliche) Bereitschaft, angesichts der zu erwartenden Nachteile das zu tun, was man für richtig hält.

 

 

Weder das eine noch das andere trifft für mich zu!!

 

Ich begebe mich weder in gefährliche noch riskante Situationen. Ich muss keine Ängste überwinden, weil da keine Ängste sind! Wovor auch??

Ich erwarte keine Nachteile und muss auch mit keinen rechnen!

 

Ich/Wir tun das, was unser Herz sich wünscht... Wir lassen unsere Sehnsucht zum Alltag werden... Wir machen unsere Träume zum Tag...

Ein Stadthaus in Huelva

Tja, und die Leute, die erählten, DAS täten sie auch gerne, ABER ... ???

 

Zu dieser Einstellung komme ich in einem anderen BlogPost!  ;)

Aber es geht gar nicht darum, uns gleich zu tun!

Es geht um Träume! Um Sehnsüchte! Um Wünsche! Um unser Leben!

 

 

Was wäre wenn wir nicht schon am morgen über das graue Wetter meckern und uns davon die Laune verderben lassen? Wenn wir mit dem Regenschirm in der Hand und dem Schal um den Hals ala Gene Kelly zur Bushaltestelle schlendern?

 

Was wäre wenn wir im Bus statt auf dem Smartphone Lachsmileys zu verschicken unser Gegenüber anlächeln?  Wenn wir mit ihm ins Gespräch kommen und so in den Tag starten?

 

Was wäre wenn wir uns unsere Gewohnheiten bewusst machen und das Ein oder Andere Mal davon abweichen?

Statt besagtem Körnerbrot viellecht mal Müsli? Und statt Tee eine dampfende Tasse voll mit heissem Kakao?

 

 

Was wäre wenn wir die Sichtweise auf die Dinge ändern?

Wenn wir unser Denken beeinflussen und damit auch unsere Gefühle? Und schlussendlich damit auch unser Leben?

 

 

Karl Valentin sagte einmal er freue sich wenn es regnet!

Denn wenn er sich nicht freue, regnet es auch!

Huelva, mit Blick auf den Atlantik

Es geht nicht darum Tagträumereien nachzuhängen.

Oder zu glauben, wer nur gross genug denkt, kann auch viel erreichen.

Es geht nicht darum, das zu wollen und schon gar nicht das zu tun, was andere wollen oder tun.

Es geht nicht um Selbstoptimierung und schon überhaupt nicht um Must have/Must see/Must do!

Niemand muss irgendwem etwas beweisen. Nicht anderen. Und nicht sich selbst.

 

Das einzige was zählt, Lebe dein Leben!

Wir haben vermutlich nur das eine...

 

Und das findet jetzt gerade statt. Genau in diesem Moment. Nicht gleich. Nicht morgen. Nicht in den nächsten Ferien. Und nicht wenn du in Rente bist.

 

Und es ist DEIN Leben! Nicht das der Nachbarn. Nicht deiner Kollegen. Nicht das deiner Kinder. Und schon gar nicht das der "Leute"!

Der Bahnhof von Huelva, Andalusien

Das Leben ist wunderbar!

hasta luego, Kirsten

Und was hat das alles nun mit Miss Broom zu tun?

Und wieso kam sie zu einem Grossvater?

 

Abseits der ausgelatschten Wege begegnet man Menschen, die einem so wunderbar nah sind. Ohne Worte versteht man sich vom ersten Augenblick an. Vom ersten Moment an ist da etwas, was sich nicht beschreiben lässt und doch ist es da. Indianer erkennen sich am Blick.

Und so war er da ... der Mann, der das Herz von Miss Broom eroberte ... und als Opa adoptierte ...

Der Daumen von Opa Thom!

Liebe Grüße an Oma Malise und Opa Thom.

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Oh Mann!

Keine Zeit! Ehrlich!


Palmen im Sonnenuntergang in Torredembarra

Puh - das klappt ja so was von ... NICHT!

 

Irgendwie ist nie Zeit!

Irgendwas kommt immer dazwischen!

Irgendwo ist immer was anderes dran!

 

 

Nur zum Schreiben komme ich nicht!

Und dieses Mal kann ich es nicht auf das fehlende Internet schieben ...

Das Mittelmeer an der Via de Sur

Längst sind wir weiter gezogen.

 

Wir haben Tarragona besucht, uns wieder durch diese wunderschöne Stadt treiben lassen. Wir haben Stimmungen aufgesogen und Menschen beobachtet. Das Meer nicht nur gesehen, sondern auch darin gebadet. Wunderbare Tage auf einem Platz in Torredembarra verbracht.

Nach 10 tagen haben wir die Costa Dourada verlassen und sind an Valencia vorbei nach Andalusien gereist.

 

In Frankreich hatten wir von Brian, einem britischen ehemaligen Physikprofessor, der nun in Spanien lebt, den Tipp bekommen, nach Isla Cristina zu fahren.

 

Gesagt - Getan!

 

 

Am Sonntag Abend sind wir auf besagtem Campingplatz angekommen ...

... und was für ein Schock!!

 

 

Ein riiiiiesiger Platz! Meeeega voll!

 

Genau das, was wir nicht wollen!!

 

 

Doch es war spät, wir waren hungrig und müde, also bleiben wir diese Nacht erst einmal hier.

Wir stellen unseren Caravan ganz hinten am äussersten Ende des Platzes ab.

Noch beim Abendessen wird der Campingführer von vorn nach hinten und von hinten nach vorn durchgeblättert. Im  Internet gesucht und Tante Google gefragt.

Doch es scheint keine wirkliche Alternative zu geben...

 

 

Am nächsten Morgen schauen wir uns den Platz bei Tageslicht an.

Vorne ist er wirklich - wie sag ich es? - gruselig!

Dicht an dicht stehen die Caravane und Wohnmobile, die Hauptstrasse in Hörweite.

 

 

Doch da hinten, am äussersten Ende, dort wo wir am Rand einen Platz (den einzig verfügbaren am Abend vorher!) gefunden haben, ist es wirklich nett. Herrlich ruhig, ca. 15 Camper, etwas abgeschieden vom Rest des Platzes. Nette Nachbarn und wirklich schön zu stehen.

 

Also bleiben wir! Und das aus Überzeugung!

 

Und auch nach einigen Tagen nun ist es eine gute Entscheidung gewesen.

Wir lassen uns durch die Tage treiben, stehen spät auf, frühstücken in aller Seelenruhe, räumen ein wenig auf, Betten machen und Geschirr abwaschen und dann erst einmal eine Pause machen!

Vielleicht ein bisschen einkaufen gegen Mittag, danach Kaffeeklatsch und ausruhen.

Danach etwas tralala und dann ist auch schon Zeit das Abendessen vorzubereiten.

Dann Essen, Geschirr abräumen und eventuell spülen. Anschliessend macht der Silberfuchs ein bisschen Musik, die Brut daddelt am Handy und ich lese oder häkel an meiner Hippie-Decke weiter.

 

Wie bitte schön soll man da Zeit finden, neue Blogposts zu schreiben???

 

Da kommt man doch zu nix ...

Unser Caravan in Isla Christina

So - jetzt muss ich mich aber sputen!

Es ist längst Zeit für den nachmittäglichen Espresso ...

Das Leben ist wunderbar!

hasta luego, Kirsten

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Meerestier und Torte

Jetzt mal Butter bei die Fische !


4 Schatten am Strand

¡buenos dias españa!

Wir sind jetzt seit einem Monat unterwegs. Zeit für ein erstes Fazit.

 

 

Tja, wie ist es so?

 

Seit einem Monat unterwegs. Im Wohnwagen auf ca. 10 qm. Zu viert. Nur öffentliche Toilette und Dusche zur Verfügung. Kein eigenes Zimmer. Kein Backofen. Zeitweise kein Internet. Freunde nur in der Ferne.

 

 

Es ist toll!!

 

 

Wir mögen uns immer noch! Manchmal ist es nicht einfach. Wenn verschiedene Bedürfnisse aufeinander prallen, verschiedene Vorstellungen, unterschiedliches Tempo und unterschiedliche Angewohnheiten.

 

Aber das ist "Zuhause" auch!

Nur dass man dort mehr Möglichkeiten hat, diesem aus dem Weg zu gehen. Jeder hat ein eigenes Zimmer zur Verfügung, in das er verschwinden kann.

Aber irgendwie geht das jetzt auch! Nur nicht ins eigene Zimmer. Doch der Platz ist, egal wie klein, immer gross genug, um sich auch dort räumlich vorübergehend trennen zu können. Ansonsten verschwindet man halt ne halbe Stunde auf`s Klo!

 

Apropos Klo ...

 

Das ist eine Grundvoraussetzung bei der Auswahl unseres Campingplatzes.

Dass die Toiletten und Duschen sauber sind. Und schon ist das kein Problem mehr! Im Gegenteil! Bad putzen?? Pah - nada! Die Zeit verbringen wir jetzt mit in-der-Sonne-sitzen...

Ein Steg am Strand

Wir sind alle glücklich!

 

Es ist herrlich Ende Oktober am Meer die Sonne zu geniessen. Der Agent ist das erste Mal in seinem Leben um diese Zeit des Jahres gesund. Wir alle sind ganz benommen von den vielen Eindrücken, die uns entgegen schwappen. Vom Stimmengewirr in den Supermärkten, in den Starssen, den Bars und Cafes. Die vielen anderen Gerüche und das Licht machen uns völlig gefühlsduselig. Palmen an den Strassenrändern, Olivenbaumplantagen und Weinberge lassen uns schwärmen. Die Sonne auf der Haut und die Mahlzeiten draussen unter blauem Himmel machen uns demütig, das zu geniessen, was wir haben.

Das Leben ist wunderbar!!

So haben wir gestern den Geburtstag des Herrn Lehrers verbracht.

Leider ohne Geburtstagstorte! Denn das fehlt ... Ein Backofen! ;) Da suchen wir noch nach einer Lösung ... Ab und zu einen Kuchen oder ein paar Törtchen. Oder Muffins und Cupcakes zum Kaffeeklatsch. DAS wär fein ...

 

Wir arbeiten dran!

Das Mittelmeer an der Costa Dourada im Oktober 2017

Es brraucht nicht viel zum Glücklichsein!

 

Kein grosses Haus. Ken dickes Bankkonto. Kein cooles Auto. Keine schicken Klamotten.

 

 

Ein Plätzchen für den Wohnwagen. Sonne und blauer Himmel. Ein paar Crevetten vom Grill und etwas Tomatensalat. (Für den Agenten ein paar Nudeln!) Ein Glas Rotwein und ein Alster. Ab und zu eine Nachricht von den "grossen" Jungs in der Heimat und die "kleinen" um uns herum.

Fertig!

Das Leben ist wunderbar!

hasta pronto, Kirsten

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