Südfranzösien

Hach, wat schön!


Südfrankreich - Port Leucate am Abend

bonjour Languedoc-Roussillon

10 Tage in Südfrankreich liegen nun hinter uns.

 

Wunderbare Tage!

 

10 wunderbare, faule, warme, chillige, sonnige, träge, herrliche, entspannte, gut gelaunte, Lust auf mehr machende Tage in Südfranzösien...

unser Caravan auf dem Campingplatz "la grange neuve"

Auf einem kleinen feinen Campingplatz in Sigean haben wir es uns gemütlich gemacht. Nur einige wenige Stellplätze stehen zur Verfügung, ein kleines Waschhäuschen supersauber und die Autobahn in hörweite :(

Das ist aber der einzige Minuspunkt - die Pluspunkte überwiegen eindeutig!

 

Es ist ein ständiges Kommen am Abend und am Morgen reisen die Wohnmobilbesitzer in der Regel bereits weiter.

Mit uns sind es nur drei oder vier Camper, die hier länger verweilen.

Hausboote auf dem Kanal in Narbonne

Narbonne ist ganz in der Nähe. Eine wunderschöne Stadt! Geschichtsträchtige Bauten, viel Grün und ein bezaubernder Kanal durchzieht das Städtchen. Gerne würde ich eines der Hausboote darauf bewohnen... (eines steht sogar zum Verkauf! Ob ich mal anrufe??)

 

Es ist einfach herrlich entspannt und es hebt die Laune eindeutig bei Sonnenschein und Temperaturen über 20°  aufzuwachen!!

 

Sogar Hausaufgaben machen mehr Spass wenn man sie draussen in der Sonne machen kann...

"Donjon Gilles Aycelin" in der Altstadt von Narbonne.

Wir werden jetzt noch ein bisschen mehr in Kultur machen!

Wir reisen nun etwas weiter ins Landesinnere nach Toulouse. Und Carcassonne darf natürlich auch nicht fehlen...

Das Leben ist wunderbar!

à bientôt, Kirsten

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003mal21

Es ist gut


Der Agent und ein Kollege der französischen CRS

... immer einen Agenten dabei zu haben!

bonjour france!

Eine kleine Geschichte aus meinem Leben als Mutter eines Agenten ...

Unsere Fahrt von Italien nach Frankreich.

Wir übernachten irgendwo im nirgendwo, frühstücken schliesslich auf dem ersten Rastplatz direkt hinter der italienisch-französischen Grenze.

 

Während wir noch gemütlich sitzen und die Sonne geniessen, erspäht der Agent drei mal 21 seine Kollegen. Wie es sich gehört, geht er natürlich gleich mal rüber um Hallo zu sagen und sich über die Lage der Nationen im allgemeinen und der französischen im Besonderen auszutauschen.

 

 

Und wie es so üblich ist, werden Fotos gemacht und selbstverständlich erhält der Agent auch gleich die erforderlichen "Devotionalien" .

Unter grossem Hallo verabschiedet man sich und wir fahren weiter.

 

 

Kaum durchfahren wir die erste Mautstelle, werden wir vom CRS -Compagnies Républicaines de Sécuroité -herausgewunken und aufgefordert an der Seite zu den Kollegen zu fahren.

Dort bitten uns 2 Männer der französischen BereitschaftsPolizei das Auto sowie den Caravan für sie zu öffnen, um diesen kontrollieren zu können.

 

Aber wir haben ja den Spion dabei!!

Papa Silberfuchs zeigt kurz das gerade erhaltene Abzeichen der CRS vor und aus fremden Polizeibeamten werden ganz plötzlich Kollegen!

Wir können natürlich ohne Kontrolle weiterfahren!

Noch ein kurzer Gruss, ein freundschaftliches Zulachen e bon vogage!

Aus genau diesem Grund (und natürlich vielen anderen) bin ich stolz darauf Mutter eines Agenten drei mal 21 zu sein!

Das Leben ist wunderbar!

à bientôt, Kirsten

P.S. Da der Agent ja bekanntlich in geheimer Mission unterwegs ist und um seine Sicherheit, sowie die des Kollegen weiterhin zu gewährleisten, wurden ihre Gesichter unkenntlich gemacht!

Wir bitten um Verständnis!

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Firenze

Fieber in Florenz


Kathedrale Santa Maria del Fiore von Florenz

buon giorno Firenze!

Etwas angeschlagen erreichen wir Florenz!

 

Mein ArchitektenHerz schlägt wie wild.

Es ist atemberaubend. Prächtige Bauten. Wunderbare Architektur. Eine Atmosphäre.

 

Hach - ein Sehnsuchtsort!

Eine Straße in Florenz

Auch wenn wir abseits der Touristenpfade wandeln wollen, so ist ein Besuch in der Hauptstadt und größten Stadt der Toskana Pflichtprogramm.

Die romanisch-gotische Kathedrale Santa Maria del Fiore mit ihrer eindrucksvollen Kuppel,  die Uffizien und natürlich Ponte Vecchio standen auf dem Sightseeing Programm.

Ponte Vecchio in Florenz

Trotz des schönen Wetters in Florenz haben wir jedoch unsere ursprünglichen Pläne geändert und werden nicht weiter nach Rom fahren.

Das Wetter hier in Italien ist nur noch vereinzelt schön und die WetterApp verheißt in naher Zukunft nur noch wenige sonnige Tage.

Auf unserem Campingplatz auf dem Monte di Fo weht ein Wind, der Dir die Perücke vom Kopf und die Wurst vom Brot wehen lässt. Es gibt nur selten Möglichkeit draussen die Sonne zu geniessen.

 

Und auch wenn Italien wunderschön ist und ich dahinschmelze, wenn italienisch gesprochen wird, so macht es nichts weiter mit mir! (Sorry Frau (D)Oberlehrerin mit Hund!)

 

So haben wir also unsere Sachen bereits verpackt und werden morgen nach dem Frühstück weiterziehen.
Es wird an Pisa vorbei, über Genua nach Südfrankreich gehen.

Dort sollen die Temperaturen deutlich höher sein und das ist genau das, was wir Schnöddernasen jetzt brauchen!

der Agent dreimal 21 mit Trikot Nr. 1

Aber wir verlassen natürlich nicht eher Italien bevor wir das obligatorische Trikot für den Agenten dreimal 21 gekauft haben...

 

Ob wir noch das gesponserte zweite Trikot - die Kontoverbindung lass ich dem Sponsor dann noch zukommen ;) - noch vor der Abreise ergattern können?? Mal schauen!

Das Leben ist wunderbar!

arrivederci italia, Kirsten

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Attacke

Wir starten!


PKW mit Wohnwagen

buon giorno italia!

Jetzt geht`s also los ...

 

Wir starten in unser grosses Abenteuer und bereisen mit unseren beiden jüngsten Kindern im Wohnwagen Europa.

Wir haben keine Ahnung was uns erwartet. Und keine Ahnung wohin der Winnd uns weht.

Was wird unterwegs passieren? Was wird mit uns passieren? Was wird diese Reise mit uns machen?

Auf all diese Fragen wissen wir (noch) keine Antworten.

Jedoch stellen wir uns diese Fragen auch nicht ernsthaft.

 

 

Wir sind am vergangenen Donnerstag einfach losgefahren.

Haben die alte Dorfschule abgeschlossen, uns von Freunden und Nachbarn verabschiedet, das Auto gestartet und los ...

Unser erstes Ziel sollte Italien werden.

Also Richtung Süden, an Würzburg vorbei und in Füssen über die Grenze nach Österreich. Unsere erste Nacht haben wir auf einem Rastplatz mitten in den Alpen am Fernpass in Tirol verbracht.

Umgeben von schneebedeckten Bergen, idyllisch gelegen, sind wir tagsdrauf erwacht und konnten nicht fassen, was wir sehen und fühlen. Ein unglaubliches Gefühl im ganzen Körper, das ich nicht in Worte fassen kann.

So atemberaubend der erste Tag begann, so atemberaubend ging er dann weiter...

Sollte ich besser Atem stockend sagen??

 

Der erste Tag wurde eine einzige Katastrophe!

Ein Campingplatz, der eher die Bezeichnung WohnwagenAbstellPlatz verdient hätte, und von dem man nur mit meisterlicher Fahr- und Rangierkunst wieder runterkam, ein Pass, der für Gespanne gänzlich untauglich war und nach weiterer Rangierkunst wieder hinabgefahren werden musste. Ein Spiegel, der im Wohnwagen von der Wand fiel und in tausend Splitter zersprang. Eine Alpenstrasse mit 14% Gefälle, die die Bremsen am Gespann zum qualmen brachte. Der Campingplatz, der unser Ziel werden sollte, hatte bereits die Saison beendet und ein Navi, das nicht mit uns sprechen wollte. Völlig erschöpft und mit den Nerven am Ende endlich einen Platz zum Übernachten gefunden, bekamen wir zu hören, dass wir hier nicht stehen dürften.

 

Mehr geht in einen Tag wirklich nicht rein!!

Segelboote auf dem Lago di Ledro

Doch auch das haben wir durchgestanden (was blieb uns auch anderes übrig??)

So sind wir am Samstag am Lago di Ledro auf einem kleinen, feinen Campingplatz angekommmen. Wir haben ganz am Ende einen Stellplatz direkt am See und schauen den Segelbooten und Fischern zu.

Hier werden wir ein paar Tage bleiben, um dann weiter nach Süden zu fahren.

Aber das hat ja keine Eile -- wir haben Zeit! Viel Zeit!

Das Leben ist wunderbar!

Ciao Kirsten

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Feierabend

alles hat ein Ende ...


Einfach! Küche! Erdbeeren mit Quark

... auch die Erdbeer - Saison!

 

Wir müssen jetzt ganz tapfer sein...

 

Der Sommer ist fast vorbei!

 

Ja, der Herbst streckt schon mal die Hand aus und wird den Sommer bald gänzlich ablösen. Morgens ist es schon merklich kühler, das Licht ist weicher und der Tag startet nicht mehr mit lautem "Attacke". Am Abend kann man ab und an noch draussen sitzen, aber ohne Jacke und/oder  in einer Wolldecke eingekuschelt, bleiben nur noch die ganz Harten länger sitzen.

 

Und so ist auch für die Erdbeeren für dieses Jahr bald Feierabend!

Schaaaaaade! Schnief!

Einfach! Küche! Erdbeeren mit Quark

Aber nicht, bevor ich hier noch das super leckere, super einfache, super schnelle Rezept für "Wikipedia`s Spezial Quark" vorstelle!

 

 

Dieses Rezept ist älter als die Sippe theirself.

Seinen Namen verdankt es seinem grösstem Fan - Wikipedia!

Wann immer sich die Gelegenheit bot, wann immer es im Kindergarten etwas zu feiern gab, wann immer ein Kirschkern im Kuchen gefunden wurde...

... Spezial Quark war die Antwort!

Einfach! Küche! Erdbeeren mit Quark

Dieses Rezept ist so simpel, so kinderleicht und so lecker.

 

Für  4Portionen:

 

250 gr Magerquark 20% Fett

250 gr Quark 40 % Fett

500 gr Vanillepudding mit Sahne (den fertigen im Becher!)

Ahornsirup nach Geschmack

 

Alle Zutaten mit einem Schneebesen oder Mixer gut miteinander verrühren - fertig!

Einfach! Küche! Erdbeeren mit Quark

Und dazu schmecken Erdbeeren ganz hervorragend!

 

Erdbeeren putzen und halbieren, grosse Exemplare vierteln. Entweder direkt unter den fertigen Quark heben oder so wie wir seperat dazu servieren.

Einfach! Küche! Erdbeeren mit Quark

hach... einmal könnte ich noch...

Kirsten

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Sippentreff

Berlin, Berlin ...


Soleier

Meine Mama kommt aus Berlin. Und einige meiner damaligen Freunde behaupteten, man könne das auch hören...

Und dann durfte ich selber für ein viertel Jahr in Berlin wohnen. (im letzten Jahrhundert, da stand noch die Mauer!)

 

Hach Berlin... das ist schon eine tolle Stadt! Einige Male waren wir schon mit den Kindern dort, es war immer ein wunderbares Ereignis!

Eigentlich könnten wir mal wieder hinfahren...

Als jetzt ein Teil der Sippe dorthin fuhr, kamen mir Soleier in den Sinn! Was sonst??

 

Kennt irgendjemand Soleier??

 

Eine typische Berliner Spezialität. Früher standen sie neben den Buletten auf dem Kneipentresen und wenn sich andeutete, dass die Nacht lang werden würde, dann ran an die Eier! Hunger und Kater haben dann kaum noch eine Chance.

Soleier gehören zu Berlin wie Funkturm und Wannsee!

Soleier

Für ein grosses Glas mit Deckel (ca. 1,5l Fassungsvermögen):

 

10 Eier

1 Zwiebel

10 Wacholderbeeren

1 TL schwarze Pfefferkörner

2 Lorbeerblätter

1 TL Estragon

1 TL Kümmel

1/2 Bund Dill (ca. 6-8 Stiele)

150 m Weissweinessig

60 gr Salz

40 gr Zucker

700 ml Wasser

Die Eier an der dicken Seite anpieken und in kochendem Wasser 8-10 Minuten hart kochen.

Wasser abgiessen, Eier abschrecken und etwas abkühlen lassen.

 

Die Zwiebel ungeschält (nur die "Haare" am Ende abschneiden) halbieren und mit der Schnittfläche nach unten in einer Pfanne ohne Öl wirklich dunkel anbraten. Sie sollte kurz vor verbrannt sein!!

 

Das Wasser mit dem Essig und den Gewürzen, sowie den angerösteten Zwiebelhälften in einem Topf aufkochen lassen.

 

Die Eier pellen und abwechselnd mit den Dillstielen in einem grossen Glas schichten.

Den heissen Gewürzsud darübergiessen und das Glas fest verschliessen.

Abkühlen lassen und im Kühlschrank oder im kalten Keller mindestens 2 Tage durchziehen lassen.

Soleier

Und wie isst man die???

 

Als Erstes fischt man mit einer sauberen Kelle ein Ei aus dem Glas.

Ob man es dann längs oder quer halbiert, ist eine Glaubensfrage, auf die ich hier nicht eingehen möchte ;)

Wir halbieren sie längs!!

 

Danach wird vorsichtig das Gelbei herausgelöst und erst einmal beiseite gelegt.

In die Mulde wird ein Klecks Senf gegeben, ein Spritzer Raps- oder Sonnenblumenöl, ein Spritzer Essig (Weissweinessig, ich bevorzuge dunklen Balsamikoessig), das Gelbei wieder behutsam in die Mulde setzen, mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen und dann die Eihälfte mit einem Schwups in den Mund!

Dit is dufte!

 

Gerne kann man ein bischen variieren, in dem man verschiedene Sorten Senf versucht, auch grobkörniger Senf schmeckt fantastisch, und unterschiedliche Essig- und Ölsorten probiert.

Letztes Ostern habe ich eine geviertelte Rote Beete-Knolle in den Sud getan und je

1/2 TL Fenchel und Koriander ohne Öl in einer Pfanne angeröstet und zusammen mit einem daumengrossen Stück Ingwer, in kleine Stücke geschnitten, in den Gewürzsud gegeben. 

Die Soleier hatten so einen orientalischen Touch und waren herrlich rosa!!

Eine köstliche Variante!

Leider kann ich die Fotos davon nicht mehr finden :(

Ick mach’n Abjang! Oder wie die Sippe sagt: Tschö mit Ö!

Kirsten

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