lecker

Und jetzt?


Einfach! Küche! lecker >Essen - lecker Campingküche - Abwasch

Worüber schreibt man, wenn man nichts tut? Worüber blogt man, wenn man nichts erlebt?

 

Das stimmt ja so nicht ...

 

Wir tun etwas ... Wir erleben etwas ...

 

 

Wir geniessen diese wunderbare Langeweile! Wir sitzen in der Sonne und wir trinken Kaffee mit diesem Nachbarn, trinken Bier mit jenem Nachbarn, dann Wein mit dem.

Wir erleben jede Menge toller Dinge! Wir lernen wunderbare Menschen kennen und schliessen neue Freundschaften. Wir reden über Gott und die Welt. Über das Leben an sich und über das eigene im speziellen. Wir backen und kochen und essen alle gemeinsam. Wir machen gemeinsam Musik. Wir erzählen und lachen den ganzen Abend. Wir haben eine wunderbare und unvergessliche Zeit.

Und worüber blogge ich nun??

 

Über Essen natürlich!

 

 

Ursprünglich hatte ich den Plan, eine Rubrik  "köstlich" zu füllen. Mit Rezepten und tollen Bildern.

Doch genau da liegt das Problem!!

Entweder ist alles bereits aufgegessen bevor man Campingküche buchstabieren kann oder ich habe vergessen Fotos zu machen oder das Licht ist lausig, weil abends und somit schon am dämmern, wenn nicht sogar schon dunkel.

 

Dennoch möchte ich nicht vorenthalten, was so auf den Campingtisch kommt.

Here we go ...

Einfach! Küche! lecker Essen - lecker Campingküche - Süsskartoffel Kumpir mit Bulgur und FrischkäseDip

Süsskartoffel Kumpir mit Bulgursalat, Tomaten und Gurken sowie FrischkäseDip.

Einfach! Küche! lecker Essen - lecker Campingküche - Gemüsequiche aus dem Omnia

Quiche mit Tomaten, Zucchini und Käse aus dem Omnia Backofen.

Einfach! Küche! lecker Essen - lecker Campingküche - Burger

Burger

Einfach! Küche! lecker Essen - lecker Campingküche - Zitronencreme auf betrunkenen Keksen

Zitronencreme auf betrunkenen Keksen

Einfach! Küche! lecker Essen - lecker Campingküche - Kartoffel Zucchini Suppe

Kartoffel Zucchini  Suppe

Einfach! Küche! lecker Essen - lecker Campingküche - Crevetten vom Grill

Crevetten vom Grill

Einfach! Küche! lecker Essen - lecker Campingküche - Zimtschnecken

Zimtschnecken

Einfach! Küche! lecker Essen - lecker Campingküche - English Breakfast

English Breakfast

Einfach! Küche! lecker Essen - lecker Campingküche - Apfelkuchen aus dem Omnia

Apfelkuchen aus dem Omnia

Und SüsskartoffelHackAuflauf, Spiegeleier, Spaghetti mit TomatenThunfischsosse, OnePot mit Nudeln und Tomatensosse wahlweise Sahnesosse, Zitronenkuchen, Orangenkuchen, SchokoMuffins, Kartoffelsuppe, PfannenPizza, KartoffelGratin, Grillwürstchen, Senfeier mit Kartoffelstampf, One Pot ThaiCurryPasta ...

Alles ganz schön lecker, zicki zacki vorbereitet und gekocht/gebacken/gegrillt, Zutaten auf dem Markt und dem Supermarkt problemlos erhältlich - PERFEKT!!

 

 

So geht Campingküche!

Das Leben ist wunderbar!

Guten Appetit, enjoy your meal, bom apetite, Kirsten

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Gedanken Teil 2

Wohin geht die Reise ? Teil 2


Einfach! Küche! Wohin geht die Reise Teil 2. Der super blue moon über Silves Portugal

Gestern! Vergangenheit!

Hier also Teil 2 meiner Frage nach dem Sinn des unseres Lebens.

Wer Teil 1 verpasst hat, kann HIER noch einmal nachlesen.

 

 

Einfach! Küche! Wohin geht die Reise Teil 2. Campingplatz O Paraiso in Silves Portugal

Gestern!

 

Don`t look back - you are not going that way!

 

Wie oft schauen wir im Leben auf die Vergangenheit während wir mit der Zukunft hadern? Warum glauben wir, wir hätten etwas versäumt? Oder denken, wir hätten falsche Entscheidungen in der Vergangenheit getroffen?

Warum brauchen so viele den Rückblick auf das gelebte Leben und das Bedauern von - aus dem Jetzt heraus betrachtet - gemachten Fehlern und dem daraus resultierendem Wunsch etwas (alles?) in Ordnung bringen zu wollen?

 

 

Ich meine damit nicht die Art von Rückblick, die sich Erinnerung nennt.

Erinnerungen sind toll. Meistens jedenfalls. Toll ist vielleicht hier das falsche Wort?! Erinnerungen, gute wie schlechte sind wichtig.

 Auch wenn die Erinnerungen nicht die Blaupausen des real erlebten sind, sondern je nach Gemütsverfassung selbstgebastelte Bilder der Vergangenheit.

 

 

Mir geht es um die Form von Rückschau und Billanz ziehen. In der Regel verbunden mit Bedauern über Versäumtes und vertane Chancen, mit Umkehr von vermeintlich falsch in richtig, von Reue und Wiederherstellung des eigenen Seelenheils.

 

 

Doch zum einen sind Worte, gesprochene wie unausgesprochene, sowie Taten und nicht getanes wie Blätter im Herbstwind. Sie lassen sich nicht so einfach wieder einsammeln.

 

Zum anderen ist mir persönlich dieser Rückblick in dieser Form und erst Recht der Wunsch, Dinge der Vergangenheit in Ordnung bringen zu wollen, völlig fremd!

 

Die Vergangenheit ist Vergangenheit! Sie lässt sich nicht "in Ordnung" bringen.

Wikipedia sagt dazu: "Die Vergangenheit besteht dabei aus der Menge aller Ereignisse, die kausal mit dem als Gegenwart bezeichneten Ereignis verbunden sind, diese also beeinflussen konnten". 

Die Vergangenheit beeinflusst das Jetzt. Das Jetzt dagegen kann die Vergangenheit nicht beeinflussen. Lediglich den Blick darauf.

Einfach! Küche! Wohin geht die Reise Teil 2. Super blue moon über Silves Portugal

Die Vergangenheit hat mich zu dem Menschen werden lassen, der ich heute bin.

Der Weg hierher hat mich zu meinem heutigen ICH gemacht.

Und ohne Überheblichkeit mag ich sagen, dieses ICH ist gut genau so wie es ist.

Mit dem heutigen Wissen und den Erfahrungen, Entscheidungen von damals in Frage zu stellen, kann mir nicht gerecht werden. Denn auch wenn ich heute anders über meine Handlungsweise von damals denken mag, so hatte ich zu dem Zeitpunkt der Wahl meine Gründe, mich eben so zu entscheiden, wie ich es tat.

Mein Leben war sehr turbulent!

 

Ich bin desöfteren falsch abgebogen und anstatt, nachdem ich meinen Fehler bemerkt hatte, kurz anzuhalten und nachzudenken oder umzudrehen oder Menschen, die sich auskennen, nach dem Weg zu fragen, bin ich munter weitergekurvt bis ich mich manches Mal hoffnungslos verfranzt hatte...

 

Vielleicht hatte ich Glück - ich nenne es Schicksal, ich habe dabei wunderbare Dinge erlebt. (auch wenn manches Mal auch echte Sch**** dabei war!)

Ich bin so oder so daran gewachsen.

Manchmal fand ich mich an einer Klippe wieder und hätte abstürzen können. Ich jedoch genoss die Aussicht! Und fand einen Weg. Vielleicht aber fand der Weg auch mich?

Mein Weg war so gar nicht geradeaus und weder leicht noch frei von Schmerz. Und doch war er genau richtig für mich!

 

Vieles würde ich mit dem Wissen von heute anders entscheiden, Dinge anders machen.

Doch dieses Wissen hatte ich damals zum Zeitpunkt der Entscheidung nicht. Und so habe ich mir nichts vorzuwerfen. Und was andere darüber denken, ist nicht meine Baustelle.

Einfach! Küche! Wohin geht die Reise Teil 2. Brücke nach Portimao Portugal

Doch was mache ich wenn jemand das anders sieht?

 

Dann ist das selbstverständlich in Ordnung für mich.

Es ist sein Leben und seine Entscheidung!

 

 

 

Doch dann gibt es da unter Umständen diese Überschneidungen von meinem und seinem Leben...

 

 

Was ist, wenn sein Rückblick mein Leben mit betrifft?

Wenn ein Teil seines Lebens auch ein Stück meines Lebens war?

Was ist, wenn jemand den Wunsch verspürt, seine Vergangenheit in Ordnung bringen zu wollen, zu müssen? Und der Meinung ist, das sei möglich? Vielleicht erforderlich?

Und ich Teil seiner Vergangenheit bin?

 

 

Ehrlich gesagt??

 

 

 

Keine Ahnung!!

Einfach! Küche! Wohin geht die Reise Teil 2. Super blue moon über Silves Portugal

Was ich weiss, ich bin nicht für das Seelenheil anderer verantwortlich.

 

Versteht mich nicht falsch.

Niemand hat das Recht andere zu verletzen oder dergleichen. Aber...

... jeder hat die Freiheit sich von niemandem verletzen zu lassen!

 

Jeder hat die Wahl!

Das ist weder egoistisch noch egozentrisch. Du bist einfach nur nicht für jeden Sch*** verantwortlich!

Jemand behandelt dich schlecht? Gib dich nicht mit ihm ab!

Du musst es niemandem Recht machen ausser dir selbst!

Sei glücklich mit dem, was du bist und was du hast.

Wenn dich jemand unglücklich macht, mach nicht ihn dafür verantwortlich. Treffe selber Entscheidungen, aber schiebe ihm das nicht in die Schuhe. Du trägst die Verantwortung für dein Leben. Und nur für deins.

 

Und da fügt sich alles zusammen!

Wenn wir alle bei uns selber bleiben, wenn wir alle nicht die Grenzen des anderen überschreiten und uns alle in Liebe und Achtung begegnen, dann schliesst sich der Kreis.

Einfach! Küche! Wohin geht die Reise Teil 2.

Und so halte ich es für wichtig, Frieden mit sich zu schliessen. Mit seiner Vergangenheit. Mit dem was war.

Und zu schätzen, was wir heute sind!

So brauchen wir vor dem morgen keine Angst zu haben...

 

 

Don`t look back - you are not going that way!

Diesen Post möchte ich einem ganz besonderem Menschen widmen, der mich vor vielen Jahren verlassen hat. Und mir damit den Weg frei gemacht hat, mein Leben leben zu können.

Danke nicht nur dafür. <3

Das Leben ist wunderbar!

um abraço e um bejinho, Kirsten

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Unser Tag

Unser Tag in Bildern


Einfach! Küche! Unser Tag in Bildern: Der erste Kaffee des Tages

Was machen die eigentlich den ganzen Tag???

 

Hier unser Tag (einer unser Tage...) in Bildern.

 

Als erstes nach dem Aufstehen (und Pipi machen) eine Tasse Kaffee. Noch im Schlafanzug dafür mit wunderbarem Ausblick und der Sonne im Gesicht.

Einfach! Küche! Unser Tag in Bildern: Frühstück

Danach Anziehen und Frühstück. Jeden Tag mit frisch gepresstem Orangensaft! Danke dafür ...

Einfach! Küche! Unser Tag in Bildern: Einkaufen auf dem Bauernmarkt

Ein bisschen shopping!

Gemüse und Obst auf dem Markt in Silves einkaufen.

Einfach! Küche! Unser Tag in Bildern: Ein Galao in der Pasteleria

Eine kleine Pause in einer der wunderbaren, kleinen Pasteleria. Dois Galões por favor.

Einfach! Küche! Unser Tag in Bildern: Frango assado

Zum Mittagessen Frango assado?

Ach nö! Heute nicht, aber vielleicht morgen...

Einfach! Küche! Unser Tag in Bildern: Wäsche waschen

Wäsche muss gewaschen werden.

Einfach! Küche! Unser Tag in Bildern: Latte Macchiato

Ein bisschen wie Zuhause muss sein!

Jeden Nachmittag der obligatorische Latte Macciato!

(ab Sommer auch wieder in der Essklasse der alten Dorfschule, versprochen!)

Einfach! Küche! Unser Tag in Bildern: Zitronenkuchen

Und dazu lecker Zitronenkuchen..

(Memo an mich: nächstes Mal VOR dem essen Fotos machen!!)

Einfach! Küche! Unser Tag in Bildern: Freizeit

Während der Herr Lehrer ein bisschen Saxophon spielt, wahlweise Querflöte oder doch lieber Gitarre heute?, klöppel ich ein wenig an meiner Prilblumendecke weiter. Die will am Ende der reise fertig sein, um uns auf der heimischen Terrasse an unseren Trip zu erinnern ...

Einfach! Küche! Unser Tag in Bildern: Abendessen Burger

Abendessen ist fertig! Heute gibt es Burger. Yummie!

Einfach! Küche! Unser Tag in Bildern: Kartenspielen

Noch ein bisschen spielen, lesen, Musik machen, quatschen, Schokolade essen, Wein trinken, gemeinsame Zeit verbringen ...

Einfach! Küche! Unser Tag in Bildern: Schlafenszeit, 6 Füsse liegen schon im Bett

Noch einmal zum Waschhäuschen laufen und Zähne putzen.

 

Jetzt aber schnell ... 6 Füsse liegen schon ...

Das Leben ist wunderbar!

boa noite, beijinho Kirsten

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Gedanken Teil 1

Wohin geht die Reise? Teil 1


Einfach! Küche! O Paraiso in Silves Portugal

Dass die Reise mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt, habe ich bereits mehr als einmal erwähnt.

 

Aber das muss ja nichts schlechtes sein...

 

Es sind Fragen nach dem Woher und Wohin. Nach dem Sinn und Unsinn. Nach dem Leben!

 

 

Vor einigen Wochen stellte der Silberfuchs die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Nicht nach dem Sinn des Lebens im Allgemeinen, sondern dem seines Lebens.

Und damit auch ein bisschen nach dem meines Lebens.

 

Ist es das Alter? Oder die Reise, die diese Fragen aufwerfen? Letztendlich egal ...

... doch die Büchse der Pandorra war geöffnet!

Es sind vielleicht auch eher Gedanken als Fragen. Gedanken, die in der Komfortzone keinen Platz finden, die im Alltag keinen Raum haben. Und dennoch auf Antworten warten ...

 

 

Gedanken, die sich mit dem Gestern beschäftigen. Was war? Warum?

 

Fragen nach dem Morgen? Was wird sein? Wie wird es gehen? Wohin?

 

Und dann ist da das Jetzt! Es will genau in diesem Moment gelebt werden. Kein Gerade. Kein Gleich. JETZT!

 

 

Ich hatte dazu bereits HIER etwas dazu geschrieben, als es darum ging und noch immer geht "was wäre wenn..."

Einfach! Küche! Schiffe im Hafen von Portimao, Portugal

Manch einer wird jetzt durchschnaufen und denken, ooohhh... schon wieder schon wieder so ein hochpsycholigischer Gedankensalat. da musst Du jetzt durch, Herr Sitz-Platz-Fein! :)

 

Manch einer mag denken, wow - die haben zu viel Zeit, nix zu tun und auch sonst keine Sorgen.

 

 

Aber es geht doch um das kostbarste was wir haben. Um unser Leben. Unter Umständen das einzige, das wir haben. Um unsere Lebenszeit. Und die ist doch begrenzt.

 

Und dieses Leben sollten - nein müssen wir - so wunderbar wie irgendmöglich gestalten!

 

Raus aus dem Einerlei und der Lethargie. Raus aus der Bequemlichkeit und dem Warten auf was auch immer. Schluss mit "das war schon immer so" und dem "das haben wir noch nie so gemacht".

Den Hintern hoch und raus aus der Komfortzone. Auch ganz ohne Europareise!!

 

Und damit meine ich nicht die Hollywood-heile Glitzerwelt-alles ist so easy-Happy End inklusive-Welt!

Nein!! Bullshit - nix davon ist wahr!

Das Leben ist keine Aneinanderreihung von Happy Moments und Glücksgefühlen. Gerade in den neuen Medien wie Instagram und dergleichen wird so getan als sei das alles aufregend, glamourös, spektakulär und uuunglaublich echt!

Das Leben ist kein Wartezimmer!

Kein warten auf das Wochenende. Kein Warten auf die nächsten Ferien, den nächsten Urlaub. Kein Warten auf die Zeit der Rente und der damit verbundenen mehr Zeit.

 

Das Leben findet heute statt! Jetzt und Hier!

 

 

Und nochmals... es geht mir nicht um Selbstoptimierung oder must do. Nicht darum sich Tagträumereien hinzugeben oder "einfach-nur-gross-denken".

Mir geht es darum, mein Leben so wunderbar zu machen, dass ich in jedem Moment sagen kann, so wie es war, war es gut!

 

 

Das Leben ist jedoch auch kein Wunschkonzert und die Karten werden zugeteilt. Aber wie wir es spielen, das bleibt uns überlassen. Ob wir links oder rechts abbiegen, ist allein unsere Entscheidung. Wann und wo wir verweilen, entscheiden wir allein.

Alles hat Konsequenzen und nichts davon bleibt ohne Auswirkungen auf das Morgen.

Wir sollten gut überlegen, aber nicht hadern. Und wir sollten uns gegenüber grossherzig sein und dennoch anständig.

 

Ein schmaler Grad!

Einfach! Küche! Abendhimmel über Silves, Portugal

Und in diesen Gedanken hinein bekam ich einen mich sehr verwirrenden Kommentar an einem für mich ganz besonderem Tag.

 

So verwirrend und zum Teil verstörend das alles am Anfang auch war, so war es der Anfang für tolle und bereichernde gespräche mit unseren Kindern, mit Freunden und natürlich zwischen dem Herrn Lehrer und mir.

 

Es ist nicht so, dass ich/wir auf alles Antworten hätten. Ich halte es auch nicht für erforderlich, auf alles eine Antwort zu finden, gar zu haben.

Es ist Anstoss gewesen, sich weiter mit dem Thema auseinander zu setzen und nun habt Ihr den Salat ;)

 

In der Überschrift deutete sich das schon an ... das hier wird ein Mehrteiler ...

Einfach! Küche! Balans von dare2b

Ich fange mit dem Gestern an! Nächstes Mal!

 

also stay tuned!

Das Leben ist wunderbar!

Kirsten

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Start 2. Teil

und weiter geht`s!


Einfach! Küche! Störche im Paradies in Silves Portugal

Da bin ich also wieder...

 

Ich hoffe alle sind gut ins neue Jahr gestartet und haben sich mit dem "Neuen" schon ein wenig angefreundet??

 

 

Ich möchte mich als erstes noch für das Ein oder Andere bedanken ...

Wir hatten einen tollen Monat zuhause.

Einen Monat, der diese laaange Fahrt von 2.700 km wert war!

Der vergessen lässt, die Nacht unterwegs bei kuscheligen 3° C zu viert im Auto gemütlich auf dem Beifahrersitz zu  "schlafen".

Einen Monat, der sich lohnte, den Schneesturm und das Blitzeis in Spanien auf der Fahrt zurück in Kauf zu nehmen.

Einfach! Küche! Lebender Adventskalendar - das Adventstürchen der alten Dorfschule am 22.Dez. 2017

Wir hatten einen unvergesslichen lebendigen Adventskalender im Dorf. Die alte Dorfschule öffnete am 22. das vorletzte Türchen. Und toller Abend mit LiveMusik (hier nochmals vielen Dank an die Bigband der alten Dorfschule für Ihre Darbietung!), leckerem Glühwein und Punsch, köstlichen FlammkuchenToasts (ein dickes Danke an den Koch!), netten Gästen und viel Spass ...

Einfach! Küche! Der Weihnachtsbaum in der alten Dorfschule 2017

Wir hatten eine wunderbare Weihnachtswoche mit Lord of Glencoe, sowie Wikipedia und seiner Liebsten, der bezaubernden Tochter von Willy Wonka.

 

 

Es war ein besinnlicher heiliger Abend mit lecker Kartoffelsalat und Heisswürsten.

 

Ein gemütlicher 1. Weihnachtstag gekrönt von einer Gans, Dank Lars Christmas OHNE Bratapfelsosse ;) (aber wer braucht schon Bratapfelsosse, wenn er so netten spontanen Kaffeebesuch bekommt?!)

 

Der Höhepunkt war der 2. Weihnachtsfeiertag mit allen Geschenken!!!! (ganz grosses Kino!), einer grandiosen Vorspeisenplatte und einem köstlichem Hauptgang, dass wirklich wirklich kein Dessert mehr reinpasste... (Ich keinen Nachtisch mehr??? - dann war es wirklich mächtig!!)

Einfah! Küche! Vorspeisenteller Weihnachten 2017

Wir hatten einen so was von spontanen Sylvesterabend!!

Dachten wir doch, noch vor 23 Uhr vom Sofa direkt ins Bett zu rutschen und das neue Jahr schlafend zu begrüssen, hatten wir stattdessen einen schönen Abend mit richtig leckerem Flanksteak Burger, netten Gesprächen und einem schönen Start ins Jahr 2018.

Dafür noch einmal Dank an den Herr Oberhausmeister mit Gattin und Brut!

 

 

Das neue Jahr begann so wie das alte aufgehört hatte, mit wunderbaren Momenten und Augenblicken mit wunderbaren Freunden.

 

 

Es war ein grandioses Jahr 2017! Und 2018 hat das Potenzial das noch zu toppen...

Und mein grösster Dank geht an die Telekom!!

 

 

Der Festnetzanschluss ist wegen der Reise gekündigt und aufgrund von Problemen im Mobilfunknetz konnte ich nicht auf mein Datenvolumen zugreifen...

 

Das bedeutete für mich einen Monat RICHTIG Urlaub!!!

So oldschool meine ich ... So mit allem Pipapo ... so mit ohne Internet ... neudeutsch offline ...

 

Sag ich doch!!

RICHTIG Urlaub!! :))

Der Monat Heimaturlaub war irgendwann zu Ende und wir machten uns auf den Weg zurück nach Portugal, wo unser Caravan bereits auf uns wartete.

Hier sind wir nun! Im Paradies!

 

Wir werden länger bleiben...

Einfach! Küche! Störche im Paradies in Silves Portugal

Das Leben ist wunderbar!

Bem vindo Portugal! Kirsten

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update

Ich hänge...


Wäsche auf der Leine

... schon wieder!

 

 

Irgendwie krieg ich im Moment die Kurve nicht!

Ständig gerate ich in Verzug ...

 

Deshalb nun ein kurzes update!

Ziegen auf der Strasse

Was bisher geschah!

 

Ende November ging unsere Zeit in Spanien zuende.

adios España - olá Portugal

Es war ein bisschen wie nach Hause kommen...

 

Frühstück bei Adeleide und Albano, Mittagessen bei Ana und Dave und schliesslich einen Galao bei Debora und Maxwell. Wunderbar!

 

Die Tage dort waren (wie immer!!) so erfüllend und bereichernd für uns und wir genossen das Wiedersehen.

 

 

Und doch war klar, dass wir dort nicht lange bleiben werden.

Diese Reise soll ausserhalb der Komfortzone stattfinden. Es geht darum Neues zu entdecken und Fremdes kennenzulernen.

So machten wir uns auf die Suche nach einem Campingpplatz. Laaaange Geschichte ...

Gefunden haben wir das Paradies in den Bergen von Silves mit Blick auf den Arade!

Campingplatz O Paraiso in Silves, Portugal

Und so haben wir uns nach 11 Wochen bzw. 76 Tagen, ca. 8000 km und 5 Ländern, die wir bereist haben, auf den Weg nach das, was wir Zuhause nennen, gemacht.

 

 

Finanzamt und Ikea, Geschenke einkaufen und Equipment für die Weiterreise besorgen, Freunde und Nachbarn besuchen und anstehenden Arzt- und Akustikerterminen stehen auf unserer to-do- bzw. to-want-Liste.

 

Und nicht zuletzt öffnen wir am 22.12. das vorletzte Adventstürchen in der alten Dorfschule. Wir freuen uns schon sehr und sind sehr gespannt, wer den Weg wohl findet...

 

Und dann freuen wir uns natürlich auf das Weihnachtsfest mit der Familie, der eigentliche Grund, warum wir zur Zeit hier sind!

Und wenn es draussen nicht so nasskalt wäre, wäre es perfekt!

 

Aber dazu hatte ich ja bereits HIER geschrieben was wäre wenn und warum es so wichtig ist, den Blick auf die Dinge zu ändern.

 

Und so bete ich mein Mantra...

 

Mir ist nicht kalt! Das Wetter draussen ist nicht scheusslich! Ich friere nicht! Der deutsche Winter ist wunderbar! Ich liebe den Verlauf der Jahreszeiten!

 

 

... und ich glaube es wirkt schon ...

Alte Dorfschule in Waldhessen

Das Leben ist wunderbar!

Schön dich wiederzusehen, Deutschland!  Kirsten

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das auch noch ...

Eine neue Liebe


Plaza de España, Sevilla, Andalusien, Spanien

¡hola sevilla!

Nachdem wir das mit dem Hausboot in Narbonne letztens schon geklärt haben - ich brauche unbedingt eins! - steht nun fest, ich brauche auch ein Apartment in Sevilla! Unbedingt!  Zusätzlich - nicht stattdessen, das ist ja wohl klar ...

Es ist einfach passiert... es war nicht vorherzusehen... und es war schon gar nicht geplant...

eine Liebe kann man ja gar nicht planen... sie ist einfach da... ganz plötzlich... man sieht sich und weiss, das ist es...und dann kann man nix mehr tun...

 

... genau so war es!

 

 

Aber ich habe festgestellt, man kann mehr als nur einen lieben!

 

 

Zumindest mehr als nur einen Ort.

Wer mich kennt, weiss dass meine allerliebste Lieblingsstadt Lissabon ist.

 

Aber was soll ich sagen?? Sevilla ist wunderschön!

Gross genug, um viel zu bieten und doch klein genug, um heimelig zu bleiben. Viele historische Bauten und doch modern. Viele wunderschöne Strassenzüge und soo grün dabei durch viele Parks mitten in der Stadt. Herrlich quirlig und trotzdem nicht stressig nervend. Sevilla ist weltoffen und dabei wunderbar spanisch geblieben.

 

Ich bin so verliebt...

 

 

Sevilla ist ab sofort meine noch allerliebstere Lieblingsstadt. Natürlich gleich danach kommt Lissabon;)

 

 

Und genau deshalb brauch ich jetzt ein Appartment in Sevilla.

Ein Stadthaus in Sevilla, Andalusien, Spanien
Alcázar, Sevilla, Andalusien, Spanien
Ein Brunnen in Sevilla, Andalusien, Spanien
Palacio San Telmo, Sitz des Präsidenten der Region Andalusien, Sevilla, Spanien
Die Universität von Sevilla, Andalusien, Spanien
Plaza de España, Seitenansicht, Sevilla, Andalusien, Spanien
Sevilla, Andalusien, Spanien
Sevilla, Andalusien, Spanien
Botschfaft von Kolumbien in Sevilla, Andalusien, Spanien
Torre del Oro, der goldene Turm in Sevilla, Andalusien, Spanien
Kathedrale von Sevilla, Andalusien, Spanien
Strassenansicht in Sevilla, Andalusien, Spanien
Sevilla, Andalusien, Spanien

Nach vier Wochen Andalusien verlassen wir morgen Spanien und fahren weiter.

Portugal ist unsere nächste Station.

 

Miss Broom wird am Samstag zu einer Party erwartet und wir freuen uns darauf Freunde in Albufeira wiederzusehen.

 

 

Und dann steht ja auch Weihnachten schon vor der Tür...

Am 22.12. wird das Adventstürchen in der alten Dorfschule geöffnet und dann schliesslich Weihnachten mit der Familie... und besagte KinderSchokoladenTorte mit dem Hausmeister...

Ich freu mich schon sehr!

Das Leben ist wunderbar!

¡adios Andalucia! Kirsten

P.S. Nächstes Mal parken wir allerdings im Parkhaus!

Ansonsten gehören uns demnächst ganze Strasssenzüge in Sevilla!

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was wäre wenn

Auf zu neuen Ufern


oder wie Miss Broom einen Opa bekam ...

¡hola andalusia!

Wir waren Anfang der Woche in Huelva, der Hauptstadt der Provinz Huelva im Südwesten Andalusiens.

Diese Stadt ist nur wenig touristisch geprägt und dabei atemberaubend.

 

Unweit der Stelle, wo der Rio Tinto und der Rio Odiel zusammenfliessen, startete Kolumbus Richtung Indien. Zumindest war das sein Plan, seine Vision. Er entdeckte Amerika ...

 

Heute steht an dieser Stelle eine Statue Kolumbus, ein Geschenk des amerikanischen Staates an das spanische Volk.

 

 

Mich hat die Vorstellung, was hier grosses passiert ist, stark beeindruckt!

 

 

Kolumbus hatte eine Vision! Und er glaubte fest daran. Und er fand einen Weg. Seinen Weg!

 

 

Ich hatte Gänsehaut, als ich dort auf den Atlantik blickte und mir vorstellte, wie es wohl war, als er in See stach...


Es hat mich berührt! Es hat mich beeindruckt! Es hat mich inspiriert!

Die Statue Cristóbal Colón in Huelva, Andalusien, Spanien

Was wäre wenn wir unsere Komfortzone verlassen und uns ein bisschen (zu)trauen?

Wenn wir den Hintern vom kuscheligen Sofa heben und uns in der Welt ein wenig umschauen? Wenn wir unser gewohntes und geliebtes Umfeld gegen etwas Abenteuer eintauschen?

 

Was wäre wenn wir statt des köstlichen Körnerbrotes mit der leckeren Leberwurst vom Schlachter unseres Vertrauens ein Montadito con tomate y aceite essen?

Wenn wir statt des morgendlichen Tees einen Cafe con leche trinken?

 

Was wäre wenn wir zu Menschen, die uns vertraut sind und die wir lieben, Kontakt aus der Ferne halten und andere Menschen kennenlernen? Wenn wir neue Freundschaften knüpfen und Weggefährten auf Zeit kennenlernen?

 

Was wäre wenn wir nicht der Schule überlassen was, wann und wo sie uns lehrt, sondern frei entscheiden was, wann und wo wir lernen. Sprachen durchs sprechen lernen? Geschichtsunterricht live erleben? Zahlen und Mengen spielerisch begreifen, wenn wir im Supermarkt oder in der Bar bezahlen?

 

Was wäre wenn wir den trüben deutschen Winter gegen die Sonne Andalusiens austauschen? Wenn wir uns morgens statt aus dem Bett ins grau in grau quälen, aus dem Wohnwagen in den blauen Himmel blinzeln?

Un Montaditos con tomate y aceite. Ein Toast mit Tomate und Olivernöl.

Mir ist klar, dass nicht jeder von jetzt auf gleich (okay - mit 6 Wochen Vorbereitungszeit) aufbrechen und für ein Jahr die Welt bereisen kann!

Mir ist auch bewusst, dass das gar nicht jeder will!!

 

Als wir von unseren Plänen erzählten, waren der Ein oder Andere nicht überrascht.

Einige kannten unsere ursprünglichen Pläne, andere kannten unsere Sehnsüchte.

 

Doch für manche kamen diese Neuigkeiten auch überraschend. Manche haben mehr durch Zufall davon erfahren, andere nur am Rande.

 

 

Viele von denen waren - wie gesagt - überrascht.

Die meisten begeistert. (Zumindest taten sie so).

Einige sagten von vorn herein, dass sei so gar nix für sie und bewunderten unseren Mut.

Und wirklich viele schwärmten davon, wie gerne sie uns gleich täten, ABER ...

 

 

Doch ...

Ich bin gar nicht mutig!

Und ich fragte mich, wie man darauf kommt, dass ich Mut hätte? Oder bräuchte?

 

 

Der Duden sagt:

Mut sei eine Fähigkeit in gefährlichen und/oder riskanten Situationen seine Ängste zu überwinden. Eine Furchtlosigkeit zu besitzen angesichts einer Situation, in der man Angst haben könnte.

Als zweite Definition meint der Duden zum Begriff Mut, man habe eine (grundsätzliche) Bereitschaft, angesichts der zu erwartenden Nachteile das zu tun, was man für richtig hält.

 

 

Weder das eine noch das andere trifft für mich zu!!

 

Ich begebe mich weder in gefährliche noch riskante Situationen. Ich muss keine Ängste überwinden, weil da keine Ängste sind! Wovor auch??

Ich erwarte keine Nachteile und muss auch mit keinen rechnen!

 

Ich/Wir tun das, was unser Herz sich wünscht... Wir lassen unsere Sehnsucht zum Alltag werden... Wir machen unsere Träume zum Tag...

Ein Stadthaus in Huelva

Tja, und die Leute, die erählten, DAS täten sie auch gerne, ABER ... ???

 

Zu dieser Einstellung komme ich in einem anderen BlogPost!  ;)

Aber es geht gar nicht darum, uns gleich zu tun!

Es geht um Träume! Um Sehnsüchte! Um Wünsche! Um unser Leben!

 

 

Was wäre wenn wir nicht schon am morgen über das graue Wetter meckern und uns davon die Laune verderben lassen? Wenn wir mit dem Regenschirm in der Hand und dem Schal um den Hals ala Gene Kelly zur Bushaltestelle schlendern?

 

Was wäre wenn wir im Bus statt auf dem Smartphone Lachsmileys zu verschicken unser Gegenüber anlächeln?  Wenn wir mit ihm ins Gespräch kommen und so in den Tag starten?

 

Was wäre wenn wir uns unsere Gewohnheiten bewusst machen und das Ein oder Andere Mal davon abweichen?

Statt besagtem Körnerbrot viellecht mal Müsli? Und statt Tee eine dampfende Tasse voll mit heissem Kakao?

 

 

Was wäre wenn wir die Sichtweise auf die Dinge ändern?

Wenn wir unser Denken beeinflussen und damit auch unsere Gefühle? Und schlussendlich damit auch unser Leben?

 

 

Karl Valentin sagte einmal er freue sich wenn es regnet!

Denn wenn er sich nicht freue, regnet es auch!

Huelva, mit Blick auf den Atlantik

Es geht nicht darum Tagträumereien nachzuhängen.

Oder zu glauben, wer nur gross genug denkt, kann auch viel erreichen.

Es geht nicht darum, das zu wollen und schon gar nicht das zu tun, was andere wollen oder tun.

Es geht nicht um Selbstoptimierung und schon überhaupt nicht um Must have/Must see/Must do!

Niemand muss irgendwem etwas beweisen. Nicht anderen. Und nicht sich selbst.

 

Das einzige was zählt, Lebe dein Leben!

Wir haben vermutlich nur das eine...

 

Und das findet jetzt gerade statt. Genau in diesem Moment. Nicht gleich. Nicht morgen. Nicht in den nächsten Ferien. Und nicht wenn du in Rente bist.

 

Und es ist DEIN Leben! Nicht das der Nachbarn. Nicht deiner Kollegen. Nicht das deiner Kinder. Und schon gar nicht das der "Leute"!

Der Bahnhof von Huelva, Andalusien

Das Leben ist wunderbar!

hasta luego, Kirsten

Und was hat das alles nun mit Miss Broom zu tun?

Und wieso kam sie zu einem Grossvater?

 

Abseits der ausgelatschten Wege begegnet man Menschen, die einem so wunderbar nah sind. Ohne Worte versteht man sich vom ersten Augenblick an. Vom ersten Moment an ist da etwas, was sich nicht beschreiben lässt und doch ist es da. Indianer erkennen sich am Blick.

Und so war er da ... der Mann, der das Herz von Miss Broom eroberte ... und als Opa adoptierte ...

Der Daumen von Opa Thom!

Liebe Grüße an Oma Malise und Opa Thom.

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Oh Mann!

Keine Zeit! Ehrlich!


Palmen im Sonnenuntergang in Torredembarra

Puh - das klappt ja so was von ... NICHT!

 

Irgendwie ist nie Zeit!

Irgendwas kommt immer dazwischen!

Irgendwo ist immer was anderes dran!

 

 

Nur zum Schreiben komme ich nicht!

Und dieses Mal kann ich es nicht auf das fehlende Internet schieben ...

Das Mittelmeer an der Via de Sur

Längst sind wir weiter gezogen.

 

Wir haben Tarragona besucht, uns wieder durch diese wunderschöne Stadt treiben lassen. Wir haben Stimmungen aufgesogen und Menschen beobachtet. Das Meer nicht nur gesehen, sondern auch darin gebadet. Wunderbare Tage auf einem Platz in Torredembarra verbracht.

Nach 10 tagen haben wir die Costa Dourada verlassen und sind an Valencia vorbei nach Andalusien gereist.

 

In Frankreich hatten wir von Brian, einem britischen ehemaligen Physikprofessor, der nun in Spanien lebt, den Tipp bekommen, nach Isla Cristina zu fahren.

 

Gesagt - Getan!

 

 

Am Sonntag Abend sind wir auf besagtem Campingplatz angekommen ...

... und was für ein Schock!!

 

 

Ein riiiiiesiger Platz! Meeeega voll!

 

Genau das, was wir nicht wollen!!

 

 

Doch es war spät, wir waren hungrig und müde, also bleiben wir diese Nacht erst einmal hier.

Wir stellen unseren Caravan ganz hinten am äussersten Ende des Platzes ab.

Noch beim Abendessen wird der Campingführer von vorn nach hinten und von hinten nach vorn durchgeblättert. Im  Internet gesucht und Tante Google gefragt.

Doch es scheint keine wirkliche Alternative zu geben...

 

 

Am nächsten Morgen schauen wir uns den Platz bei Tageslicht an.

Vorne ist er wirklich - wie sag ich es? - gruselig!

Dicht an dicht stehen die Caravane und Wohnmobile, die Hauptstrasse in Hörweite.

 

 

Doch da hinten, am äussersten Ende, dort wo wir am Rand einen Platz (den einzig verfügbaren am Abend vorher!) gefunden haben, ist es wirklich nett. Herrlich ruhig, ca. 15 Camper, etwas abgeschieden vom Rest des Platzes. Nette Nachbarn und wirklich schön zu stehen.

 

Also bleiben wir! Und das aus Überzeugung!

 

Und auch nach einigen Tagen nun ist es eine gute Entscheidung gewesen.

Wir lassen uns durch die Tage treiben, stehen spät auf, frühstücken in aller Seelenruhe, räumen ein wenig auf, Betten machen und Geschirr abwaschen und dann erst einmal eine Pause machen!

Vielleicht ein bisschen einkaufen gegen Mittag, danach Kaffeeklatsch und ausruhen.

Danach etwas tralala und dann ist auch schon Zeit das Abendessen vorzubereiten.

Dann Essen, Geschirr abräumen und eventuell spülen. Anschliessend macht der Silberfuchs ein bisschen Musik, die Brut daddelt am Handy und ich lese oder häkel an meiner Hippie-Decke weiter.

 

Wie bitte schön soll man da Zeit finden, neue Blogposts zu schreiben???

 

Da kommt man doch zu nix ...

Unser Caravan in Isla Christina

So - jetzt muss ich mich aber sputen!

Es ist längst Zeit für den nachmittäglichen Espresso ...

Das Leben ist wunderbar!

hasta luego, Kirsten

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Meerestier und Torte

Jetzt mal Butter bei die Fische !


4 Schatten am Strand

¡buenos dias españa!

Wir sind jetzt seit einem Monat unterwegs. Zeit für ein erstes Fazit.

 

 

Tja, wie ist es so?

 

Seit einem Monat unterwegs. Im Wohnwagen auf ca. 10 qm. Zu viert. Nur öffentliche Toilette und Dusche zur Verfügung. Kein eigenes Zimmer. Kein Backofen. Zeitweise kein Internet. Freunde nur in der Ferne.

 

 

Es ist toll!!

 

 

Wir mögen uns immer noch! Manchmal ist es nicht einfach. Wenn verschiedene Bedürfnisse aufeinander prallen, verschiedene Vorstellungen, unterschiedliches Tempo und unterschiedliche Angewohnheiten.

 

Aber das ist "Zuhause" auch!

Nur dass man dort mehr Möglichkeiten hat, diesem aus dem Weg zu gehen. Jeder hat ein eigenes Zimmer zur Verfügung, in das er verschwinden kann.

Aber irgendwie geht das jetzt auch! Nur nicht ins eigene Zimmer. Doch der Platz ist, egal wie klein, immer gross genug, um sich auch dort räumlich vorübergehend trennen zu können. Ansonsten verschwindet man halt ne halbe Stunde auf`s Klo!

 

Apropos Klo ...

 

Das ist eine Grundvoraussetzung bei der Auswahl unseres Campingplatzes.

Dass die Toiletten und Duschen sauber sind. Und schon ist das kein Problem mehr! Im Gegenteil! Bad putzen?? Pah - nada! Die Zeit verbringen wir jetzt mit in-der-Sonne-sitzen...

Ein Steg am Strand

Wir sind alle glücklich!

 

Es ist herrlich Ende Oktober am Meer die Sonne zu geniessen. Der Agent ist das erste Mal in seinem Leben um diese Zeit des Jahres gesund. Wir alle sind ganz benommen von den vielen Eindrücken, die uns entgegen schwappen. Vom Stimmengewirr in den Supermärkten, in den Starssen, den Bars und Cafes. Die vielen anderen Gerüche und das Licht machen uns völlig gefühlsduselig. Palmen an den Strassenrändern, Olivenbaumplantagen und Weinberge lassen uns schwärmen. Die Sonne auf der Haut und die Mahlzeiten draussen unter blauem Himmel machen uns demütig, das zu geniessen, was wir haben.

Das Leben ist wunderbar!!

So haben wir gestern den Geburtstag des Herrn Lehrers verbracht.

Leider ohne Geburtstagstorte! Denn das fehlt ... Ein Backofen! ;) Da suchen wir noch nach einer Lösung ... Ab und zu einen Kuchen oder ein paar Törtchen. Oder Muffins und Cupcakes zum Kaffeeklatsch. DAS wär fein ...

 

Wir arbeiten dran!

Das Mittelmeer an der Costa Dourada im Oktober 2017

Es brraucht nicht viel zum Glücklichsein!

 

Kein grosses Haus. Ken dickes Bankkonto. Kein cooles Auto. Keine schicken Klamotten.

 

 

Ein Plätzchen für den Wohnwagen. Sonne und blauer Himmel. Ein paar Crevetten vom Grill und etwas Tomatensalat. (Für den Agenten ein paar Nudeln!) Ein Glas Rotwein und ein Alster. Ab und zu eine Nachricht von den "grossen" Jungs in der Heimat und die "kleinen" um uns herum.

Fertig!

Das Leben ist wunderbar!

hasta pronto, Kirsten

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au revoir

Zeit weiterzuziehen


Basilika Saint Semin in Toulouse

au revoir france

Auch wenn wir abseits der Touristenpfade reisen wollen, so gehören bestimmte Orte, Gegenden, Sehenswürdigkeiten und Bauwerke doch zum "must see" für uns...

 

So eben auch Toulouse!

 

Eine schöne und quirlige Stadt, die einiges zu bieten hat.

Neben Kultur und Sehenswürdigkeiten gibt es eine Vielzahl von Bars und Restaurants im Zentrum, die wirklich zum Verweilen einladen. Aber leider ist ein Besuch dort zu teuer für uns! Eine Pizza Margeritha kostet 9 €, ein Cafè au lait ab 2,80 €. Puh! Nein - das übersteigt unser Budget doch erheblich :(

So bummeln wir also nur durch die Gassen, geniessen die Stimmung, lauschen den Geräuschen und lassen uns treiben.

Zentrum von Toulouse

Wir sind auf einem kleinen Campingplatz zwischen Toulouse und Carcassonne gelandet.

Ein idyllisches Plätzchen, auf dem (wieder) nichts los ist, was wir sehr geniessen!

Direkt an einem See gelegen, dem lac de la thésauque, 4 (echten!) Eseln davor, abseits der Strasse.

Eine wunderbare Ruhe!

La Cité de Carcassonne

Ein Tagesausflug nach Carcasonne war ein tolles Erlebnis.

Wir besichtigen la Cité de Carcassonne!

 

WOW!!!

 

Wer die vielen Menschen, die ebenfalls gerade diese mittelalterliche Festungsstadt besichtigen, nicht beachtet und die vielen zum Kaufen animierenden Dinge-die-die-Welt-nicht-braucht-Geschäfte ausblendet und sich stattdessen vorstellt, wie das Leben im Mittelalter hier wohl ausgesehen hat, der wird überwältigt sein!

La Cité de Carcassonne

Mit Fantasie kann man die Burgdamen und Ritter in den Gassen noch "sehen". Die Bewohner dieser Burghöhe auf einer Anhöhe über dem Aude-Tal mit wunderbarem Ausblick rundherum.

La Cité de Carcassonne

Dass wir auf dem Rückweg zum Auto in einem unscheinbaren und nichtssagenden Cafe entlang einer schmalen Strasse für 2 Kaffees und 2 heisse Schokolade 12,40€ am Ende bezahlt haben, zeigte uns, dass es nicht immer schicker und schnieker Bars in der Grossstadt bedarf, um teuer zu sein!!

La Cité de Carcassonne

Es wurde Zeit Abschied von Frankreich zu nehmen und so machten wir uns schliesslich auf den Weg Richtung Spanien...

 

Wir sind mittlerweile in der Nähe von Tarragona angekommen und werden hier in Katalonien einige Tage verbringen.

 

Dass ich in der letzten Zeit so wenig von uns habe hören lassen, ist dem nicht vorhanden sein des Internets auf den Campingplätzen geschuldet.

Kleine Plätze bedeutet eben auch häufig kein www ...

also oder trotzdem ...

Das Leben ist wunderbar!

hola españa, Kirsten

Eine wichtige Durchsage!!!

 

Diese Nachricht ist speziell für die Frau (D)oberlehrerin mit Hund!!

Der Agent drei mal 21 im Italien Trikot

Auftrag erfüllt! Rechnung folgt!  ;)

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Südfranzösien

Hach, wat schön!


Südfrankreich - Port Leucate am Abend

bonjour Languedoc-Roussillon

10 Tage in Südfrankreich liegen nun hinter uns.

 

Wunderbare Tage!

 

10 wunderbare, faule, warme, chillige, sonnige, träge, herrliche, entspannte, gut gelaunte, Lust auf mehr machende Tage in Südfranzösien...

unser Caravan auf dem Campingplatz "la grange neuve"

Auf einem kleinen feinen Campingplatz in Sigean haben wir es uns gemütlich gemacht. Nur einige wenige Stellplätze stehen zur Verfügung, ein kleines Waschhäuschen supersauber und die Autobahn in hörweite :(

Das ist aber der einzige Minuspunkt - die Pluspunkte überwiegen eindeutig!

 

Es ist ein ständiges Kommen am Abend und am Morgen reisen die Wohnmobilbesitzer in der Regel bereits weiter.

Mit uns sind es nur drei oder vier Camper, die hier länger verweilen.

Hausboote auf dem Kanal in Narbonne

Narbonne ist ganz in der Nähe. Eine wunderschöne Stadt! Geschichtsträchtige Bauten, viel Grün und ein bezaubernder Kanal durchzieht das Städtchen. Gerne würde ich eines der Hausboote darauf bewohnen... (eines steht sogar zum Verkauf! Ob ich mal anrufe??)

 

Es ist einfach herrlich entspannt und es hebt die Laune eindeutig bei Sonnenschein und Temperaturen über 20°  aufzuwachen!!

 

Sogar Hausaufgaben machen mehr Spass wenn man sie draussen in der Sonne machen kann...

"Donjon Gilles Aycelin" in der Altstadt von Narbonne.

Wir werden jetzt noch ein bisschen mehr in Kultur machen!

Wir reisen nun etwas weiter ins Landesinnere nach Toulouse. Und Carcassonne darf natürlich auch nicht fehlen...

Das Leben ist wunderbar!

à bientôt, Kirsten

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003mal21

Es ist gut


Der Agent und ein Kollege der französischen CRS

... immer einen Agenten dabei zu haben!

bonjour france!

Eine kleine Geschichte aus meinem Leben als Mutter eines Agenten ...

Unsere Fahrt von Italien nach Frankreich.

Wir übernachten irgendwo im nirgendwo, frühstücken schliesslich auf dem ersten Rastplatz direkt hinter der italienisch-französischen Grenze.

 

Während wir noch gemütlich sitzen und die Sonne geniessen, erspäht der Agent drei mal 21 seine Kollegen. Wie es sich gehört, geht er natürlich gleich mal rüber um Hallo zu sagen und sich über die Lage der Nationen im allgemeinen und der französischen im Besonderen auszutauschen.

 

 

Und wie es so üblich ist, werden Fotos gemacht und selbstverständlich erhält der Agent auch gleich die erforderlichen "Devotionalien" .

Unter grossem Hallo verabschiedet man sich und wir fahren weiter.

 

 

Kaum durchfahren wir die erste Mautstelle, werden wir vom CRS -Compagnies Républicaines de Sécuroité -herausgewunken und aufgefordert an der Seite zu den Kollegen zu fahren.

Dort bitten uns 2 Männer der französischen BereitschaftsPolizei das Auto sowie den Caravan für sie zu öffnen, um diesen kontrollieren zu können.

 

Aber wir haben ja den Spion dabei!!

Papa Silberfuchs zeigt kurz das gerade erhaltene Abzeichen der CRS vor und aus fremden Polizeibeamten werden ganz plötzlich Kollegen!

Wir können natürlich ohne Kontrolle weiterfahren!

Noch ein kurzer Gruss, ein freundschaftliches Zulachen e bon vogage!

Aus genau diesem Grund (und natürlich vielen anderen) bin ich stolz darauf Mutter eines Agenten drei mal 21 zu sein!

Das Leben ist wunderbar!

à bientôt, Kirsten

P.S. Da der Agent ja bekanntlich in geheimer Mission unterwegs ist und um seine Sicherheit, sowie die des Kollegen weiterhin zu gewährleisten, wurden ihre Gesichter unkenntlich gemacht!

Wir bitten um Verständnis!

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Firenze

Fieber in Florenz


Kathedrale Santa Maria del Fiore von Florenz

buon giorno Firenze!

Etwas angeschlagen erreichen wir Florenz!

 

Mein ArchitektenHerz schlägt wie wild.

Es ist atemberaubend. Prächtige Bauten. Wunderbare Architektur. Eine Atmosphäre.

 

Hach - ein Sehnsuchtsort!

Eine Straße in Florenz

Auch wenn wir abseits der Touristenpfade wandeln wollen, so ist ein Besuch in der Hauptstadt und größten Stadt der Toskana Pflichtprogramm.

Die romanisch-gotische Kathedrale Santa Maria del Fiore mit ihrer eindrucksvollen Kuppel,  die Uffizien und natürlich Ponte Vecchio standen auf dem Sightseeing Programm.

Ponte Vecchio in Florenz

Trotz des schönen Wetters in Florenz haben wir jedoch unsere ursprünglichen Pläne geändert und werden nicht weiter nach Rom fahren.

Das Wetter hier in Italien ist nur noch vereinzelt schön und die WetterApp verheißt in naher Zukunft nur noch wenige sonnige Tage.

Auf unserem Campingplatz auf dem Monte di Fo weht ein Wind, der Dir die Perücke vom Kopf und die Wurst vom Brot wehen lässt. Es gibt nur selten Möglichkeit draussen die Sonne zu geniessen.

 

Und auch wenn Italien wunderschön ist und ich dahinschmelze, wenn italienisch gesprochen wird, so macht es nichts weiter mit mir! (Sorry Frau (D)Oberlehrerin mit Hund!)

 

So haben wir also unsere Sachen bereits verpackt und werden morgen nach dem Frühstück weiterziehen.
Es wird an Pisa vorbei, über Genua nach Südfrankreich gehen.

Dort sollen die Temperaturen deutlich höher sein und das ist genau das, was wir Schnöddernasen jetzt brauchen!

der Agent dreimal 21 mit Trikot Nr. 1

Aber wir verlassen natürlich nicht eher Italien bevor wir das obligatorische Trikot für den Agenten dreimal 21 gekauft haben...

 

Ob wir noch das gesponserte zweite Trikot - die Kontoverbindung lass ich dem Sponsor dann noch zukommen ;) - noch vor der Abreise ergattern können?? Mal schauen!

Das Leben ist wunderbar!

arrivederci italia, Kirsten

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Attacke

Wir starten!


PKW mit Wohnwagen

buon giorno italia!

Jetzt geht`s also los ...

 

Wir starten in unser grosses Abenteuer und bereisen mit unseren beiden jüngsten Kindern im Wohnwagen Europa.

Wir haben keine Ahnung was uns erwartet. Und keine Ahnung wohin der Winnd uns weht.

Was wird unterwegs passieren? Was wird mit uns passieren? Was wird diese Reise mit uns machen?

Auf all diese Fragen wissen wir (noch) keine Antworten.

Jedoch stellen wir uns diese Fragen auch nicht ernsthaft.

 

 

Wir sind am vergangenen Donnerstag einfach losgefahren.

Haben die alte Dorfschule abgeschlossen, uns von Freunden und Nachbarn verabschiedet, das Auto gestartet und los ...

Unser erstes Ziel sollte Italien werden.

Also Richtung Süden, an Würzburg vorbei und in Füssen über die Grenze nach Österreich. Unsere erste Nacht haben wir auf einem Rastplatz mitten in den Alpen am Fernpass in Tirol verbracht.

Umgeben von schneebedeckten Bergen, idyllisch gelegen, sind wir tagsdrauf erwacht und konnten nicht fassen, was wir sehen und fühlen. Ein unglaubliches Gefühl im ganzen Körper, das ich nicht in Worte fassen kann.

So atemberaubend der erste Tag begann, so atemberaubend ging er dann weiter...

Sollte ich besser Atem stockend sagen??

 

Der erste Tag wurde eine einzige Katastrophe!

Ein Campingplatz, der eher die Bezeichnung WohnwagenAbstellPlatz verdient hätte, und von dem man nur mit meisterlicher Fahr- und Rangierkunst wieder runterkam, ein Pass, der für Gespanne gänzlich untauglich war und nach weiterer Rangierkunst wieder hinabgefahren werden musste. Ein Spiegel, der im Wohnwagen von der Wand fiel und in tausend Splitter zersprang. Eine Alpenstrasse mit 14% Gefälle, die die Bremsen am Gespann zum qualmen brachte. Der Campingplatz, der unser Ziel werden sollte, hatte bereits die Saison beendet und ein Navi, das nicht mit uns sprechen wollte. Völlig erschöpft und mit den Nerven am Ende endlich einen Platz zum Übernachten gefunden, bekamen wir zu hören, dass wir hier nicht stehen dürften.

 

Mehr geht in einen Tag wirklich nicht rein!!

Segelboote auf dem Lago di Ledro

Doch auch das haben wir durchgestanden (was blieb uns auch anderes übrig??)

So sind wir am Samstag am Lago di Ledro auf einem kleinen, feinen Campingplatz angekommmen. Wir haben ganz am Ende einen Stellplatz direkt am See und schauen den Segelbooten und Fischern zu.

Hier werden wir ein paar Tage bleiben, um dann weiter nach Süden zu fahren.

Aber das hat ja keine Eile -- wir haben Zeit! Viel Zeit!

Das Leben ist wunderbar!

Ciao Kirsten

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Feierabend

alles hat ein Ende ...


Einfach! Küche! Erdbeeren mit Quark

... auch die Erdbeer - Saison!

 

Wir müssen jetzt ganz tapfer sein...

 

Der Sommer ist fast vorbei!

 

Ja, der Herbst streckt schon mal die Hand aus und wird den Sommer bald gänzlich ablösen. Morgens ist es schon merklich kühler, das Licht ist weicher und der Tag startet nicht mehr mit lautem "Attacke". Am Abend kann man ab und an noch draussen sitzen, aber ohne Jacke und/oder  in einer Wolldecke eingekuschelt, bleiben nur noch die ganz Harten länger sitzen.

 

Und so ist auch für die Erdbeeren für dieses Jahr bald Feierabend!

Schaaaaaade! Schnief!

Einfach! Küche! Erdbeeren mit Quark

Aber nicht, bevor ich hier noch das super leckere, super einfache, super schnelle Rezept für "Wikipedia`s Spezial Quark" vorstelle!

 

 

Dieses Rezept ist älter als die Sippe theirself.

Seinen Namen verdankt es seinem grösstem Fan - Wikipedia!

Wann immer sich die Gelegenheit bot, wann immer es im Kindergarten etwas zu feiern gab, wann immer ein Kirschkern im Kuchen gefunden wurde...

... Spezial Quark war die Antwort!

Einfach! Küche! Erdbeeren mit Quark

Dieses Rezept ist so simpel, so kinderleicht und so lecker.

 

Für  4Portionen:

 

250 gr Magerquark 20% Fett

250 gr Quark 40 % Fett

500 gr Vanillepudding mit Sahne (den fertigen im Becher!)

Ahornsirup nach Geschmack

 

Alle Zutaten mit einem Schneebesen oder Mixer gut miteinander verrühren - fertig!

Einfach! Küche! Erdbeeren mit Quark

Und dazu schmecken Erdbeeren ganz hervorragend!

 

Erdbeeren putzen und halbieren, grosse Exemplare vierteln. Entweder direkt unter den fertigen Quark heben oder so wie wir seperat dazu servieren.

Einfach! Küche! Erdbeeren mit Quark

hach... einmal könnte ich noch...

Kirsten

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Sippentreff

Berlin, Berlin ...


Soleier

Meine Mama kommt aus Berlin. Und einige meiner damaligen Freunde behaupteten, man könne das auch hören...

Und dann durfte ich selber für ein viertel Jahr in Berlin wohnen. (im letzten Jahrhundert, da stand noch die Mauer!)

 

Hach Berlin... das ist schon eine tolle Stadt! Einige Male waren wir schon mit den Kindern dort, es war immer ein wunderbares Ereignis!

Eigentlich könnten wir mal wieder hinfahren...

Als jetzt ein Teil der Sippe dorthin fuhr, kamen mir Soleier in den Sinn! Was sonst??

 

Kennt irgendjemand Soleier??

 

Eine typische Berliner Spezialität. Früher standen sie neben den Buletten auf dem Kneipentresen und wenn sich andeutete, dass die Nacht lang werden würde, dann ran an die Eier! Hunger und Kater haben dann kaum noch eine Chance.

Soleier gehören zu Berlin wie Funkturm und Wannsee!

Soleier

Für ein grosses Glas mit Deckel (ca. 1,5l Fassungsvermögen):

 

10 Eier

1 Zwiebel

10 Wacholderbeeren

1 TL schwarze Pfefferkörner

2 Lorbeerblätter

1 TL Estragon

1 TL Kümmel

1/2 Bund Dill (ca. 6-8 Stiele)

150 m Weissweinessig

60 gr Salz

40 gr Zucker

700 ml Wasser

Die Eier an der dicken Seite anpieken und in kochendem Wasser 8-10 Minuten hart kochen.

Wasser abgiessen, Eier abschrecken und etwas abkühlen lassen.

 

Die Zwiebel ungeschält (nur die "Haare" am Ende abschneiden) halbieren und mit der Schnittfläche nach unten in einer Pfanne ohne Öl wirklich dunkel anbraten. Sie sollte kurz vor verbrannt sein!!

 

Das Wasser mit dem Essig und den Gewürzen, sowie den angerösteten Zwiebelhälften in einem Topf aufkochen lassen.

 

Die Eier pellen und abwechselnd mit den Dillstielen in einem grossen Glas schichten.

Den heissen Gewürzsud darübergiessen und das Glas fest verschliessen.

Abkühlen lassen und im Kühlschrank oder im kalten Keller mindestens 2 Tage durchziehen lassen.

Soleier

Und wie isst man die???

 

Als Erstes fischt man mit einer sauberen Kelle ein Ei aus dem Glas.

Ob man es dann längs oder quer halbiert, ist eine Glaubensfrage, auf die ich hier nicht eingehen möchte ;)

Wir halbieren sie längs!!

 

Danach wird vorsichtig das Gelbei herausgelöst und erst einmal beiseite gelegt.

In die Mulde wird ein Klecks Senf gegeben, ein Spritzer Raps- oder Sonnenblumenöl, ein Spritzer Essig (Weissweinessig, ich bevorzuge dunklen Balsamikoessig), das Gelbei wieder behutsam in die Mulde setzen, mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen und dann die Eihälfte mit einem Schwups in den Mund!

Dit is dufte!

 

Gerne kann man ein bischen variieren, in dem man verschiedene Sorten Senf versucht, auch grobkörniger Senf schmeckt fantastisch, und unterschiedliche Essig- und Ölsorten probiert.

Letztes Ostern habe ich eine geviertelte Rote Beete-Knolle in den Sud getan und je

1/2 TL Fenchel und Koriander ohne Öl in einer Pfanne angeröstet und zusammen mit einem daumengrossen Stück Ingwer, in kleine Stücke geschnitten, in den Gewürzsud gegeben. 

Die Soleier hatten so einen orientalischen Touch und waren herrlich rosa!!

Eine köstliche Variante!

Leider kann ich die Fotos davon nicht mehr finden :(

Ick mach’n Abjang! Oder wie die Sippe sagt: Tschö mit Ö!

Kirsten

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Deal

Nachbarschaftshilfe


Erdbeer Schogetten Kuchen

Dass es hier im Moment wieder kuchenlastig ist, liegt nicht an mir!

 

Ich wollte ja eigentlich als nächstes hier ein Rezept für Grillgemüse vorstellen und dann noch eins für eine köstliche Quarkspeise...

 

Aber manchmal kommen Dinge dazwischen, die wirklich sooo wichtig sind, dass man von seinen ursprünglichen Plänen abrücken muss! Man hat gar keine andere Wahl!

 

 

In diesem Fall ist es eine erst nur vermutete, nun aber auch wissenschaftlich belegte Abneigung von Stachelbeeren...

 

... ach was sage ich? Abneigung? Eine Ablehnung! Ein Widerwille! Ein regelrechter Abscheu!

Erdbeer Schogetten Kuchen

Das kann man nicht ignorieren!

Dagegen muss man etwas tun!

 

Das fällt unter das oberste Gebot der Nachbarschaftshilfe!!

Und was hilft gegen eine ausgeprägte  Abneigung von Stachelbeeren??

 

 

RICHTIG!

 

 

Erdbeeren!!

 

Am besten in Form von Kuchen...

Erdbeer Schogetten Kuchen

für ein Backblech

 

100 gr Schogetten Joghurt - Erdbeer

160 gr Mehl

40 gr Speisestärke

2 TL Backpulver

200 gr Zucker

180 gr weiche Butter oder Backmargarine (z.B. Sanella)

4  Eier

 

 

1 kg Erdbeeren

400 gr Schlagsahne

1 Päckchen Erdbeer - Sahne  Tortencreme (findet Ihr bei den Backzutaten)

500 gr Mascarpone

 

 

15 Stück Schogetten Joghurt - Erdbeer

 

 

 

Den Backofen auf Ober-/Unterhitze 180°C oder Umluft 160°C vorheizen.

 

Das Backblech mit Backpapier auslegen. Wenn keines vorhanden, einfetten.

 

 

Die Schogetten in einem kleinen Topf im Wasserbad schmelzen. (Dafür einen größeren Topf mit Wasser füllen, den kleinen Topf hinein stellen/hängen, das Wasser erhitzen bis es fast !!! kocht, die Schogetten so schmelzen. Aufpassen, dass kein Wasser in den kleinen Topf schwappt!

 

Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen. Zucker, Eier und die Butter/Backmargarine, sowie die geschmolzenen Schogetten  dazugeben und verrühren.

Ca. 2 Minuten auf höchster Stufe mit dem Mixer cremig rühren.

 

Den Teig auf dem Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen ca. 20 min backen.

 

Stäbchenprobe, wenn fertig, aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

 

 

Die Erdbeeren säubern (am besten nur trocken abputzen, das funktioniert super mit einem sauberen und trockenen Backpinsel!!) Einige zum Garnieren beiseite stellen, alle anderen in kleine Würfel schneiden.

Die Sahne steifschlagen. Ebenfalls ein bisschen davon zum Garnieren in den Kühlschrank stellen.

Die Tortencreme wie beschrieben mit 200 ml kaltem Wasser in einer Schüssel ca. 30 Sekunden verrühren. Die Mascarpone unterrühren. Ebenfalls etwas geschlagene Sahne unterrühren, anschliessend den Rest der Sahne locker unterheben. Die Erdbeerstückchen ebenfalls unterheben.

 

Die Creme auf dem kalten Boden verstreichen und ca. 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

 

Vor dem Servieren den Kuchen in Stücke schneiden. Die verbliebenen Schogetten Stücke diagonal mit einem scharfen Messer halbieren, die restlichen Erdbeeren in dicke Scheiben schneiden, diese halbieren. Jedes Stück Kuchen mit je einem halben Schokostück, einer halben Erdbeerscheibe und einem Tupfer Sahne garnieren.

Erdbeer Schogetten Kuchen

So, Auftrag erledigt!

 

Quasi die Welt gerettet!

(Batman kann sich um die GANZ großen Probleme kümmern - ist doch schön, wenn man dem Hero mal was abnehmen kann!)

 

Und Frau Nachbarin muss sich vor den bösen Stachelbeeren nicht mehr fürchten...

Ich kümmere mich jetzt mal wieder um unsere anderen Baustellen.

Kirsten

PS: Sollte noch jemand Hilfe brauchen bei diversen Abneigungen, Widerwillen und/oder Abscheu gegen irgendwelche Früchtchen und dergleichen, hinterlasst mir eine Nachricht in den Kommentaren. Batman oder ich kümmern uns darum - versprochen!

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bunt, bunt, bunt sind ...

Freunde und Nachbarn


Stachelbeer Baiser Torte

Freunde machen das Leben bunt!

 

Ich meine echte Freunde...

Freunde, die bleiben, auch wenn man von Südamerika nach Sibirien zieht oder von Moskau auf die Malediven oder von Bad Essen nach Bebra!

Freunde, die sofort Bescheid sagen, wenn es mal besch... läuft und Bilder schicken, wenn wieder (fast) alles gut ist!

Freunde, die Rhabarber haben und teilen! Hier noch mal nachzulesen!

Stachelbeer Baiser Torte

Aber auch Nachbarn machen das Leben bunt!

Ich meine Nachbarn, die gleich offen auf einen zukommen und so gar nicht fremdeln!

Nachbarn, die einfach so unseren "Rasen" mitmähen!

Nachbarn, die Stachelbeeren haben und diese verschenken!

Stachelbeer Baiser Torte

Was die Ernte angeht, vermisse ich unseren Garten ja schon ein bisschen, aber wenn ich an die viele Arbeit damit denke, dann schon wieder nicht!

Umso mehr habe ich mich gefreut, als Frau Nachbarin erzählte, dass sie die Stachelbeeren aus ihrem Garten nicht möge und deshalb nicht essen und dass ich sie mir doch pflücken könne...

 

Yummie! Ich mag Stachelbeerenn! So schön sauer!

 

Und so kamen wir heute zu unserem Kuchen. Stachelbeerkuchen mit Baiser und vanillepudding.

für eine 20 cm Springform:

 

85 gr weiche Butter

4 Eigelb

1 Prise Salz

1 Päckchen Vanillezucker

125 gr Zucker

125 gr Mehl

1 TL Backpulver

3 EL Milch

 

200 gr Zucker

4 Eiklar

 

400 gr Stachelbeeren

50 gr Zucker

1 Päckchen Vanillepudding

1 Päckchen Vanillezucker

 

1 Päckchen Vanillepudding

200 ml Milch

2 EL Zucker

Backofen auf Ober-/Unterhitze 175° C oder Umluft 150°C vorheizen.

2 Springformen Durchmesser 20 cm fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Wer nur eine hat, muss in 2 Etappen backen.

 

Eier trennen.

 

Die Butter mit der Prise Salz, dem Vanillezucker und dem Zucker cremig rühren. Die Eigelbe nacheinander unterrühren (jedes ca. 30 Sekunden einrühren!)

Mehl und Backpulver mischen. Zusammen mit der Milch in die Zucker-Butter-Mischung rühren.

Teig halbieren und in die Springformen verteilen unnd glattstreichen.

Wer nur eine hat, die zweite Teighälfte solange im Kühlschrnk kalt stellen.

 

Eiweiss steif schlagen. Den Zucker einrieseln lassen und noch so lange weiterschlagen, bis die Masse glänzt.

Die Baisermasse ebenfalls teilen und auf dem Teig locker verteilen. (auch hier, die zweite Portion kaltstellen, wenn nur eine Form vorhanden.)

 

Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.

Herausnehmen, mit einem Messer vorsichtig vom Rand lösen und die Form entfernen.

Abkühlen lassen.

Die Form säubern, erneut fetten und ausbröseln und den zweiten Boden ebenso backen.

 

 

Den Vanillepudding nach Packungsanweisung mit nur 200 ml Milch zubereiten und kalt stellen.

 

Für die Fruchtfüllung die Stachelbeeren verlesen und gegebenenfalls säubern.

75 ml Wasser mit dem Zucker aufkochen, die Beeren dazugeben und ca. 2 Minuten köcheln lassen, vorsichtig umrühren, das die Früchte nicht zu sehr zermatschen.

In der Zwischenzeit das Puddingpulver in 4 EL Wasser anrühren und in den Topf geben. Noch eine weitere Minute köcheln lassen, dabei vorsichtig rühren.

Das Kompott in eine Schüssel umfüllen, etwas abkühlen lassen.

 

Einen abgekühlten Tortenboden auf eine Platte setzen, Tortenring darumlegen, zuerst die noch lauwarme Fruchtfüllung darauf geben, dann den kalten Pudding. Den zweiten Tortenboden obenauf legen.

Ca. eine Stunde kalt stellen.

Stachelbeer Baiser Torte

Die Tortenböden lassen sich wunderbar am Tag vorher backen. Diese ganz abkühlen lassen und dann in einer (oder zwei) Blechdosen aufbewahren. Auf keinen Fall in Plastikdosen, dann schwitzt der Baiser und es bilden sich kleine Wassertröpfchen!

Am nächsten Tag füllen, wie o.a. kaltstellen und dann lecker-lecker ...

Und ganz besonders gut schmeckt es, wenn dann die Nachbarn vorbeikommen und man den Kuchen gemeinsam geniesst!

Und für alle, die keine Stachelbeeren mögen, gibt es dann Erdbeer-Schogetten-Kuchen ... (Rezept demnächst!)

Freunde und Nachbarn grüßend

Kirsten

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meine Liebe

die Holländer! :)


Dutch Baby mit Blaubeeren und Bananen oder einfach Ofenpfannkuchen

Ein Sonntagsfrühstück ohne PiPaPo ist doch einfach nur ein Frühstück, oder??

 

Ich liebe Frühstück! und ich meine nicht nur `ne Klappstulle und `nen schnellen Kaffee aus der Maschine, sondern Frühstück! Echtes Frühstück ...

 

...mit frischem Brot oder Brötchen. Mit Wurst und Käse, Schokoscheiben, Marmelade und Honig, frisch gepresstem Orangensaft und selbst gebrühtem Kaffee, gekochten Eiern und Dutch Baby!!!

 

 

DAS ist ein SonntagsFrühstück!

 

 

Hä??

Dutch Baby?? was ist denn das?? - höre ich Euch stirnrunzelnd fragen ...

 

Ja - die Holländer haben`s nun mal drauf! (auch das Fussball spielen - jawoll!!)

Dabei ist das Dutch Baby aber gar kein holländisches Baby, sondern ein deutsches!

Dutch Baby - Ofenpfannkuchen

Das Dutch Baby, auch German Pancake genannt, ist ein Ofenpfannkuchen, der Anfang 1900 in Seattle in einem Restaurant zum ersten Mal auf den Teller kam. Aus "Deutschem Pfannkuchen" wurde wohl durch amerikanisches Genuschel "Dutch Pancake"!

 

aber die Vorstellung, die Holländer hätten es erfunden, lässt mein Herz schneller pochen!! ;)

 

Das Schöne am Dutch Pancake ist, dass der Backofen die ganze Arbeit macht. Im Gegensatz zum klassischen Pancake, der Stück für Stück in der Pfanne auf dem herd gebacken wird und somit recht zeitintensiv ist, rührt man beim Ofenpfannkuchen Eier, Mehl, Zucker und Milch zusammen und ab damit in den Ofen!

 

Gerade am Sonntag will ich morgens nicht lange in der Küche rumtüddeln, da will ich Frühstück!!

 

Da kommt so ein Baby, egal ob deutsch oder dutch, doch gerade richtig!!!!

Dutch Baby - Ofenpfannkuchen

3 Eier
150 g Mehl
250 ml Milch
50 g Zucker
1 Prise Salz
1/2  TL Zimt
1 Päckchen Vanillezucker

1 EL Butterschmalz

2  Bananen
2 EL brauner Zucker

eine handvoll Blaubeeren (frisch oder TK)
Puderzucker zum Bestäuben

 

 

 

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine große ofenfeste Pfanne (ca. 26 cm Durchmesser) direkt mit in den kalten Ofen geben und mit aufheizen.

Mehl, Zucker, Zimt, Vanillezucker und Salz in einer großen Rührschüssel miteinander vermischen und in der Mitte eine kleine Mulde drücken.


Die Eier trennen, das Eiweiß separat zu Eischnee schlagen und beiseite stellen.

Das Eigelb mit  der Milch verrühren und in die Mulde gießen.
Nun die Eiermilch von innen nach außen mit einem Schneebesen kräftig durchrühren. Dabei aber bitte gerade nur so lange rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist!


Zum Schluss vorsichtig den Eischnee unterheben. Es sollten noch kleine Eiweißwölkchen zu sehen bleiben.  Hier gilt: Lieber weniger als mehr rühren!!


Die Bananen schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.

 


Sobald der Ofen fertig vorgeheizt ist, die Pfanne mit Topflappen aus dem Ofen holen

ACHTUNG: Die Pfanne ist jetzt sehr heiß!!! Nicht ohne Topflappen anfassen!!!


Das Butterschmalz in die heiße Pfanne geben und gut durchschwenken, damit auch die Ränder eingefettet werden. Noch einmal: ACHTUNG: die Pfanne ist sehr heiss!!


Den Teig in die Pfanne giessen, Bananenstücke darauf verteilen und diese mit braunem Zucker bestreuen, so karamellisieren die Bananen während des Backens! Die Blaubeeren ebenfalls auf den Teig geben.
Die Pfanne nun zurück in den Ofen (ACHTUNG HEISS!) und 20-25 Minuten backen. Der Pfannkuchen sollte am Ende schön goldbraun sein, nicht mehr wabbeln und seinen typischen Rand haben.

 

 

Den Tisch für das Frühstück können in der Zwischenzeit die Anderen decken, ich widme mich dem Ofen-Kino!

Am Anfang passiert recht wenig, sozusagen nix!

Aber auf einmal geht der Teig am Rand explosionsartig auf. Das ist echt ganz grosses Kino!

 

Wenn Euer herrlich duftendes Dutch Baby fertig ist, holt Ihr es aus dem Ofen (Ihr wisst schon: HEISS!), eine gute Portion Puderzucker oben drüberstreuen und auf geht`s!

 

Frühstück ist fertig!!

Dutch Baby - Ofenpfannkuchen

Und? Wer hat`s erfunden?

 

Mir doch egal - lecker ist es!!

Ich nehm mir noch ein Stück und `nen Kaffee dazu und träum mich nach Holland!

Kirsten

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Hessen oder wo?

von Heimat und Chören


Heimathafen - Hessenküche

Meine Heimat - Deine Heimat

Hessenküche über dem Tellerrand

Bald sind wir ein Jahr in Hessen.

Unsere Heimat wird es niemals sein, wohl aber unser Zuhause!

 

 

Vieles ist so ganz anders als in Niedersachsen, aber anders ist ja auch schön...

 

Die Landschaft ist wirklich atemberaubend! Wunderbare Landstriche, Hügel und fast schon kleine Berge (fürs Fahrrad fahren schon GROSSE Berge!), entzückende kleine Dörfer, malerisch in die Gegend gekleckst, famose Wolkenformationen.

 

Die Mentalität oft gewöhnungsbedürftig, aber durchaus auch mal herzlich ;)

 

Das Essen einfach köstlich und für mich ein Schlaraffenland! Ich habe grüne Sosse kennengelernt (auch wenn sie hier weiiiit entfernt von Frankfurter grüner Sosse ist,

nicht wahr Ella?) und liiiiebe sie auch so! Mit Kartoffeln und Eiern ... hmmmm ...

Kartoffeln oder Klöse mit Duckfett - ebenfalls köstlich. Oder Ahle Worscht! Yummie! Oder Weckewerk ... gebraten wirklich lecker. Speck- und Zwiebelkuchen ... grandios! Oder Krautwickel ... Jaaaaa, bitte!!

Hessenküche über dem Tellerrand: Frittata mit grüner Sosse und Ei

Am letzten Donnerstag hatte der Herr Lehrer geladen. Als Einstand wurde die letzte Probe vor der Sommerpause in der alten Dorfschule abgehalten. Der Buchcafe - Chor Bad Hersfeld war unser Gast und fast alle durften wir hier begrüssen.

War das ein Hallo! So wundervolle Menschen, die alle die Liebe zur Musik und gutem Essen eint. Das musste doch ein fantastischer Abend werden...

 

Es war von Anfang an eine so herzliche Atmosphäre, wunderbar leicht und entspannt, dabei spannend und interessant die Gespräche, viel gelacht, lecker gegessen, ein bisschen gesungen -

Ein wirklich toller Abend!

Hessenküche über dem Tellerrand: Speckkuchen - Schnecken & Zwiebelkuchen - Schnecken

Bis auf, ich glaube zwei Chormitglieder, sind alle anderen Zugezogene wie wir. Nur nicht mehr so frisch  -  zugezogen natürlich :)

So lag es nahe, dieses allgemeine Heimatdurcheinder mit gemeinsamen Hessenzuhause zum Thema des Buffets zu machen.

Meine Heimat - Deine Heimat

Hessenküche über dem Tellerrand

Ich als Niedersachse noch neu in Hessen will mir nicht anmassen original hessisch zu kochen.

Und doch sollte es hessische Spezialitäten geben - so war der Plan!

 

Also habe ich Grüne Sosse und Duckfett, Ahle Worscht und Weckewerk, Speck- und Zwiebelkuchen neu interpretiert...

... sozusagen hessisches Sushi ... oder hessische Tappas ... hessische Canapès ...

 

Ich habe das Ganze als Fingerfood - Buffet angerichtet!

Hessenküche über dem Tellerrand: feine Gehacktes - Igelchen

Es gab

  • Gazpacho mit Stracke
  • Frittata mit grüner Sosse und Ei
  • Kochkäseschaum "Caprese"
  • Weckewerk am Spiess
  • Schinken am Spiess
  • Kochkäse mit Musik - Canapès
  • Ahle Worscht - Häppchen
  • Gemüse mit Dip "grüne Sosse"
  • Kartoffeln mit Dip "Duckfett"
  • Speck - Schnecken
  • Zwiebel - Schnecken
  • feine Gehacktes - Igel
  • hessisches Pull Apart
  • Kreppel - Eierlikör - Tiramisu
  • Frankfurter (Schoko) ohne Kränzchen im Glas
Hessenküche über dem Tellerrand: Kochkäse - Schaum  "Caprese"

Und es war wirklich lecker! Alles!

 

Ich weiss, dass Eigenlob angeblich stinkt, aber ich bin mir sicher, dass es auch den Chories geschmeckt hat. Zumindest war am Ende kaum noch etwas über!!

Ich habe den Abend sehr genossen!

Und ich hatte das Gefühl, dass sich auch unsere Gäste in der alten Dorfschule sehr wohl gefühlt haben.

 

 

Das machen wir mal wieder, ge??

Allen (auch nicht Chories) tolle Sommerferien, eine erholsame Sommerpause und/oder schönen Urlaub!

Kirsten

P.S.  Einfach Küche macht keine Sommerferien! Schaut mal wieder rein!

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Weihnachtsgeschenk

statt Grillen


Quiche an Midsommer

Also im Sommer gibt es doch nix Schöneres als grillen!

 

 

Köstliche Bratwurst, leckere Steaks, Yummy Hähnchenfilets, zartschmelzender Grillkäse ...

 

... und dazu ein frisch (auf)gebackenes Brot und selbstgemachte Kräuterbutter ...

 

... oder ein schneller Nudelsalat "quer durch Kühlschrank und Vorratskeller" ...

 

... auch lecker sind duftende Ofenkartoffeln mit leckerem Kräuterquark ...

 

 

Hach ...  grillen ist einfach herrlich! Bei schönem Wetter am liebsten jeden Tag!

In der alten Dorfschule grillt nämlich der Silberfuchs höchstpersönlich!!

 

Und so habe ich mal Pause bei der Frage "was koch ich heute" !  ;))

Quiche an Midsommer

Aber dann gibt es da so ein wunderbares, easy - peasy, schnell gemachtes, gar köstliches Sommergericht, das so wandelbar und immer lecker ist, dass eben doch nicht den ganzen Sommer lang gegrillt wird!

Quiche!!!

Zu Weihnachten fragten meine beiden grossen Jungs mich nach einem Geschenkewunsch ...

 

uiuiui, schwierige Frage.

Wünsche erfülle ich mir in der Regel selber.

Also keine wirklichen Weihnachtswünsche  vorhanden.

Da gibt es allerdings ein paar Wünsche, die ich mir nicht selber erfülle -

die übersteigen nämlich das Budget.

Na und somit taugen diese Wünsche auch nicht zum Weihnachtswunsch für Salamischeibe und Wikipedia.

 

Ein Dilemma!!

 

Also musste ich einen Wunsch herzaubern, der kein echter Wunsch war, aber das Potenzial hatte, einer zu sein.

Eine Quicheform!!

 

 

 

Die beste Idee ever!!!!

ich frage mich, warum ich mir nicht schon lange eine solche Quicheform gewünscht hab??

( Vermutlich hätte ich sie mir längst selber gekauft und dann hätte ich ja keinen Wunsch mehr gehabt... )

Quiche ist ein so wunderbares, easy - peasy, schnell gemachtes unnd gar köstliches Gericht, so wandelbar und immer lecker, dass es seit Weihnachten ständig auf den Tisch kommt.

 

 

Den Jahreszeiten angepasst kommt darauf, was Kühlschrank und Keller so hergeben.

Und manchmal kaufen wir sogar extra dafür ein ...

 

Jetzt im Sommer gerne die Variante mit frischem Spinat, Frischkäse und Pinienkernen.

Oder mit Tomaten und Mozzarella. Oder mit Lachs, Zucchini und Feta.

 

Aber unser absoluter Favorit ist mit geräucherten Forellenfilets, karamellisierten roten Zwiebeln und Ziegenfrischkäse!

Quiche an Midsommer

für eine Quicheform ersatzweise eine Springform

 

1 Packung frischer Blätterteig (soll ja easy - peasy sein!)

etwas Butter zum Einfetten der Form

2 rote Zwiebeln

2 TL brauner Zucker

1 El Olivenöl

100 gr geräucherte Forellenfilets

50 gr geriebener Emmentaler

3 Eier

100 ml Schlagsahne

75 gr Ziegenfrischkäse (mit oder ohne Kräuter)

Salz

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Thymian (ich verwende jetzt im Sommer frischen Zitronenthymian ansonsten getrockneten)

Die Zwiebeln schälen und in Halbmonde schneiden.

Das Olivenöl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze darin andünsten. Sie sollen aber kaum Farbe nehmen. Mit dem Zucker bestreuen, diesen kurz schmelzen lassen und dann unter die Zwiebeln rühren, um sie zu karamellisieren. Pfanne vom Herd nehmen.

 

Die Forellenfilets in kleine Stücke schneiden.

 

Die Eier mit der Sahne und dem Ziegenfrischkäse kräftig verrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

 

Den Ofen auf Umluft 200°C oder Ober-/Unterhitze 225°C vorheizen.

 

Die Quichform fetten und mit dem Blätterteig auslegen. Ich rolle dazu den Blättertieg aus, schneide einen ca 10 cm breiten Streifen ab, lege das grössere Stück in die Form und flicke das abgeschnittene Stück daran. Vorsichtig mit dem Fingerrücken an den Rand der Form drücken, dabei aufpassen, dass keine Löcher  entstehen.  

 

Die vorbereiteten Zwiebeln auf dem Blätterteig verteilen, ebenso die Forellenfiletstücke.

Mit dem geriebenen Käse bestreuen und die Eiermilch vorsichtig in die Form giessen. Es sollte der gesamte Belag mit der Eiermilch bedeckt sein.

 

Für ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Die Füllung sollte komplett gestockt sein und beim Antippen der Form darf nichts mehr schwappen. Der Blätterteigrand sollte schön goldgelb gebräunt sein. (was für eine dämliche Beschreibung! Goldgelb gebräunt - tse !!)

Quiche an Midsommer

Vorsichtig aus dem Ofen nehmen und - wenn so wie bei mir eine Quicheform mit Hebeboden -       aus der Form heben.

 

Auf einem Brett auf den Tisch auf den Teller auf die Gabel über den Mund in den Bauch!!

Quiche an Midsommer

Und da ich gleich 2 Quiche (wie ist eigentlich die Mehrzahl??) gemacht habe, ist für morgen die Frage nach dem "was gibt`s heute?" schon mal geklärt.

 

Wird schon wieder nicht gegrillt!!!

 

 

So geht Sommer ...

Kirsten

PS:  Heute ist Midsommer!! Sommeranfang und der längste Tag des Jahres!

 Macht was Schönes daraus  ;-)

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happy birthday

Sag zu der Zukunft  Hüa!!


sweet table Pferde

Kaum vergehen 365 Tage und WOW - schon ist ein Jahr vergangen!

 

Letztes Jahr um diese Zeit haben wir Drachen gezähmt...

... und Chaos ... und Aufregung ...

 

Wir waren kurz vor dem Umzug. Der Umzug in unser neues Haus - die alte Dorfschule.

Der Umzug in ein anderes Bundesland. Der Umzug in eine Zukunft, von der wir keine Ahnung hatten, wie sie aussehen wird.

 

Wer mag, kann hier nochmal nachlesen.

sweet table Pferde

Wir hatten keine Vorstellung von dem, was kommen wird, aber hätten wir eine gehabt, würde ich jetzt schreiben, es ist noch besser geworden als wir uns das vorgestellt haben.

 

 

Die alte Dorfschule ist unser Traumhaus. Das andere Bundesland - naja, was die Mentalität angeht oft gewöhnungsbedürftig (wobei an das ein oder andere werde ich mich - hoffentlich - nie gewöhnen), aber dennoch gut. Die Landschaft nach wie vor wunderschön. Die eine Schule fast beendet, die  Andere  die Beste.

Und gestern gab es mal wieder was zu feiern!!

 

Trommelwirbel ...

 

Applaus, Applaus ...

 

Der Agent drei mal 21 wurde drei mal 1.461 Tage alt!

sweet table Pferde

Und dieses mal wurden eben keine Drachen gezähmt, sondern es ging über Stock und über Stein ...

                            

                                                             "Sag zu der Zukunft Hüa!"

 

Pferde, Pferde, nix als Pferde. Große, kleine, braune, weisse, graue, Kalt- und Warmblüter, Hengste, Stuten und Wallache, Ponys und Fohlen - Pferde sind DAS bevorzugte Fortbewegungsmittel des Agenten.

 

 

Und so konnte der sweet table natürlich nur ein Motto haben ... Pferde ...

sweet table Pferde

Es war ein schöner Tag!

 

Der ein oder andere, der nicht auf dem Klo sass und auch nicht tuten musste, kam vorbei, um mit dem Agenten zu feiern und den süssen Tisch abzugrasen.

sweet table Pferde

Hach, ich liiiiiebe Geburtstage!!

 

Am liebsten würde ich jeden Tag einen sweet table bebacken!

Ist nicht jeder Tag irgendjemandens Geburtstag?? ;)

Happy Birthday to all

Kirsten

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Sibirien

Bären Hunger!!


Pasta mit Tomatensugo

Kennt Ihr das??

 

Es ist 19 Uhr und - ausser Frühstück und ein paar Keksen zum nachmittäglichen Espresso - gab es den ganzen Tag nichts Nennenswertes zwischen den Zahnreihen!

 

Der Magen knurrt wie ein Bär in der sibirischen Taiga.

 

Eigentlich hast Du auch gar keine Lust Dich jetzt noch aufzuraffen und zu kochen ...

... aber für Pizza - Flizza fehlt das Geld oder man (wir) lebt so dermassen auf dem Dorf, da fährt gar kein Pizza-Taxi oder Pizza gab es gestern (und vorgestern) schon oder man ist

Pizza - Allergiker oder was  auch immer gerade gegen Pizza spricht ...

 

Also doch aufraffen und in die Küche. Kühlschrank auf. Oooh! Sehr übersichtlich ...

 

Umso weniger im Kühlschrank - Umso größer ist die Fantasie gefragt, was man daraus zaubern könnte.

Pasta mit Tomatensugo

Was ich fast immer im Haus habe, sind Nudeln. Und Tomaten. Und meistens Speckwürfel. Und Kapern. Und Zwiebeln. Und Schokolade.

 

Na, daraus lässt sich doch was machen!!

 

Nudeln alla puttanesca oder Nudeln mit Tomaten Sugo. Und zum Nachtisch Schokolade!

 

Lecker sag ich Euch! Und schnell gemacht, damit die Lust zum kochen nicht überstrapaziert und der sibirische Bär schnellstens gezähmt wird ...

Pasta mit Tomatensugo

Für 4 Portionen:

 

500 gr Nudeln jedweder Art

1 Zwiebel

125 gr Speckwürfel/Baconwürfel/Schinkenwürfel

eine in Salzlake eingelegte Sardelle (wenn vorhanden)

2 EL Tomatenmark oder Ajvar zur Not Ketchup

250 gr Kirschtomaten ("normale" gehen natürlich auch)

2 TL Kapern

Kräuter, was der Kräutergarten oder TK so hergeben

(ich habe Thymian, Basilikum und Petersilie genommen)

Salz

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

wenn vorhanden geriebener Käse oder Parmesan

 

 

 

Das Nudelwasser mit einem TL Salz schon mal zum kochen bringen.

 

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, die Kirschtomaten halbieren, normale Tomaten in grobe Stücke schneiden. Die Sardelle unter kaltem Wasser kurz abbrausen und in minikleine Stücke schneiden. Keine Angst - das Sugo schmeckt nicht ein bisschen nach Fisch!!!

 

Die Zwiebel zusammen mit den Speckwürfeln in einer Pfanne leicht anbraten. Bratfett ist nur nötig, wenn Schinkenwürfel verwendet werden. Die Mini-Sardellenwürfelchen und das Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten.

Die vorbereiteten Tomaten in die Pfanne geben, ebenso die Kapern mit etwas Flüssigkeit.

Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze etwas schmoren. Ab und zu rühren.

 

Die Nudeln in das kochende Wasser geben und nach Packungsanweisung kochen.

 

Nach ca. 4-5 min ca. 2 Kellen Nudelwasser in die Pfanne zum Sugo geben.

Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken.

 

Nudeln fertig kochen und zusammen mit dem Sugo servieren.

 

Wer will (und hat) streut geriebenen Parmesan oder anderen Käse darüber.

Italien Gardasee

Da braucht niemand mehr Pizza!

Ausser man ist gerade am Gardasee - dann vielleicht doch ... (ganz, ganz liebe Grüsse!)

 

приятного аппетита


Kirsten

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kuchenlastig

endlich wieder Mittagessen


grüner Spargel Salat mit Mozzarella und Blaubeeren

Hier war es in der letzten Vergangenheit ja mächtig kuchenlastig!

 

Ist ja nicht so, dass es bei uns nix anderes gäbe, aber wie bekannt, essen wir abends warm. Da wir es geniessen, dass wir alle zusammen essen, bleibt wegen der unterschiedlichen "nach-Hause-kommen-Zeiten" nur der Abend dafür. Uns gefällt es!

 

Also koche ich am späten Nachmittag, was dann zwischen sechs und halb sieben auf dem Tisch steht. Und genau da liegt das problem...

...dann noch Fotos machen?? Wo alle schon mächtig hungrig sind?? Ausserdem wollen wir ja auch alle warmes Essen haben! Wenn also erst noch geknipst werden soll? Ausserdem ist diese Art von Essen viel schwerer zu fotografieren, finde ich! Und das Licht ist abends auch nicht mehr so toll!

Um es auf den Punkt zu bringen, meistens habe ich einfach keine Lust mehr erst noch an den Blog zu denken...

 

Mittags ist das ganz anders! Wenn der Kuchen im Ofen einen köstlichen Duft verbreitet, bereite ich schon alles für die Fotos vor und mit grosser Freude wird ein Bild nach dem anderen geschossen...

 

Tja, und so kommt es, dass in letzter Zeit nur Kuchen vor die Linse kam!

 

 

Aber das kann ja nicht so bleiben... Zumal im Moment Spargelzeit ist!

Ich liiiiebe grünen Spargel - köstlich!

Am liebsten ganz klassisch mit einer Sauce hollandaise, neuen Kartoffeln und ein paar Scheiben rohen und gekochtem Schinken.

 

Manchmal überkommt es mich jedoch und ich probiere ein wenig aus. So dieses Mal!

grüner Spargel Salat mit Mozzarella und Blaubeeren

Herausgekommen ist ein sommerlich leichter Spargelsalat mit Mozzarella,

Lachs - Schinken und Blaubeeren.

für 4 Portionen:

 

750 gr grüner Spargel

etwas Olivenöl

75 gr Staudensellerie

250 gr Büffelmozzarella

125 gr Blaubeeren

100 gr Lachs - Schinken oder Bündner Fleisch in Scheiben

50 gr gesalzene Cashewkerne oder gesalzene Mandeln

eine Hand voll Basilikumblätter

 

3 EL Ahornsirup

6 EL Rotweinessig

9 EL Olivenöl

Salz

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

 

Der Spargel muss nicht geschält werden, nur die holzigen Enden abschneiden, in ca. 10 cm lange Stücke schneiden.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Spargelstücke bei mittlerer Hitze braten, bis sie noch Biss haben.

 

Den Staudensellerie putzen und in feine Scheiben schneiden.

 

Den Schinken in grobe Stücke zupfen.

 

Den Mozzarella abtropfen und mit einem Stück Küchenrolle gut trocken drücken, ebenfalls in grobe Stücke zupfen.

 

Blaubeeren verlesen, von den Stielen befreien und wenn nötig säubern.

 

Die Basilikumblätter von den Stielen abzupfen und mit den Fingern etwas zerkleinern.

 

Die Cashewkerne bzw. Salzmandeln grob hacken.

 

Für die Salatsauce die Zutaten gut miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

 

 

Die vorbereiteten Zutaten in einer Schale anrichten und mit der Vinaigrette übergiessen. Die Cashewkerne oder Salzmandeln darüberstreuen.

grüner Spargel Salat mit Mozzarella und Blaubeeren

Ich habe die Vinaigrette seperat dazu serviert, so konnte sich diese jeder selbst über seinen Salat giessen.

Dazu gab es frisches Baguette.

Das perfekte Essen bei diesen Temperaturen!

 

Lasst es Euch schmecken

Kirsten

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meine Mama

Erinnerungen


Biscuitrolle mit Himbeeren und Brombeeren

Biscuitrolle ist Kindheitserinnerung pur!!!

 

Biscuitrolle und Windbeutel hat meine Mama oft gebacken. Windbeutel zum Kindergeburtstag (sie nannte diese "Sturmsäcke") und besagte Rolle für den Kaffeeklatsch am Sonntag.

Und immer mit Preiselbeersahne.

Manchmal schlummerte auch eine Rolle in der Tiefkühltruhe und die wurde dann erst kurz vor dem Klatsch herausgeholt und war dann im Inneren noch leicht gefrostet.

 

War das köstlich!!!

Biscuitrolle mit Himbeeren und Brombeeren

Ich liebe Biscuitrolle!


Wenn es bei uns denn mal Kuchen vom Bäcker gibt, dann am liebsten ein Stück Zitronenrolle.

 

Biscuit ist so wunderbar fluffig, nicht zu süss, ein herrlich zartes Gefühl im Mund.

Und die Creme muss ebenfalls nicht zu süss sein, zartcremig und genau den Geschmack haben, den sie vorgibt zu sein. Nicht mehr - und nicht weniger!!

 

Ganz einfach!

 

 

Und Biscuitteig ist ganz einfach herzustellen und dabei ratz-fatz.

Selbst die Rolle ist ganz einfach, wenn man ein, zwei Tricks kennt und diese beherzigt.

 

 

Und warum backe ich sie dann eigentlich so selten??

 

Das wird sich jetzt definitiv ändern!

 

 

Ich habe mich jedoch dieses Mal für eine sommerliche Quarkfüllung entschieden zusammen mit Him- und Brombeeren. Auch köstlich!

Biscuitrolle mit Himbeeren und Brombeeren

Biscuitrolle sommerlich:

 

5 Eier

1 Prise Salz

150 gr Zucker

100 gr Mehl

25 gr Speisestärke

1 TL Backpulver

 

200 gr Schlagsahne

1 Tütchen Sofort - Gelatine

250 gr Magerquark

50 gr Zucker

250 gr Beeren (ich habe 175 gr Himbeeren und 100 gr Brombeeren genommen)

 

 

Den Backofen auf Ober-/Unterhitze 200°C, Umluft 180°C vorheizen.

 

Ein Backblech mit Backpapier belegen.

 

Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backkpulver mischen.

Die Eier trennen und das Eiklar mit der Prise Salz steifschlagen. Den Zucker einrieseln lassen und noch kurz weiterschlagen.

Die Eigelbe vorsichtig unterrühren.

Die Mehlmischung mit dem Schneebesen (von Hand - nicht mit dem Mixer!) locker unterheben. Nicht länger rühren, sonst wird er nicht so herrlich fluffig!

 

Sofort (!!!) auf dem Backblech glattstreichen und im Ofen ca. 10 min goldgelb backen. Der Biscuit ist fertig, wenn er leicht nachgibt, wenn man mit dem Finger daraufdrückt. (nicht zu lange backen, sonst wird der Biscuit trocken und bricht beim aufrollen.)

 

Während der Teig backt, ein Geschirrhandtuch flach auslegen und mit Zucker bestreuen.

 

Den fertigen Teig aus dem Ofen nehmen und auf das vorbereitete Geschirrtuch stürzen. Das Backpapier vorsichtig abziehen und den  Biscuit von der Längsseite mit Hilfe des Tuches aufrollen. (Das Tuch wird mit eingerollt!)

So auskühlen lassen.

 

 

Für die Füllung die Sahne steifschlagen und zum Schluss kurz die Hälfte der

SofortGelatine einrühren.

Den Quark in einer weiteren Schüssel mit dem Zucker glattrühren und ebenfalls die zweite Hälfte der SofortGelatine unterrühren.

Die Sahne mit dem Quark verrühren.

 

 

Die Biscuitrolle vorsichtig soweit entrollen wie es geht. Beim Ende aufpassen, dass nichts bricht!

Die Quarksahne darauf verteilen und mit den Beeren belegen.

Das Ende vorsichtig mit der einen Hand festhalten und auch dort die Creme verteilen.

 

Nun die Rolle mitsamt Füllung wieder aufrollen und auf die Naht auf eine Platte setzen.

 

2 bis 3 Stunden kaltstellen.

 

Mit Puderzucker bestäuben und servieren.

 

 

Die Biscuitrolle kann auch gut am Tag vorher fix und fertig hergestellt werden,  im Kühlschrank oder kühlem Keller übernachten lassen und am nächsten Tag geniessen.

Dafür gern ein Viertelstündchen vorher schon aus der Kühlung nehmen.

 

 

Für die Füllung mit Preiselbeersahne, 400 gr Sahne steifschlagen, zwei Tütchen Sahnesteif mit einrieseln lassen. Die Preiselbeeren aus dem Glas (Menge nach Geschmack) kurz unterrühren.

Die abgekühlte Rolle damit wie oben beschrieben füllen. Entweder sofort servieren, über Nacht kühl stellen oder in den Tiefkühlschrank und dann ca. 30 min vor dem Genuss antauen lassen, so ist die Füllung noch leicht gefrostet!!

Biscuitrolle mit Himbeeren und Brombeeren

Und demnächst gibt es die auch mal mit Preiselbeersahne bei uns ...

Erinnerungen mampfend

Kirsten

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Früchte Plan!

Du Früchtchen Du ...


Sommer -  Sonne - draussen sein

Vitamine! Vitamine!

 

Obst auf oder im Kuchen ist mehr als Obstboden oder Apfelkuchen.

 

Hier eine Übersicht der verschiedenen Obstsorten und wie sie am besten eingesetzt werden.

Manches Früchtchen ist ganz schön sensibel...

... und lässt sich nicht einfach irgendwie behandeln!

 

Der Eine verträgt sich nicht mit dem...

Der Andere verträgt keine Ofenhitze...

Noch ein anderer mag nicht, wenn er warten muss...

 

Aber der ein oder andere ist auch ganz unkompliziert...

 

Wie im Leben! Man tut gut daran, zu wissen, wenn man Mimosen vor sich hat...

Kaffee trinken auf der Terrasse bei Sonnenschein

Ananas: besser auf dem Kuchen als darin (außer beim Marzipan-Ananas-Kuchen)

Achtung: Ananas macht Sahne bitter, deshalb besonders geeignet als Obstbodenbelag

 

Apfel: sollte immer backen, rohe Äpfel werden trotz Vorbehandlung mit Zitronensaft schnell braun, deshalb gut für Rührkuchen und Strudel. Und auch an „Mutti“ denken!!! Ihr wisst schon warum…

 

Aprikose: frisch backen oder als Belag, dann aber häuten (dafür einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen und kalt abschrecken), oder gleich aus der Dose

 

Birne: wie Äpfel

 

Brombeere: lieber nicht backen, matschen sonst

lieber frisch auf den Obstboden, die Biskuittorte damit füllen und belegen oder als Füllung in die Biskuitrolle

 

Erdbeere: wie Brombeere

 

Heidelbeere:  kann mitgebacken werden, dann aber auf feste Beeren achten, für Muffins und Blechkuchen oder frisch aufgelegt auf Obstböden, Rollen und Torten

 

Himbeere: wie Brombeere

 

Johannisbeere: sowohl zum mitbacken als auch zum belegen, dann vielleicht zuckern da Johannisbeeren recht sauer, lecker auch in Kombi mit Baiser

 

Kirsche: zum mitbacken (feste Früchte!) auf Streuselkuchen, Donauwelle u.a. und zum belegen

 

Mangos: zum belegen

 

Melonen: Kugeln ausstechen und damit die Torte belegen, geht auch in Stückchen oder Spalten

 

Mirabelle: wie Aprikose

 

Orange: Schale zum Aromatisieren benutzen (nur ungespritzte Früchte), gern den Saft zur Unterstützung nehmen in den Rührkuchen- oder Biskuitteig rühren; auch lecker in der Cremefüllung

 

Pfirsich: wie Aprikose

 

Plaumen: zum mitbacken und frisch zum belegen

 

Rhabarber: immer mitbacken als Blech- und/oder Streuselkuchen

 

Trauben: frisch zum belegen

 

Zitrone: wie Orange

Sommerhimmel

Und jetzt ran an die süssen Früchtchen...

        Kirsten

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oh Mann oh Mann

Kinners - wie die Zeit vergeht!?


unser Garten im Sommer

Kaum vergehen drei vier fünf Wochen und schon bin ich wieder hier!

 

 

Nee, nee ... so kann das echt nicht weitergehen ...

 

 

Aber wie das so ist, wenn der Frühling erst mal da ist, so richtig mit schönem Wetter, ohne Regen und Wind, dann gibt es auch keine Ausrede mehr!

Draussen ist so viel zu erledigen!

 

Und das war nun dran!!

 

Hinter dem Haus lagen noch die Reste des Fundamentes des ursprünglichen Toilettenhäuschens, über Jahre überwuchert von allerlei Kraut. Dazwischen Backsteine, die irgendwann aus der Scheunenfassade abgestürzt waren. Durch Regen, Schnee und Erosion alles überwachsen, verschlammt und durcheinander.

Es sah aus, wie bei den Flodders - eine echte Baustelle!

die Terrasse im Sommer

Und diesen Zustand haben wir in den letzten Wochen beseitigt!!!

 

Es war eine Mordsarbeit, aber es hat sich gelohnt! Sooo schön ist es nun!

 

Nur Zeit zum Rezepte ausprobieren und Essen fotografieren blieb nicht, nicht zum Blogposts schreiben, zu nix dergleichen.

Wir sind noch nicht ganz fertig. Aber jetzt muss auch hier mal wieder was passieren!

 

Heute nur `ne schnelle Nummer, aber ein Anfang...

Erdbeer Tarte

Das schöne am Frühling sind ja nicht nur die Sonne, die endlich wieder scheint, sondern auch all die Köstlichkeiten, die es wieder gibt! Spargel! Rhabarber! Bärlauch! Erdbeeren!

Ich wiederhole mich, ich weiss...

 

So gab es heute zum Kaffeeklatsch eine Erdbeer - Tarte.

 

Ich habe von meinen grossen Jungs eine Tarteform mit Hebeboden zu Weihnachten geschenkt bekommen. Seitdem gab es Quiche in allen Variationen. Jetzt musste die süsse Variante ausprobiert werden und tadah... Erdbeer Tarte!

Erdbeer Tarte

1 Rolle frischer Blätterteig

etwas weiche Butter zum Einfetten der Form

400 gr Erdbeeren

150 ml Kirschnektar

50 gr Zucker

1 Päckchen Vanillesosse zum Kochen

400 gr Schmand

30 gr Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

 

Den Ofen auf 175°C Umluft/200°C Ober-Unterhitze vorheizen.

Die Tarteform mit Butter einfetten. Den Blätterteig locker darauflegen und mit ca. 3 cm Rand rund schneiden. den übersteheden Teig leicht an den Rand der Form drücken, alles was jetzt noch übersteht als Randverstärkung umklappen. Den Boden einige Male mit einer Gabel einstechen.

Die Tarteform auf mittlerer Schiene ca. 20 min backen.

 

Die Erdbeeren putzen und halbieren, grosse vierteln.

 

Den Kirschnektar mit 50 gr Zucker zum Kochen bringen.

In der Zwischenzeit das Puddingpulver mit 75 ml kaltem Wasser anrühren. In den kochenden Saft einrühren und bei mittlerer Hitze ca. eine Minute köcheln lassen.

Topf vom Herd ziehen, die Erdbeeren einrühren, abkühlen lassen.

 

Den fertiggebackenen Blätterteig aus dem Ofen nehmen, auf einem Rost 5-10 min abkühlen lassen, erst dann vorsichtig aus der Form nehmen, gänzlich abkühlen lassen.

 

Den Schmand mit 30 gr Zucker und Vanillezucker gut verrühren und auf dem abgekühlten Boden streichen. Die Erdbeeren obenauf verteilen.

Erdbeer Tarte

Das schmeckt nach Frühling!!!

Kirsten

Frühling

Juhu - es ist Frühling!


der weltbeste Erdbeerkuchen

Dass Schönste am Frühling ist doch, dass das Wetter endlich von grau, diesig, hellgrau, trüb, dunkelgrau, pfui bah, noch mehr grau, zu zartem grün, Sonne, blauem Hmmel mit kleinen Federwölkchen und spriessenden Blumen mutiert! (okay - AUSSER, es schneit mitten im April...)

 

Aber im Ernst! Morgens ist es nicht mehr dunkel, wenn der Wecker klingelt, die Bäume blühen, die Blumen strecken ihre Köpfe aus der Erde und das Abendessen findet ebenfalls noch bei Tageslicht statt.

 

Und das Beste am Frühling ist doch, endlich den Wintermantel einzumotten, T-Shirts tragen zu können (wenigstens unter der Strickjacke) und statt der dicken Winterbotten endlich wieder meine Lieblingsschuhe anzuziehen. Eins der eins-zwei-drei-undzwanzig Lieblingsschuhen.

 

Und das Leckerste am Frühling ist der grüne Spargel. Und der Bärlauch. Und die Erdbeeren...

der weltbeste Erdbeerkuchen

Okay, den Erdbeeren fehlt noch ein bischen die Sonne, damit sie richtig köstlich werden. Aber so lange mag ich nicht warten. Und ausserdem ist die Saison immer viel zu schnell vorüber, dass ich auch bei den ersten Erdbeeren zugreifen muss!

 

Jeder kennt Erdbeerkuchen als Obstboden, oder als Biskuitrolle, oder als Erdbeersahne/-quarktorte, in jedem Fall mit frischen Erdbeeren.

Frische Erdbeeren verwende ich für diesen Kuchen natürlich auch, nur dass ich sie schon mitbacke!

So haben selbst Erdbeeren, die noch nicht so süß und erdbeerig wie ihre Mai/Juni - Kumpanen sind, einen grossen Auftritt!

der weltbeste Erdbeerkuchen

200 gr weiche Butter oder Sanella

150 gr Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

4 Eier

100 gr Speisestärke

200 gr Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 kg Erdbeeren

50 gr Zucker

nach Belieben gehobelte Mandeln, gehackte Cashewkerne oder Pinienkerne

 

Eine Springform (26cm) einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.

 

Den Backofen auf 160° C Umluft/ 180° Ober-Unterhitze vorheizen.

 

Die Butter/Sanella mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz mit dem Handmixer 4 bis 5 Minuten cremig aufschlagen. Nicht schummeln! Die Mühe lohnt sich, macht das lange Rühren den Teig wunderbar fluffig.

Die Eier nacheinander und abwechselnd mit je einem Esslöffel Speisestärke jeweils eine halbe Minute unterrühren.

Die restliche Speisestärke (wer vorher ncht abgewogen hat, so wie ich, 75gr) zusammen mit dem Mehl und dem Backpulver vermischen und nur kurz (!!!) unterrühren.

 

Den Teig in die vorbereitete Springform füllen.

 

Die erdbeeren putzen (ich spüle sie nie unterWasser ab, sondern wenn nötig staube sie mit einem Backpinsel vom Sand ab), das Grün abschneiden und je nach Größe halbieren oder vierteln, die ganz dicken achteln. Die Erdbeeren sollten aber nicht zu klein geschnitten werden!

Auf dem Teig verteilen.

1 Kilo Erdbeeren ist eine Menge, aber das macht`s extrafruchtig!

 

Mit 50 gr Zucker bestreuen und nach belieben obenauf extra knusper wie Mandeln, Nüsse oder megalecker Pinienkerne.

 

50 - 60 min auf der mittleren Schiene backen.

 

Stäbchenprobe und wenn fertig, aus dem Ofen nehmen, mit einem Messer am Rand entlangfahren und ca 10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Danach die Form entfernen und gaanz abkühleen lassen.

 

Mit einem großen Klecks Schlagsahne und einem leckeren Kaffee geniessen.

der weltbeste Erdbeerkuchen - aufgegessen

Dieser Frühling wird  b ä eerig!

 

Erdbeerkuchenmampfend

 

Kirsten

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der Himmel über uns

18 Tage blau



 

18 16 Tage blau - der Himmel über uns

 

16 Tage Frankreich...

So viel blauer Himmel über uns...

Jeden Tag ein anderes blau...

Es war wunderbar...

 

das Leben ist wunderbar!

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Tag 16

alles hat ein Ende


der Himmel über Hessen

18 Tage blau - der Himmer über uns zuhause!

 

Tag 16     15. April 2017

Wir haben ganz spontan entschieden, schon am Samstag zurück nach Hause zu fahren.

Es war ein toller Urlaub!

Wer hätte gedacht, dass wir mal in Frankreich Urlaub machen?? Und anschliessend begeistert sind?? Und sogar sagen, wir hätten nette Franzosen getroffen???

 

Aber so war es!

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Tag 15

Rhein


der Himmel über dem Rhein

18 Tage blau - der Himmel über dem Rhein.

 

Tag 15 - 14. April 2017

Ist es nicht herrlich? Blauer Himmel, Sonne, angenehme Temperatur, draussen sitzen, Kaffee trinken, Urlaub!

 

Das Leben ist wunderbar!

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Tag 14

Elsass


der Himmel über dem Elsass

18 Tage blau - der Himmel über Ile du Rhin

 

Tag 14 - 13. April 2017

Hach, dass könnte ewig so weitergehen!

 

Wir werden heute Colmar erkunden... Süsse kleine bunte Häuser mit Fensterlädan, kleine Gassen und wunderschönen Ecken...

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Tag 13

Eine Insel mit ...


der Himmel über der Rheininsel

18 Tage blau - der Himmel über dem Elsass!

 

Tag 13     12. April 2017

... mit zwei Bergen ... lalalalala ...

 

Nach einer Woche Mittelmeer und Bassin de Thau, drei Tagen Lyon, sind wir gestern auf einer Insel im Rhein im Elsass gelandet.

 

Ein kleiner Campingplatz mitten im Rhein!!

Rechts und links vom Platz fliesst der Rhein gemächlich an uns vorbei und wir mittendrin!!

Ich wusste gar nicht, dass es Inseln im Rhein gibt!?

 

Hier werden wir nun die restlichen Tage *blau* verbringen. Ich freu mich drauf...

 

bis morgen

Kirsten

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Tag 12

weiter geht`s ...


der Himmel über Lyon

18 Tage blau - der Himmel über Lyon

 

Tag 12     11. April 2017

Ein letzter Morgen in Lyon, noch ein petit dejeuner und dann fahren wir weiter...

 

Erst mal Richtung Norden :(

Richtung nach Hause :((

aber noch nicht ganz!! :)

 

Mal schauen wo wir noch ein paar Tage verbringen werden - sind ja noch 6 Tage blau!!

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Tag 11

merci


der Himmel über Dardilly

18 Tage blau - der Himmel über Dardilly.

 

Tag 11     10. April 2017

Urlaub ist doch was feines... ;)

 

Erholung, Entspannung, gemeinsame Zeit, tolles Wetter, wunderbare Orte, nette Begegnungen, über den Tellerrand blicken, Horizont erweitern, fremde Kulturen kennenlernen, fremden Sprachen lauschen, Erinnerungen sammeln, Auszeit vom Alltag ...

 

Dafür möchte ich an dieser Stelle Danke sagen oder eher Merci!

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Tag 10

Lyon


der Himmel über Lyon

18 Tage blau - der Himmel über Lyon.

 

Tag 11     10. April 2017

Lyon - Wir kommen!!

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Tag 9

au revoir


der Himmel über dem Bassin de Thau

18 Tage blau - der Hmmel über dem Bassin de Thau!

 

Tag 9     08. April 2017

Heute heisst es Abschied nehmen von Südfrankreich, vom Étang de Thau, von Bouzigues.

 

Wir fahren morgen weiter ...

 

 

merci beaucoup pour les bon tempes e au revoir!

Kirsten

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Tag 8

Sonne satt!


der Himmel über Lou Labeche

18 Tage blau - der Himmel über Lou labeche!

 

Tag 8     07. April 2017

Das Leben ist einfach wunderbar!!!

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Tag 7

Montpellier


der Himmel über Montpellier

18 Tage blau - der Himmel über Montpellier!

 

Tag 7     06. April 2017

Ward Ihr schon einmal in Montpellier?

 

Nein?? Dann solltet Ihr dort unbedingt mal hinfahren!

 

 

Dass ich mich mal in eine französische Stadt verliebe?? Undenkbar und doch ist es heute passiert!

 

Montpellier ist sooo schön... wunderbare alte Häuser, ich könnte in jedes zweite einziehen... Plätze auf denen man verweilt und gar nicht mehr weg möchte... süsse Bars, Restaurants und Cafes... bezaubernde Ecken und Gassen...

Ich werde Euch bestimmt demnächst das ein oder andere Foto noch zeigen - versprochen!

Bis morgen

Kirsten

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Tag 6

Mittelmeer ...


der Himmel über Südfrankreich

18 Tage blau - der Himmel über Südfrankreich!

 

Tag 6     05.04.2017

Manchmal muss man einfach nur weg!

 

Egal wohin...

 

 

Hauptsache ans (Mittel) Meer!!

Ich bin sooo verliebt...

Kirsten

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Tag 5

So schmeckt Urlaub


der Himmel über dem Mittelmeer

18 Tage blau - der Himmel über dem Mittelmeer!

 

Tag 5        04.April 2017

 

So köstlich schmeckt Urlaub...

Liebe Grüße an alle Daheim-Gebliebenen

Kirsten

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Tag 4

immer besser!


der Himmel über Balaruc les Bais

18 Tage blau - der Himmel über Balaruc les Bais

 

Tag 4      03. April 2017

Es wird immer noch besser!!

 

Und dabei war es doch bisher schon fantastisch!

 

 

Wir haben einen kleinen schnuckelgen Campingplatz in der Nähe von Montpellier gefunden, direkt am Meer gelegen, wirklich winzig und dabei ganz reizend!!

 

Und - ich kann es selbst kaum glauben und muss mich immerzu kneifen - die Franzosen, denen wir bisher begegneten, sind mega nett! Sehr freundlich, sehr hilfsbereit, sehr bemüht. Vielleicht, wer weiss, wird das ja doch noch was, mit den Franzosen und mir?? ;)

Ich freu mich auf die Zeit hier, das wird grossartig...

 

bis morgen

Kirsten

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Tag 3

alles zu ?

der Himmel über Bouzigues

18 Tage blau - der Himmel über Lou Labech, Bouzigues.

 

Tag 3      02. April 2017

Endete fast in einer Katastrophe...

 

Erst leuchtete Kadjas Kontrolllampe, die anwies SOFORT eine Werkstatt aufzusuchen, dann wollten sich Wohnwagen und Kadja nicht trennen (sind mittlerweile ziemlich beste Freunde!) und dann hatten auch noch alle? Campingplätze noch geschlossen!

 

Wenn das kein Start ist??

 

 

Aber dann entdeckten wir doch noch einen kleinen schnuckeligen Platz direkt am Meer, supernette Menschen (!!!) wunderbarer Platz, beste Sicht, einfach PERFEKT!

 

Hier bleiben wir...

Au revoir, a bientot

Kirsten

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Tag 2

Ein ganz besonderer Tag!


der Himmel irgendwo in Frankreich

18 Tage blau - der Himmel über irgendwo zwischen Dijon und Lyon.

 

Tag 2        01. April 2017

Ein ganz besonderer Tag für Famile Silberfuchs oder Ich möchte lieber Glitzer heissen!

bis morgen

Kirsten

PS: dieses grau-blau kann man gerade noch durchgehen lassen, oder??

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mein erstes Jahr

Der Himmel über uns!


der Himmel über uns im Osterurlaub

Jetzt schreibe ich hier schon seit einem Jahr!

Am 12. März habe ich meinen ersten Post veröffentlicht und seitdem 60 weitere...

 

Ich habe Euch Kaffeeduft in Portugal schnuppern lassen, 26 Rezepte habe ich ausprobiert und für so gut befunden, dass ich sie hier aufgeschrieben habe, ein bisschen Basiswissen mitgeteilt, Euch von London vorgeschwärmt, einen virtuellen Adventskalendar  gab es und Euch ein bisschen unsere neue Heimat vorgestellt.

Und ab morgen gibt es ein neues Kapitel in der Rubrik *gereist*.

 

* Der Himmel über ... *

 

 

Ja, über was?? Das weiss ich noch nicht ;)

 

 

Wir starten heute in den Urlaub. Wohin es allerdings geht, das wissen wir immer noch nicht. In die Sonne, das ist klar! Wir brauchen Frühling, wenn nicht Sommer, wir brauchen Sonne und schönes Wetter!

 

Die alte Schule ist gut versorgt, die Zeitung umbestellt, der Wohnwagen fast gepackt, FERIEN und aufi.

 

Und so wie letztes Jahr nach Portugal, möchte ich Euch wieder mitnehmen um mit uns zusammen den Himmel über ... anzuschauen.

 

Ich werde morgens, wenn ich aus dem Wohnwagen schlurfe, ohne ersten Kaffe und mit ungeputzten Zähnen, als ertes ein Foto vom Himmel über uns machen. Und ich hoffe, dass es blau und sonnig ist ;)

 

 

Jetzt muss ich aber noch schnell die restlichen Sachen packen, in einer Stunde wollen wir los...

bis morgen

Kirsten

PS: Das Foto oben ist übrigens der Himmel über uns heute gewesen!

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einer geht noch!

mit ohne Mixer?


Schokoladen Cookies

Das hat ja schon mal richtig gut geklappt!

 

Im Kopf hatte ich einen richtig guten Plan...

Good old school deutscher Käsekuchen meets New York Cheesecake...

 

Eine Mischung aus Quark und Frischkäse auf einem Boden aus Keksen mit einem Hauch von Zitrone. Leicht luftig zart und cremig.

 

 

Und dann holte mich die Realität ein...

 

 

Ich habe ja zur Zeit gar keinen Mixer!!

 

 

Verflixt!!! Wisst Ihr eigentlich wie schwer es ist einen gescheiten Mixer zu finden???

Einen, der robust ist, trotzdem sanft anläuft, auch Hefeteig schafft und eine Lebensdauer auch jenseits der Garantiezeit hat...

 

...aber ich schweife ab!!

Schokoladen Cookies

Trotzdem muss was auf den Tisch zum Kaffee am Nachmittag!!

 

Grübel, grübel, was kann ich backen mit reiner Muskelkraft?? Nur mit Schneebesen.

 

keinen Käsekuchen, das war schnell klar, denn dafür brauch ich Eischnee... Und den schaffe ich nicht mit Armmuckies!!

 

 

Was dann?? Cookies - logisch!!

 

Und dann diese hier: Tod durch Schokolade!

 

Der Name ist Programm.

Schokoladen Cookies

Für ca. 18 Cookies

 

250 g Puderzucker

50 g Backkakao

1/4 TL Salz

3 Eiklar

200 g Zartbitterschokolade

 

 

Den Puderzucker mit dem Kakao und dem Salz mischen. Die Eiklar einzeln mit dem Schneebesen (am besten funktioniert ein dänischer!) unterrühren, das eine dickflüssige und zähfliessende Masse entsteht.

Die Schokolade in mundgerechte Stücke schneiden unnd unterheben.

 

Mit zwei Löffeln kleine Häufchen auf ein Backblech mit Backpapier setzen.

Nicht mehr als 10 Stück auf ein Blech, die Cookies gehen noch auseinander.

 

 

Bei 180°C Umluft genau (!) 14 Minuten backen. Auf keinen Fall länger, dann sind sie nämlich nicht soo herrlich weich innen!

Auf dem Backblech komplett abkühlen lassen und dann vorsichtig mit Hilfe eines Messers vom Backpapier lösen.

Bei einem starken Espresso den süssen Schokoladentod sterben!

Den Rest in einem Glas stapeln unnd bald aufessen.

Geht auch ohne Mixer! (Suche nach DEM Käsekuchen geht weiter und nun auch nach DEM Mixer!)

 

Bis ganz bald

Kirsten

wo meine i-Punkte in den Bildunterschriften hin sind, wird (hoffentlich) gerade in Hamburg geklärt! Vielleicht sind sie ja dort?!

Demnächst mit i-Punkt auf *Einfach! Küche!* ...

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gutes Aussehen?

Es sind die inneren Werte!

... es heisst nicht Eikohol - es heisst Eierlikör!!


Schokoladen Käsekuchen

Die Suche geht also weiiter!

 

Die Suche nach dem ultimativem Käsekuchen!

 


Dieses Mal eine Variante mit Frischkäse... dazu Schokolade... und Eierlikör...

 

...hmmmm... DAS könnte es werden...

 

das ultimative KäsekuchenRezept!

Schokoladen Käsekuchen

Optisch ein Sahneschnittchen (Achtung Wortwitz!)

 

Vielleicht einen Ticken zu kompakt.

 

Durch die Schokolade ein bisschen zu mächtig. Doch die Kombi der dunklen Schokolade mit den leicht säuerlichen Früchten passt perfekt.

 

 

Geschmacklich - ein Reinfall!!

 

 

Es war nicht so, dass er ungeniessbar war, er ging schon noch den Hals runter, aber das war`s dann auch schon.

Nee, kein zweites Stück, danke.

Schokoladen Käsekuchen

Aussehen ist eben nicht alles!

Was hilft es Dir, wenn Du es top aussieht, aber die inneren Werte fehlen?

Grosse Verheissung und dann?? Riesen Enttäuschung!

Klar, erst mal springen alle auf das Äussere an, aber wenn da nicht mehr ist, wenn da weiter nichts kommt, nix überzeugt, dann ist auch das Äussere nichts mehr wert!

 

Okay - die Bilder haben es noch in den Post geschafft (wir reden doch noch vom Kuchen, oder? ), das Rezept jedoch nicht mehr! Nichts, was man wiederholen müsste.

 

 

Aber etwas gutes hat es dann doch!!!!

 

Der Eierlikör war Bombe! Wow - gar köstlich!

Eierlikör

Und das Likörchen ist alles andere als ein Lückenbüsser!

 

So cremig. So dezent nur der Alkohol. So lecker. Einfach grandios.

 

Und deshalb gibt es auch das Rezept dazu:

4 frische Eier

1 Dose gesüsste Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)

1 Vanilleschote

100 ml hochprozentigen Alkohol z.B. Wodka - ich habe "Prima Sprit" von Lautergold genommen

der Vorteil ist, dass dieser null Eigengeschmack hat und somit das Eierlikörchen einfach und

lecker NUR nach Eierlikör schmeckt!!

 

Die Eier mit der Kondensmilch schaumig verrühren, mit dem Handmixer oder einem Schneebesen. Die Vanilleschote längs aufschneiden, mit dem Messerrücken das Mark (die schwarzen Pünktchen) herausschaben und zur Eiermilch geben und gut untermischen. Den Alkohol dazugeben und nochmals alles gut verrühren.

In eine saubere Flasche füllen und in den nächsten Tagen auftrinken!!

Eierlikör

Wir gönnen uns jetzt noch einen...

 

Auf die Liebe und das Leben!

Kirsten

PS: Also weitersuchen!

Nächstes Mal ein Versuch ganz klassisch mit Quark... vielleicht ja doch back to the roots good old german style??

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Krank aber Käsekuchen

auf der Suche


Käsekuchen

Lange war ich auf der Suche!

Nein, im Grunde bin ich es noch...

 

...auf der Suche nach Gesundheit!

 

 

Fast den gesamten Winter hielt sich die alte Dorfschule tapfer...

Die fiesen Viren und Bakterien hatten keine Chance...

Egal ob von Osten die Grippe-Ritter oder von Westen die ko**-und-ka**-Soldaten versuchten die Festung einzunehmen... niente... nada... nix da!!!

 

Wir blieben standhaft!!

Aber dann...

 

Am Ende waren wir dann doch zu erschöpft von all dem gegenhalten, dem dagegen ankämpfen, dem widersetzen...

 

Ende Januar stürmten die Truppen die Dorfschule und überrannten die Bewohner!

Von da an war Emergency Room im Grey`s Anatomy unter der Leitung von Dr. House Programm!

 

Wechselnde Rollen, jeder durfte mal Patient sein, jeder musste mal als Oberschwester Hildegard ran.

 

 

Tonnen von Taschentüchern wurden verbraucht, Zentner von Toilettenpapier!

(keine weiteren Details!!)

 

Kamillentee, Hühnerbrühe, Zwieback mit Banane, Fenchelaufguss, Schmerztabletten, Hausmittelchen, Globuli... her damit! Hoffentlich hilft`s !?

 

So langsam, so ganz langsam, so gaaanz gaaanz langsam scheint die Suche nach Gesundheit ein Ende zu haben. Licht am Ende des Tunnels kann man schon erahnen. (oder ist es doch nur der herannahende ICE voll mit neuen Erregern? Malen wir den Teufel nicht an die Wannd!!)

 

Die Suche scheint erfolgreich gewesen zu sein!

Käsekuchen

Aber ist das ganze Leben nicht eine einzige Suche???

 

ja, ja, mir geht`s schon wieder viel besser und ich kann schon wieder hochphilosophisch daherschwafeln ... ;)

 

 

Jedenfalls bin ich erneut auf der Suche!

Dieses Mal auf der Suche nach dem weltbesten Käsekuchen-Rezept!!

Ich liebe Käsekuchen!!

 

Aber diesen klassisch deutschen Käsekuchen?? Geschmacklich meistens ganz schön lecker, aber ...

... dieses ... wie soll ich es nennen?? ... dieses Gefühl im Mund ...  auf der Zunge ...

 

Da nimmt man erwartungsvoll einen Happen ... und dann bremst es plötzlich ... es geht einfach nicht weiter ... kauen, kauen, kauen ... hilft nüscht ... schlucken ... kannste vergessen ...  literweise Kaffee sind nötig, um diese Masse den Hals hinunter zu spülen ...

... nee, das kann es nicht sein!!

 

 

Ich weiss, ich weiss, die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA sind zur Zeit angespannt genug und ich will wirklich kein neues Fass aufmachen, aber der (im wahrsten Sinne des Wortes) in aller Munde New York CheeseCake ist auch keine Alternative für mich!!

 

Auch hier geschmacklich meistens eine sieben bis acht. In Sachen Cremigkeit ganz weit vorn.

Aber für mich viiiel zu süss!!

... nee, das also auch nicht!

Käsekuchen

Also auf die Suche machen!!

Auf die Suche nach einem Rezept, das dem Gaumen mundet!

Cremig soll er sein. Aber nicht zu süss. Die Ansprüche sind doch wirklich nicht hoch.

Ein solches Rezept muss doch zu finden sein!

 

Habe mich durch so einige Rezepte hindurch gebacken... Aber für Dich habe ich heute leider kein Foto ... Irgendwas war immer noch nicht perfekt, um als weltbester Käsekuchen durchzugehen.

(GNTM kann ja auch nicht jede werden!!)

 

Naja, bei diesem Titel muss man nun mal in allen Punkten punkten!

 

 

Es hilft also nix, dann muss eben improvisiert werden und das beste aus allen Rezepten in

EIN Rezept gepackt werden.

 

Möge die Suche beginnen!

Den Anfang macht dieser Versuch mit Schmand! Noch Luft nach oben, aber schon ganz schön gut!

 

Ich habe dieses Mal eine Springform mit 20 cm Durchmesser genommmen!

(ist ja schliesslich erst ein Versuch und wer soll den ganzen Käseskuchen essen?? Besonders, wenn er es wieder nicht ist? Der Beste!)

 

Für den, der den Kuchen in einer "normalen" Springform (26 bis 28 cm Durchmesser) backen möchte, stehen die Mengenangaben in Klammern!

 

 

Mürbeteig

 

70 g (120 gr) eiskalte Butter
110 g (185 gr) Mehl
35 g (60 gr) Puderzucker
10 g (10 gr) Speisestärke
1/2  (1) Päckchen Vanillezucker
1 Eigelb
etwas Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Prise Salz

 

 

Käsekuchenmasse

 

600 gr (1 kg) Schmand
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
60 g (100 gr) Zucker
Schale und Saft einer Bio-Orange
1 Prise Salz
1 grosses (2) Ei(er)

Für den Mürbeteig die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und mit den restlichen Zutaten verkneten. Man kann dafür die Knethaken vom Mixer nehmen, ich nehme meine Hände, die ich vorher unter kaltes Wasser gehalten und gut abgetrocknet habe.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

Die Springform ausbuttern und mit 2 EL braunem Zucker ausstreuen.

Den Teig mit den Händen ein wenig in eine runde Form bringen und in die Form legen, etwas andrücken.

Die Springform zurück in den Kühlschrank stellen.

 

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

 

Den Mürbeteig 15 bis 20 Minuten vorbacken.

Herausnehmen und auf einem Kuchengitter  abkühlen lassen.

 

Den Ofen auf 100° C herunterschalten.

Für die Käsekuchenmasse den Schmand zusammen mit dem Puddingpulver, dem Zucker, dem Orangensaft und der -schlale, sowie dem Salz in einer Rührschüssel gut verrühren.

Das Ei in einer zweiten Schüssel etwas aufschlagen und nur leicht unter die Schmandmasse untermischen. Wirklich nur kurz unterheben!!

Die Käsekuchenmasse auf den ausgekühlten Mürbeteigboden giessen.

 

Auf mittlerer Schiene ca. 60 Minuten backen.

 

Der Kuchen ist fertig, wenn die Mitte beim Anstupsen der Form nur noch leicht wackelt.

 

Herausnehmen und auf dem Kuchenrost in der Form ca. 15 min abkühlen lassen. Erst dann den Rand der Springform entfernen und den Kuchen restlos abkühlen lassen.

Käsekuchen

Wie gesagt...

Der Kuchen ist schon ganz schön lecker! Cremig und nicht zu süss! Aber da geht noch was!

 

 

Neuer Versuch ...

 

... die Suche geht weiter ...

 

 

Die besten Dinge passieren doch immer wenn man sie nicht erwartet! Ich wäre dann jetzt so weit!

 

in diesem Sinne,

Kirsten

P.S. Jaaa, der Käsekuchen ist gerissen!  - Ich weiss!!

Es gibt diverse Tricks, mit denen das angeblich nicht passiert. Bei mir reisst er trotzdem immer!

Deshalb gehört das für mich nun dazu! Sonst ist es kein Käsekuchen! Basta!!

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DAS BananenBrot

Es kann nur Eines geben!


DAS Bananenbrot

Dieser Post ist für einen ganz besonderen Menschen!

Ich hab es nicht vergessen...

 

Es ist sooo schön, dass Ihr immer noch da seid! Obwohl wir nicht mehr da sind! Ich kann gar nicht sagen, wie sehr wir uns darüber freuen!

 

Und deshalb ist dieser Post für Dich!

Für den weltbesten, ultimativen, wunderbarsten Schulleiter Freund!!!

DAS Bananenbrot

Das weltbeste, ultimative, köstlichste BananenBrot überhaupt!!!

 

Keine Übertreibung...

Viele Versuche... zu krümelig, zu matschig, zu wenig bananig, zu bananig, zu irgendwas...

 

Aber dann - dann war es da - DAS BananenBrot!

 

Eine Art Kuchen für den KaffeeKlatsch, eine Art süsses Brot fürs Frühstück am Wochenende. Seelenschmeichler, Tränentröster, Gästeüberrascher, Leckerlie.

 

Wandelbar und doch einzigartig. Immer wieder anders (wenn gewünscht) und doch immer wieder das beste BananenBrot ever.

DAS Bananenbrot

Das Rezept:

 

250 g Mehl

175 g Zucker

1 Teelöffel Natron

1/2 Teelöffel Backpulver

2 Eier

3 sehr reife Bananen, gerne die braunen, die keiner mehr essen mag!

100 ml Öl

75 ml Buttermilch

1 Päckchen Vanillearoma

60 g Macadamianüsse (oder andere Nüsse), grob gehackt

50 g Dunkle Schokolade, grob gehackt

50 g Weiße Schokolade, grob gehackt

wer mag wirft noch eine handvoll Trockenfrüchte hinein z.B. Rosinen oder Cranberries

1/2 Teelöffel Zimt

1/4 Teelöffel Muskat

1/4 Teelöffel Salz

 

 

Eine Kastenform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen.

 

Den Backofen auf Umluft 160° Grad vorheizen.

 

 

Zunächst 3 überreife Bananen mit dem Zauberstab pürieren.

(wer keinen Pürierstab hat, zermanscht sie sehr sehr fein mit der Gabel. Aber nur Der!!)

 

 

Eier, Zucker, Vanillezucker, Bananenpürree, Öl und Buttermilch in einer Schüssel gut verrühren.

 

Mehl, Backpulver, Natron, Muskat, Zimt und Salz in einer weiteren Schüssel vermischen und sanft unter die Bananenmasse heben.

 

Nüsse und Schokolade (evtl. die Trockenfrüchte) unterheben und den Teig in die gefettete Kastenform geben.

 

 

Bei 160 °C etwa 50 Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter  mindestens 15 Minuten in der Form ruhen lassen. Danach auf das Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Lieber G***!

 

Probier es aus... koch eine Tasse Tee dazu... leg Deiner Liebsten eine Decke heraus... und denkt an uns!

 

Schön, dass es Euch gibt!

An alle anderen!

Probiert es aus... kocht eine Tasse Tee dazu... oder einen Kaffee wie wir ;)... und freut Euch!

 

Schön, dass es Euch gibt!

Guten Hunger

Kirsten

P.S. Dieser Kuchen nimmt es auch nicht übel, wenn er gebacken wurde und dann doch keine Zeit blieb ihn zu geniessen, weil z.B. die Brut rief...

Und er ist so pflegeleicht, dass er auch gerne mitgenommen werden kann, wenn z. B. die Brut ruft...

Ausserdem ist er so köstlich, dass ihn bestimmt auch die Brut mag!

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