was wäre wenn

Auf zu neuen Ufern


oder wie Miss Broom einen Opa bekam ...

¡hola andalusia!

Wir waren Anfang der Woche in Huelva, der Hauptstadt der Provinz Huelva im Südwesten Andalusiens.

Diese Stadt ist nur wenig touristisch geprägt und dabei atemberaubend.

 

Unweit der Stelle, wo der Rio Tinto und der Rio Odiel zusammenfliessen, startete Kolumbus Richtung Indien. Zumindest war das sein Plan, seine Vision. Er entdeckte Amerika ...

 

Heute steht an dieser Stelle eine Statue Kolumbus, ein Geschenk des amerikanischen Staates an das spanische Volk.

 

 

Mich hat die Vorstellung, was hier grosses passiert ist, stark beeindruckt!

 

 

Kolumbus hatte eine Vision! Und er glaubte fest daran. Und er fand einen Weg. Seinen Weg!

 

 

Ich hatte Gänsehaut, als ich dort auf den Atlantik blickte und mir vorstellte, wie es wohl war, als er in See stach...


Es hat mich berührt! Es hat mich beeindruckt! Es hat mich inspiriert!

Die Statue Cristóbal Colón in Huelva, Andalusien, Spanien

Was wäre wenn wir unsere Komfortzone verlassen und uns ein bisschen (zu)trauen?

Wenn wir den Hintern vom kuscheligen Sofa heben und uns in der Welt ein wenig umschauen? Wenn wir unser gewohntes und geliebtes Umfeld gegen etwas Abenteuer eintauschen?

 

Was wäre wenn wir statt des köstlichen Körnerbrotes mit der leckeren Leberwurst vom Schlachter unseres Vertrauens ein Montadito con tomate y aceite essen?

Wenn wir statt des morgendlichen Tees einen Cafe con leche trinken?

 

Was wäre wenn wir zu Menschen, die uns vertraut sind und die wir lieben, Kontakt aus der Ferne halten und andere Menschen kennenlernen? Wenn wir neue Freundschaften knüpfen und Weggefährten auf Zeit kennenlernen?

 

Was wäre wenn wir nicht der Schule überlassen was, wann und wo sie uns lehrt, sondern frei entscheiden was, wann und wo wir lernen. Sprachen durchs sprechen lernen? Geschichtsunterricht live erleben? Zahlen und Mengen spielerisch begreifen, wenn wir im Supermarkt oder in der Bar bezahlen?

 

Was wäre wenn wir den trüben deutschen Winter gegen die Sonne Andalusiens austauschen? Wenn wir uns morgens statt aus dem Bett ins grau in grau quälen, aus dem Wohnwagen in den blauen Himmel blinzeln?

Un Montaditos con tomate y aceite. Ein Toast mit Tomate und Olivernöl.

Mir ist klar, dass nicht jeder von jetzt auf gleich (okay - mit 6 Wochen Vorbereitungszeit) aufbrechen und für ein Jahr die Welt bereisen kann!

Mir ist auch bewusst, dass das gar nicht jeder will!!

 

Als wir von unseren Plänen erzählten, waren der Ein oder Andere nicht überrascht.

Einige kannten unsere ursprünglichen Pläne, andere kannten unsere Sehnsüchte.

 

Doch für manche kamen diese Neuigkeiten auch überraschend. Manche haben mehr durch Zufall davon erfahren, andere nur am Rande.

 

 

Viele von denen waren - wie gesagt - überrascht.

Die meisten begeistert. (Zumindest taten sie so).

Einige sagten von vorn herein, dass sei so gar nix für sie und bewunderten unseren Mut.

Und wirklich viele schwärmten davon, wie gerne sie uns gleich täten, ABER ...

 

 

Doch ...

Ich bin gar nicht mutig!

Und ich fragte mich, wie man darauf kommt, dass ich Mut hätte? Oder bräuchte?

 

 

Der Duden sagt:

Mut sei eine Fähigkeit in gefährlichen und/oder riskanten Situationen seine Ängste zu überwinden. Eine Furchtlosigkeit zu besitzen angesichts einer Situation, in der man Angst haben könnte.

Als zweite Definition meint der Duden zum Begriff Mut, man habe eine (grundsätzliche) Bereitschaft, angesichts der zu erwartenden Nachteile das zu tun, was man für richtig hält.

 

 

Weder das eine noch das andere trifft für mich zu!!

 

Ich begebe mich weder in gefährliche noch riskante Situationen. Ich muss keine Ängste überwinden, weil da keine Ängste sind! Wovor auch??

Ich erwarte keine Nachteile und muss auch mit keinen rechnen!

 

Ich/Wir tun das, was unser Herz sich wünscht... Wir lassen unsere Sehnsucht zum Alltag werden... Wir machen unsere Träume zum Tag...

Ein Stadthaus in Huelva

Tja, und die Leute, die erählten, DAS täten sie auch gerne, ABER ... ???

 

Zu dieser Einstellung komme ich in einem anderen BlogPost!  ;)

Aber es geht gar nicht darum, uns gleich zu tun!

Es geht um Träume! Um Sehnsüchte! Um Wünsche! Um unser Leben!

 

 

Was wäre wenn wir nicht schon am morgen über das graue Wetter meckern und uns davon die Laune verderben lassen? Wenn wir mit dem Regenschirm in der Hand und dem Schal um den Hals ala Gene Kelly zur Bushaltestelle schlendern?

 

Was wäre wenn wir im Bus statt auf dem Smartphone Lachsmileys zu verschicken unser Gegenüber anlächeln?  Wenn wir mit ihm ins Gespräch kommen und so in den Tag starten?

 

Was wäre wenn wir uns unsere Gewohnheiten bewusst machen und das Ein oder Andere Mal davon abweichen?

Statt besagtem Körnerbrot viellecht mal Müsli? Und statt Tee eine dampfende Tasse voll mit heissem Kakao?

 

 

Was wäre wenn wir die Sichtweise auf die Dinge ändern?

Wenn wir unser Denken beeinflussen und damit auch unsere Gefühle? Und schlussendlich damit auch unser Leben?

 

 

Karl Valentin sagte einmal er freue sich wenn es regnet!

Denn wenn er sich nicht freue, regnet es auch!

Huelva, mit Blick auf den Atlantik

Es geht nicht darum Tagträumereien nachzuhängen.

Oder zu glauben, wer nur gross genug denkt, kann auch viel erreichen.

Es geht nicht darum, das zu wollen und schon gar nicht das zu tun, was andere wollen oder tun.

Es geht nicht um Selbstoptimierung und schon überhaupt nicht um Must have/Must see/Must do!

Niemand muss irgendwem etwas beweisen. Nicht anderen. Und nicht sich selbst.

 

Das einzige was zählt, Lebe dein Leben!

Wir haben vermutlich nur das eine...

 

Und das findet jetzt gerade statt. Genau in diesem Moment. Nicht gleich. Nicht morgen. Nicht in den nächsten Ferien. Und nicht wenn du in Rente bist.

 

Und es ist DEIN Leben! Nicht das der Nachbarn. Nicht deiner Kollegen. Nicht das deiner Kinder. Und schon gar nicht das der "Leute"!

Der Bahnhof von Huelva, Andalusien

Das Leben ist wunderbar!

hasta luego, Kirsten

Und was hat das alles nun mit Miss Broom zu tun?

Und wieso kam sie zu einem Grossvater?

 

Abseits der ausgelatschten Wege begegnet man Menschen, die einem so wunderbar nah sind. Ohne Worte versteht man sich vom ersten Augenblick an. Vom ersten Moment an ist da etwas, was sich nicht beschreiben lässt und doch ist es da. Indianer erkennen sich am Blick.

Und so war er da ... der Mann, der das Herz von Miss Broom eroberte ... und als Opa adoptierte ...

Der Daumen von Opa Thom!

Liebe Grüße an Oma Malise und Opa Thom.

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Oh Mann!

Keine Zeit! Ehrlich!


Palmen im Sonnenuntergang in Torredembarra

Puh - das klappt ja so was von ... NICHT!

 

Irgendwie ist nie Zeit!

Irgendwas kommt immer dazwischen!

Irgendwo ist immer was anderes dran!

 

 

Nur zum Schreiben komme ich nicht!

Und dieses Mal kann ich es nicht auf das fehlende Internet schieben ...

Das Mittelmeer an der Via de Sur

Längst sind wir weiter gezogen.

 

Wir haben Tarragona besucht, uns wieder durch diese wunderschöne Stadt treiben lassen. Wir haben Stimmungen aufgesogen und Menschen beobachtet. Das Meer nicht nur gesehen, sondern auch darin gebadet. Wunderbare Tage auf einem Platz in Torredembarra verbracht.

Nach 10 tagen haben wir die Costa Dourada verlassen und sind an Valencia vorbei nach Andalusien gereist.

 

In Frankreich hatten wir von Brian, einem britischen ehemaligen Physikprofessor, der nun in Spanien lebt, den Tipp bekommen, nach Isla Cristina zu fahren.

 

Gesagt - Getan!

 

 

Am Sonntag Abend sind wir auf besagtem Campingplatz angekommen ...

... und was für ein Schock!!

 

 

Ein riiiiiesiger Platz! Meeeega voll!

 

Genau das, was wir nicht wollen!!

 

 

Doch es war spät, wir waren hungrig und müde, also bleiben wir diese Nacht erst einmal hier.

Wir stellen unseren Caravan ganz hinten am äussersten Ende des Platzes ab.

Noch beim Abendessen wird der Campingführer von vorn nach hinten und von hinten nach vorn durchgeblättert. Im  Internet gesucht und Tante Google gefragt.

Doch es scheint keine wirkliche Alternative zu geben...

 

 

Am nächsten Morgen schauen wir uns den Platz bei Tageslicht an.

Vorne ist er wirklich - wie sag ich es? - gruselig!

Dicht an dicht stehen die Caravane und Wohnmobile, die Hauptstrasse in Hörweite.

 

 

Doch da hinten, am äussersten Ende, dort wo wir am Rand einen Platz (den einzig verfügbaren am Abend vorher!) gefunden haben, ist es wirklich nett. Herrlich ruhig, ca. 15 Camper, etwas abgeschieden vom Rest des Platzes. Nette Nachbarn und wirklich schön zu stehen.

 

Also bleiben wir! Und das aus Überzeugung!

 

Und auch nach einigen Tagen nun ist es eine gute Entscheidung gewesen.

Wir lassen uns durch die Tage treiben, stehen spät auf, frühstücken in aller Seelenruhe, räumen ein wenig auf, Betten machen und Geschirr abwaschen und dann erst einmal eine Pause machen!

Vielleicht ein bisschen einkaufen gegen Mittag, danach Kaffeeklatsch und ausruhen.

Danach etwas tralala und dann ist auch schon Zeit das Abendessen vorzubereiten.

Dann Essen, Geschirr abräumen und eventuell spülen. Anschliessend macht der Silberfuchs ein bisschen Musik, die Brut daddelt am Handy und ich lese oder häkel an meiner Hippie-Decke weiter.

 

Wie bitte schön soll man da Zeit finden, neue Blogposts zu schreiben???

 

Da kommt man doch zu nix ...

Unser Caravan in Isla Christina

So - jetzt muss ich mich aber sputen!

Es ist längst Zeit für den nachmittäglichen Espresso ...

Das Leben ist wunderbar!

hasta luego, Kirsten

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Meerestier und Torte

Jetzt mal Butter bei die Fische !


4 Schatten am Strand

¡buenos dias españa!

Wir sind jetzt seit einem Monat unterwegs. Zeit für ein erstes Fazit.

 

 

Tja, wie ist es so?

 

Seit einem Monat unterwegs. Im Wohnwagen auf ca. 10 qm. Zu viert. Nur öffentliche Toilette und Dusche zur Verfügung. Kein eigenes Zimmer. Kein Backofen. Zeitweise kein Internet. Freunde nur in der Ferne.

 

 

Es ist toll!!

 

 

Wir mögen uns immer noch! Manchmal ist es nicht einfach. Wenn verschiedene Bedürfnisse aufeinander prallen, verschiedene Vorstellungen, unterschiedliches Tempo und unterschiedliche Angewohnheiten.

 

Aber das ist "Zuhause" auch!

Nur dass man dort mehr Möglichkeiten hat, diesem aus dem Weg zu gehen. Jeder hat ein eigenes Zimmer zur Verfügung, in das er verschwinden kann.

Aber irgendwie geht das jetzt auch! Nur nicht ins eigene Zimmer. Doch der Platz ist, egal wie klein, immer gross genug, um sich auch dort räumlich vorübergehend trennen zu können. Ansonsten verschwindet man halt ne halbe Stunde auf`s Klo!

 

Apropos Klo ...

 

Das ist eine Grundvoraussetzung bei der Auswahl unseres Campingplatzes.

Dass die Toiletten und Duschen sauber sind. Und schon ist das kein Problem mehr! Im Gegenteil! Bad putzen?? Pah - nada! Die Zeit verbringen wir jetzt mit in-der-Sonne-sitzen...

Ein Steg am Strand

Wir sind alle glücklich!

 

Es ist herrlich Ende Oktober am Meer die Sonne zu geniessen. Der Agent ist das erste Mal in seinem Leben um diese Zeit des Jahres gesund. Wir alle sind ganz benommen von den vielen Eindrücken, die uns entgegen schwappen. Vom Stimmengewirr in den Supermärkten, in den Starssen, den Bars und Cafes. Die vielen anderen Gerüche und das Licht machen uns völlig gefühlsduselig. Palmen an den Strassenrändern, Olivenbaumplantagen und Weinberge lassen uns schwärmen. Die Sonne auf der Haut und die Mahlzeiten draussen unter blauem Himmel machen uns demütig, das zu geniessen, was wir haben.

Das Leben ist wunderbar!!

So haben wir gestern den Geburtstag des Herrn Lehrers verbracht.

Leider ohne Geburtstagstorte! Denn das fehlt ... Ein Backofen! ;) Da suchen wir noch nach einer Lösung ... Ab und zu einen Kuchen oder ein paar Törtchen. Oder Muffins und Cupcakes zum Kaffeeklatsch. DAS wär fein ...

 

Wir arbeiten dran!

Das Mittelmeer an der Costa Dourada im Oktober 2017

Es brraucht nicht viel zum Glücklichsein!

 

Kein grosses Haus. Ken dickes Bankkonto. Kein cooles Auto. Keine schicken Klamotten.

 

 

Ein Plätzchen für den Wohnwagen. Sonne und blauer Himmel. Ein paar Crevetten vom Grill und etwas Tomatensalat. (Für den Agenten ein paar Nudeln!) Ein Glas Rotwein und ein Alster. Ab und zu eine Nachricht von den "grossen" Jungs in der Heimat und die "kleinen" um uns herum.

Fertig!

Das Leben ist wunderbar!

hasta pronto, Kirsten

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au revoir

Zeit weiterzuziehen


Basilika Saint Semin in Toulouse

au revoir france

Auch wenn wir abseits der Touristenpfade reisen wollen, so gehören bestimmte Orte, Gegenden, Sehenswürdigkeiten und Bauwerke doch zum "must see" für uns...

 

So eben auch Toulouse!

 

Eine schöne und quirlige Stadt, die einiges zu bieten hat.

Neben Kultur und Sehenswürdigkeiten gibt es eine Vielzahl von Bars und Restaurants im Zentrum, die wirklich zum Verweilen einladen. Aber leider ist ein Besuch dort zu teuer für uns! Eine Pizza Margeritha kostet 9 €, ein Cafè au lait ab 2,80 €. Puh! Nein - das übersteigt unser Budget doch erheblich :(

So bummeln wir also nur durch die Gassen, geniessen die Stimmung, lauschen den Geräuschen und lassen uns treiben.

Zentrum von Toulouse

Wir sind auf einem kleinen Campingplatz zwischen Toulouse und Carcassonne gelandet.

Ein idyllisches Plätzchen, auf dem (wieder) nichts los ist, was wir sehr geniessen!

Direkt an einem See gelegen, dem lac de la thésauque, 4 (echten!) Eseln davor, abseits der Strasse.

Eine wunderbare Ruhe!

La Cité de Carcassonne

Ein Tagesausflug nach Carcasonne war ein tolles Erlebnis.

Wir besichtigen la Cité de Carcassonne!

 

WOW!!!

 

Wer die vielen Menschen, die ebenfalls gerade diese mittelalterliche Festungsstadt besichtigen, nicht beachtet und die vielen zum Kaufen animierenden Dinge-die-die-Welt-nicht-braucht-Geschäfte ausblendet und sich stattdessen vorstellt, wie das Leben im Mittelalter hier wohl ausgesehen hat, der wird überwältigt sein!

La Cité de Carcassonne

Mit Fantasie kann man die Burgdamen und Ritter in den Gassen noch "sehen". Die Bewohner dieser Burghöhe auf einer Anhöhe über dem Aude-Tal mit wunderbarem Ausblick rundherum.

La Cité de Carcassonne

Dass wir auf dem Rückweg zum Auto in einem unscheinbaren und nichtssagenden Cafe entlang einer schmalen Strasse für 2 Kaffees und 2 heisse Schokolade 12,40€ am Ende bezahlt haben, zeigte uns, dass es nicht immer schicker und schnieker Bars in der Grossstadt bedarf, um teuer zu sein!!

La Cité de Carcassonne

Es wurde Zeit Abschied von Frankreich zu nehmen und so machten wir uns schliesslich auf den Weg Richtung Spanien...

 

Wir sind mittlerweile in der Nähe von Tarragona angekommen und werden hier in Katalonien einige Tage verbringen.

 

Dass ich in der letzten Zeit so wenig von uns habe hören lassen, ist dem nicht vorhanden sein des Internets auf den Campingplätzen geschuldet.

Kleine Plätze bedeutet eben auch häufig kein www ...

also oder trotzdem ...

Das Leben ist wunderbar!

hola españa, Kirsten

Eine wichtige Durchsage!!!

 

Diese Nachricht ist speziell für die Frau (D)oberlehrerin mit Hund!!

Der Agent drei mal 21 im Italien Trikot

Auftrag erfüllt! Rechnung folgt!  ;)

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Südfranzösien

Hach, wat schön!


Südfrankreich - Port Leucate am Abend

bonjour Languedoc-Roussillon

10 Tage in Südfrankreich liegen nun hinter uns.

 

Wunderbare Tage!

 

10 wunderbare, faule, warme, chillige, sonnige, träge, herrliche, entspannte, gut gelaunte, Lust auf mehr machende Tage in Südfranzösien...

unser Caravan auf dem Campingplatz "la grange neuve"

Auf einem kleinen feinen Campingplatz in Sigean haben wir es uns gemütlich gemacht. Nur einige wenige Stellplätze stehen zur Verfügung, ein kleines Waschhäuschen supersauber und die Autobahn in hörweite :(

Das ist aber der einzige Minuspunkt - die Pluspunkte überwiegen eindeutig!

 

Es ist ein ständiges Kommen am Abend und am Morgen reisen die Wohnmobilbesitzer in der Regel bereits weiter.

Mit uns sind es nur drei oder vier Camper, die hier länger verweilen.

Hausboote auf dem Kanal in Narbonne

Narbonne ist ganz in der Nähe. Eine wunderschöne Stadt! Geschichtsträchtige Bauten, viel Grün und ein bezaubernder Kanal durchzieht das Städtchen. Gerne würde ich eines der Hausboote darauf bewohnen... (eines steht sogar zum Verkauf! Ob ich mal anrufe??)

 

Es ist einfach herrlich entspannt und es hebt die Laune eindeutig bei Sonnenschein und Temperaturen über 20°  aufzuwachen!!

 

Sogar Hausaufgaben machen mehr Spass wenn man sie draussen in der Sonne machen kann...

"Donjon Gilles Aycelin" in der Altstadt von Narbonne.

Wir werden jetzt noch ein bisschen mehr in Kultur machen!

Wir reisen nun etwas weiter ins Landesinnere nach Toulouse. Und Carcassonne darf natürlich auch nicht fehlen...

Das Leben ist wunderbar!

à bientôt, Kirsten

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003mal21

Es ist gut


Der Agent und ein Kollege der französischen CRS

... immer einen Agenten dabei zu haben!

bonjour france!

Eine kleine Geschichte aus meinem Leben als Mutter eines Agenten ...

Unsere Fahrt von Italien nach Frankreich.

Wir übernachten irgendwo im nirgendwo, frühstücken schliesslich auf dem ersten Rastplatz direkt hinter der italienisch-französischen Grenze.

 

Während wir noch gemütlich sitzen und die Sonne geniessen, erspäht der Agent drei mal 21 seine Kollegen. Wie es sich gehört, geht er natürlich gleich mal rüber um Hallo zu sagen und sich über die Lage der Nationen im allgemeinen und der französischen im Besonderen auszutauschen.

 

 

Und wie es so üblich ist, werden Fotos gemacht und selbstverständlich erhält der Agent auch gleich die erforderlichen "Devotionalien" .

Unter grossem Hallo verabschiedet man sich und wir fahren weiter.

 

 

Kaum durchfahren wir die erste Mautstelle, werden wir vom CRS -Compagnies Républicaines de Sécuroité -herausgewunken und aufgefordert an der Seite zu den Kollegen zu fahren.

Dort bitten uns 2 Männer der französischen BereitschaftsPolizei das Auto sowie den Caravan für sie zu öffnen, um diesen kontrollieren zu können.

 

Aber wir haben ja den Spion dabei!!

Papa Silberfuchs zeigt kurz das gerade erhaltene Abzeichen der CRS vor und aus fremden Polizeibeamten werden ganz plötzlich Kollegen!

Wir können natürlich ohne Kontrolle weiterfahren!

Noch ein kurzer Gruss, ein freundschaftliches Zulachen e bon vogage!

Aus genau diesem Grund (und natürlich vielen anderen) bin ich stolz darauf Mutter eines Agenten drei mal 21 zu sein!

Das Leben ist wunderbar!

à bientôt, Kirsten

P.S. Da der Agent ja bekanntlich in geheimer Mission unterwegs ist und um seine Sicherheit, sowie die des Kollegen weiterhin zu gewährleisten, wurden ihre Gesichter unkenntlich gemacht!

Wir bitten um Verständnis!

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Firenze

Fieber in Florenz


Kathedrale Santa Maria del Fiore von Florenz

buon giorno Firenze!

Etwas angeschlagen erreichen wir Florenz!

 

Mein ArchitektenHerz schlägt wie wild.

Es ist atemberaubend. Prächtige Bauten. Wunderbare Architektur. Eine Atmosphäre.

 

Hach - ein Sehnsuchtsort!

Eine Straße in Florenz

Auch wenn wir abseits der Touristenpfade wandeln wollen, so ist ein Besuch in der Hauptstadt und größten Stadt der Toskana Pflichtprogramm.

Die romanisch-gotische Kathedrale Santa Maria del Fiore mit ihrer eindrucksvollen Kuppel,  die Uffizien und natürlich Ponte Vecchio standen auf dem Sightseeing Programm.

Ponte Vecchio in Florenz

Trotz des schönen Wetters in Florenz haben wir jedoch unsere ursprünglichen Pläne geändert und werden nicht weiter nach Rom fahren.

Das Wetter hier in Italien ist nur noch vereinzelt schön und die WetterApp verheißt in naher Zukunft nur noch wenige sonnige Tage.

Auf unserem Campingplatz auf dem Monte di Fo weht ein Wind, der Dir die Perücke vom Kopf und die Wurst vom Brot wehen lässt. Es gibt nur selten Möglichkeit draussen die Sonne zu geniessen.

 

Und auch wenn Italien wunderschön ist und ich dahinschmelze, wenn italienisch gesprochen wird, so macht es nichts weiter mit mir! (Sorry Frau (D)Oberlehrerin mit Hund!)

 

So haben wir also unsere Sachen bereits verpackt und werden morgen nach dem Frühstück weiterziehen.
Es wird an Pisa vorbei, über Genua nach Südfrankreich gehen.

Dort sollen die Temperaturen deutlich höher sein und das ist genau das, was wir Schnöddernasen jetzt brauchen!

der Agent dreimal 21 mit Trikot Nr. 1

Aber wir verlassen natürlich nicht eher Italien bevor wir das obligatorische Trikot für den Agenten dreimal 21 gekauft haben...

 

Ob wir noch das gesponserte zweite Trikot - die Kontoverbindung lass ich dem Sponsor dann noch zukommen ;) - noch vor der Abreise ergattern können?? Mal schauen!

Das Leben ist wunderbar!

arrivederci italia, Kirsten

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Attacke

Wir starten!


PKW mit Wohnwagen

buon giorno italia!

Jetzt geht`s also los ...

 

Wir starten in unser grosses Abenteuer und bereisen mit unseren beiden jüngsten Kindern im Wohnwagen Europa.

Wir haben keine Ahnung was uns erwartet. Und keine Ahnung wohin der Winnd uns weht.

Was wird unterwegs passieren? Was wird mit uns passieren? Was wird diese Reise mit uns machen?

Auf all diese Fragen wissen wir (noch) keine Antworten.

Jedoch stellen wir uns diese Fragen auch nicht ernsthaft.

 

 

Wir sind am vergangenen Donnerstag einfach losgefahren.

Haben die alte Dorfschule abgeschlossen, uns von Freunden und Nachbarn verabschiedet, das Auto gestartet und los ...

Unser erstes Ziel sollte Italien werden.

Also Richtung Süden, an Würzburg vorbei und in Füssen über die Grenze nach Österreich. Unsere erste Nacht haben wir auf einem Rastplatz mitten in den Alpen am Fernpass in Tirol verbracht.

Umgeben von schneebedeckten Bergen, idyllisch gelegen, sind wir tagsdrauf erwacht und konnten nicht fassen, was wir sehen und fühlen. Ein unglaubliches Gefühl im ganzen Körper, das ich nicht in Worte fassen kann.

So atemberaubend der erste Tag begann, so atemberaubend ging er dann weiter...

Sollte ich besser Atem stockend sagen??

 

Der erste Tag wurde eine einzige Katastrophe!

Ein Campingplatz, der eher die Bezeichnung WohnwagenAbstellPlatz verdient hätte, und von dem man nur mit meisterlicher Fahr- und Rangierkunst wieder runterkam, ein Pass, der für Gespanne gänzlich untauglich war und nach weiterer Rangierkunst wieder hinabgefahren werden musste. Ein Spiegel, der im Wohnwagen von der Wand fiel und in tausend Splitter zersprang. Eine Alpenstrasse mit 14% Gefälle, die die Bremsen am Gespann zum qualmen brachte. Der Campingplatz, der unser Ziel werden sollte, hatte bereits die Saison beendet und ein Navi, das nicht mit uns sprechen wollte. Völlig erschöpft und mit den Nerven am Ende endlich einen Platz zum Übernachten gefunden, bekamen wir zu hören, dass wir hier nicht stehen dürften.

 

Mehr geht in einen Tag wirklich nicht rein!!

Segelboote auf dem Lago di Ledro

Doch auch das haben wir durchgestanden (was blieb uns auch anderes übrig??)

So sind wir am Samstag am Lago di Ledro auf einem kleinen, feinen Campingplatz angekommmen. Wir haben ganz am Ende einen Stellplatz direkt am See und schauen den Segelbooten und Fischern zu.

Hier werden wir ein paar Tage bleiben, um dann weiter nach Süden zu fahren.

Aber das hat ja keine Eile -- wir haben Zeit! Viel Zeit!

Das Leben ist wunderbar!

Ciao Kirsten

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